handwerkernachrichten
Sonntag, 5. April 2026
Tradition trifft Zukunft: Die Bültjer Holzbootswerft an der Ems ist ein Magnet für junge Nachwuchskräfte.
Betriebsleiter Gerjet Bültjer (r.) zeigt Vizepräsidentin Imke Hennig (l.) die Arbeiten in der Schiffshalle. Im Hintergrund der 15 Meter lange historische Segelkutter „Gebrüder“ von Carolinensiel. Foto: VMWD/C. Zamboni
07.04.2026 - Bootsbaukunst aus Ditzum. Dort werden Boote noch traditionell restauriert und instandgesetzt.
Die H. Bültjer Bootswerft im Fischereidorf Ditzum ist die erste Adresse, wenn es um den traditionellen Holzbootsbau geht. „Es gibt nicht mehr viele Betriebe wie unseren, schon gar nicht in unserer Größenordnung“, erzählt Gerjet Bültjer während des Besuchs von Imke Hennig, Vizepräsidentin der Handwerkskammer für Ostfriesland. Viele Werften an der Ems hätten in den 60er Jahren geschlossen. Die nächste Konkurrenz sei in den Niederlanden, in Dänemark oder Norwegen zu finden
Familienbetrieb setzt auf Nachwuchskräfte
Der 127 Jahre alte Familienbetrieb ist für die Reparatur und Restauration von Binnen- und Seeschiffen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Die Kunden kommen aus den Niederlanden, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Ostfriesland. Entsprechend sieht auch das Einzugsgebiet der Bewerber für Ausbildungsstellen aus. Diese wohnen in München, Köln, Hamburg oder Berlin. Jährlich werden zwei bis drei Azubis eingestellt. Insgesamt erlernen derzeit sechs Nachwuchskräfte den Beruf des Bootsbauers in der Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau. „Sie haben entweder eine Affinität zur Schifffahrt oder wollen mit Holz arbeiten“, erzählt der Bootsbauermeister, der die Werft gemeinsam mit seinem Cousin Andy Bültjer in fünfter Generation führt. Ein Segelschein ist jedoch kein Einstellungskriterium. „Dennoch ist es von Vorteil, wenn der Bewerber weiß, wo Bug und Heck sind“, sagt der Meister.
Regelmäßig werden Landes und Bundessieger ausgezeichnet
In den letzten 20 Jahren hat die Werft mehr als 55 junge Menschen ausgebildet. „Kürzlich hatten wir auch einen promovierten Archäologen, der noch einmal etwas Richtiges lernen wollte“, scherzt der 46-jährige Betriebsleiter. Regelmäßig wird der Werft-Nachwuchs zu Landes- oder Bundessieger in der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk“ (DMH) ausgezeichnet. Vizepräsidentin Imke Hennig durfte dem Betrieb eine Urkunde für den kürzlich ausgelernten Bootsbauer Felix Bruckmann aus Emden überreichen. Er bestand den dritten Platz im Wettkampf auf Bundesebene an der Landesberufsschule in Lübeck-Travemünde. Nach seinem Abschluss zog es ihn weiter. Hennig lobte das Engagement des Holzbootsbau-Spezialisten, das Fachwissen an die nächste Generation weiterzugeben: „Durch die exzellente Ausbildung sichern sie nicht nur ihre eigenen Fachkräfte, sondern bewahren zugleich ein traditionelles Handwerk in einem unserer küstentypischen Gewerke.“
Der Beruf Bootsbauer: Selten, aber gefragt
Der Beruf ist selten, aber nicht vom Aussterben bedroht. „Gute Bootsbauer werden immer gebraucht“, weiß Gerjet Bültjer. Die dreieinhalbjährige Ausbildung umfasst den Neubau, die Reparatur, die Restaurierung sowie den Um- und Ausbau von Booten, Yachten und kleineren Schiffen. Die Azubis besuchen im Blockunterricht die Berufsschule in Brake (Unterweser). Dort werden alle Baumaterialien – hauptsächlich Holz, Kunststoffe und Metalle –behandelt, die auf den Werften aufgrund ihrer Spezialisierung meist nicht zum Berufsalltag gehören.
Holzbootsbau-Spezialist mit Aufträgen gut ausgelastet
Als Meisterbetrieb deckt Bültjer die gesamte Bandbreite des Bootsbauerhandwerks ab. Die Werft verfügt über zwei Hallen und drei Helgen, auf denen Schiffe bis zu 150 Tonnen geslippt werden können. Neben dem Holzboots- und Riggbau werden auch technische Aggregate ausgetauscht oder überholt, elektronische und elektrische Anlagen neu geplant, eingebaut sowie Konservierungs- und Lackierarbeiten ausgeführt. Ein Schwerpunkt der Werfttätigkeiten liegt auf Wartungs-, Reparatur- und Pflegearbeiten von Booten und Schiffen aller Art.
Besonders in den Wintermonaten und im Frühjahr hat das zwischen zehn bis fünfzehn Personen starke Team viel zu tun, wenn die Fischereifahrzeuge, Yachten und Sportboote wieder fit für die Saison gemacht werden. Einige Fischkutter liegen im Hafen für die Instandsetzung bereit. Aktuell wird der 15 Meter lange historische Segelkutter „Gebrüder“ aus Carolinensiel in der Halle neu beplankt. Gleich daneben ist der Traditionssegler „Klaus Störtebeker III“ für die Restaurierung aufgebockt.
Holz als Zukunftskapital der Werft
Vom Vordersteven über die Spanten bis hin zur Beplankung der Außenhaut besteht alles aus dem nachwachsenden Naturstoff Holz: Hauptsächlich Eiche, aber auch Kambala, Mahagoni, Lärche und Teak werden traditionell handwerklich verarbeitet. Es lagert in den Hallen und auf dem Werftgelände, bis es durchgehend trocken ist. „Wir rechnen pro Zentimeter Dicke mit einem Jahr Lagerzeit", erklärt Bültjer. Es ist das Zukunftskapital der Werft: Nirgendwo sonst gibt es so viel abgelagertes, bestes Bauholz wie bei den Bültjers.
Handwerkskammer für Ostfriesland
Straße des Handwerks 2
26603 Aurich
RED CAD jetzt Teil der E-Markenallianz - Vertrag im Rahmen der Light + Building 2026, am Stand der E-Handwerke.

Bild: ZVEH
07.04.2026 - Mit RED CAD unterzeichnete während der Light + Building 2026 ein neuer Software-Anbieter seinen E-Markenpartner-Vertrag. Damit wächst das Bündnis nicht nur weiter. Es trägt auch der zunehmenden Digitalisierung Rechnung. „Geht es darum, Installationen zu planen, kommen schon lange digitale Tools zum Einsatz, die eine Planung in 2D oder 3D ermöglichen. Wir freuen uns daher, mit RED CAD einen Anbieter von CAD-Systemen als neuen E-Markenpartner begrüßen zu dürfen“, so Stefan Ehinger, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Das Unternehmen unterzeichnete den Vertrag im Rahmen der Light + Building 2026, am Stand der E-Handwerke.
RED CAD: keine CAD-Vorkenntnisse erforderlich
Mit dem CAD-System des Schweizer Unternehmens RED CAD können Planer Installationspläne einfach und effizient erstellen. Speziell entwickelt für die Branchen „Elektro“, „Sanitär/Heizung“ und „Brandschutz“ bietet die Software eine benutzerfreundliche Oberfläche, mit der sich Pläne direkt, professionell und unkompliziert auf dem PC zeichnen lassen – und das ganz ohne CAD-Vorkenntnisse. Damit unterstützt RED CAD e-handwerkliche Betriebe bei der Planung, Dokumentation und Visualisierung von Installationen in Wohn- und Gewerbebauten. Mehr als 10.000 Betriebe setzen bereits auf RED CAD.
Sabine Bamberger, Geschäftsführerin der RED CAD Solutions AG: „Als Schweizer Unternehmen schätzen wir die herausragende Qualität der deutschen Elektrohandwerke – eine Qualität, die der ZVEH mit seiner Arbeit gewährleistet. Mit unserer E-Markenpartnerschaft möchten wir diese starke Branche und das Engagement des ZVEH bewusst unterstützen. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“
Mehr zu RED CAD unter www.redcad.ch
Die E-Markenallianz: Das 2008 ins Leben gerufene Qualitätsbündnis umfasst Unternehmen aus Industrie, Großhandel und Versicherungswirtschaft. Aktuell zählt das rasch wachsende Bündnis rund 80 E-Markenpartner. Auf Seiten der Elektrohandwerke nutzen mehr als 8.500 E-Markenbetriebe die Qualitätsmarke als Aushängeschild. Sie verpflichtet sowohl zur Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards als auch zur regelmäßigen Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Die E-Marke ist sogar grenzüberschreitend erfolgreich: Auch in Österreich und Südtirol werden damit Betriebe ausgezeichnet, die sich den hohen Qualitätsstandards verpflichtet fühlen.
Der ZVEH: Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vertritt die Interessen von 48.178 Unternehmen aus den drei Handwerken Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Mit 516.709 Beschäftigten, davon 46.481 Auszubildende, erwirtschaften die Unternehmen einen Jahresumsatz von 84,3 Milliarden Euro. Dem ZVEH als Bundesinnungsverband gehören zwölf Landesverbände mit 313 Innungen an.
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Lilienthalallee 4
60487 Frankfurt am Main
Freitag, 27. März 2026
Beste Stempel-Jäger sichern sich mit Handwerk ordentlich Budget für die Klassenkasse
Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim und der Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen gewannen beim Wettbewerb „Das Handwerk für deine Klassenkasse“, den die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald auslobte. Präsident Klaus Hofmann (rechts) überreichte die Schecks.
27.03.2026 - Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim und Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen gewinnen Wettbewerb – Scheckübergabe in der Bildungsakademie der Handwerkskammer.
Mit einem Preisgeld von 500,- Euro wurde die Klasse 9a der Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim für ihren Einsatz beim Handwerk belohnt. Die Schülerinnen und Schüler gewannen den Wettbewerb „Das Handwerk für deine Klassenkasse“ und erhielten am Freitag beim Event zur Berufsorientierung „Handwerk im Rampenlicht“ in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald den Scheck überreicht. Platz zwei und damit 250,- Euro sicherte sich die Parallelklasse 9c der Geschwister-Scholl-Realschule. 100,- Euro erhielten die Achtklässler der Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen auf Platz drei.
Erfolgreichste Stempel-Jäger
Ausgetragen wurde der Wettbewerb bei der Mannheimer Ausbildungsmesse Jobs for Future im Februar. Dort hatte sich das Handwerk mit verschiedenen Berufen präsentiert und dies mit Mitmach-Aktionen zum Kennenlernen verbunden. Wer gezielt teilnahm, konnte auf einem Laufzettel bis zu drei Stempel pro Aktion einfahren, die auf das Konto für die Klassenkasse einzahlten. Die Schülerinnen und Schüler der Gewinnerklasse kamen so auf bemerkenswerte 941 Stempelpunkte – eine Spitzenleistung, die ihnen den klaren Sieg bei „Das Handwerk für deine Klassenklasse“ bescherte.
Handwerk greifbar machen
„Es ist uns wichtig, mit der Möglichkeit zum Ausprobieren die Barrieren zu Unbekanntem einzureißen“, erläutert Leonard Kopp, Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, den Hintergrund zum Wettbewerb. Oft sei die praktische Erfahrung der erste Schritt zu einem vertieften Interesse für einen Beruf. „Theorie und Vorstellung allein machen einen Beruf noch nicht greifbar“, sagt er. „Im Handwerk haben wir den Vorteil, dass sich vieles praktisch nachvollziehen und anwenden lässt. Diesen Zugang möchten wir mit Mitmach-Aktionen ermöglichen.“
Top-Leistung gelingt im Team
Beim Wettbewerb „Das Handwerk für deine Klassenkasse“ kommt noch ein zweiter Aspekt dazu: nicht nur praxisnahe Berufsorientierung, sondern auch Gemeinschaft fördern. Je mehr Schülerinnen und Schüler einer Klasse mitmachen und zusammen ein Ziel verfolgen, desto größer am Ende der Erfolg. Sogar das Preisgeld zahlt auf dieses Gemeinschaftserlebnis ein: Schon in der Vergangenheit nutzten es viele Preisträger als Zuschuss zu einer Klassenfahrt.
Weitere Möglichkeiten nutzen
Auf der Jobs for Future hatte das Handwerk 14 Mitmach-Stationen geboten. Und ums Mitmachen ging es auch bei „Handwerk im Rampenlicht“, wo die Preise an die Siegerklassen verliehen wurden. „Nutzt die Möglichkeit, in unsere Werkstätten zu schauen und vielleicht noch mehr Neues zu entdecken“, sagte Kammerpräsident Klaus Hofmann bei der Scheckübergabe. „Handwerk ist so vielfältig, dass jeder sein Talent einbringen und erfolgreich arbeiten kann.“ Die Kammer bietet im Rahmen ihrer regionalen Ausbildungskampagne „Handwerk – Das isses!“ über das Jahr hinweg viele Anknüpfungspunkte, um die Berufsbilder des Handwerks kennenzulernen und mehr über die Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu erfahren. Nächste Stationen sind der Girls’Day am 23. April 2026 in der Bildungsakademie der Handwerkskammer und der Maimarkt vom 25. April bis 5. Mai 2026, wo sich das Handwerk in Halle 1 ebenfalls mit vielen Stationen zum Ausprobieren und Infos Einsammeln präsentiert.
Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Ausbildung im Handwerk ist das Team der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberatung der Handwerkskammer, E-Mail: ausbildungsberatung@hwk-mannheim.de .
Foto: Handwerkskammer
Handwerkskammer Mannheim
Rhein-Neckar-Odenwald
B1, 1-2
68159 Mannheim
„Der Staat spart sich auf der einen Seite Sozialleistungen und nimmt auf der anderen Seite Steuern und Abgaben ein.“
Wurde nicht das Ziel ausgerufen, dass Ukrainerinnen und Ukrainer schneller in qualifizierte Arbeit vermittelt werden sollen?
Das gelingt im Handwerk nur mit Deutsch zumindest auf B1-Niveau. Unsere Betriebe leisten sehr viel für die Integration von ausländischen Mitarbeitenden, aber sie können nicht alles stemmen.
Selbstverständlich sind die Kosten für die Integrationskurse hoch und natürlich muss der Staat sparen. Aber in diesem Fall ist das zu kurz gedacht. Denn: Bei einer erfolgreichen Integration in Arbeit kommt ein Vielfaches dieser Ausgaben zurück, schließlich spart der Staat sich auf der einen Seite Sozialleistungen und nimmt auf der anderen Seite Steuern und Sozialabgaben ein.
Es lässt sich natürlich über den berechtigten Personenkreis diskutieren oder darüber, wie hoch die Kosten sein dürfen und ob diese nach Aufnahme einer Arbeit ganz oder teilweise, etwa in Raten, zurückgezahlt werden könnten. Aber von heute auf morgen die Förderung einzustellen und alle Beteiligten vor den Kopf zu stoßen, ist sicherlich nicht der richtige Weg.
Handwerkskammer für Schwaben
Siebentischstraße 52-58
86161 Augsburg
web: www.hwk-schwaben.de
Bewohnerparken: Gesetzgeber hat Handwerk endlich auf dem Schirm.
„Jetzt schlägt die Stunde, die neuen gesetzlichen Spielräume zügig und praxisnah in der Straßenverkehrsordnung auszugestalten und endlich für flächendeckende Rechtssicherheit zu sorgen“, sagt Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann: „Unsere Betriebe warten schon so lange darauf. Sobald der Bund seine Arbeit gemacht hat, liegt es am Hamburger Senat, kurzfristig unbürokratische und einfache Regelungen für die Hamburger Handwerksbetriebe in Bewohnerparkgebieten festzulegen. Wir freuen uns darauf!“
Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12, 20355 Hamburg
Die Handwerkskammer Hamburg ist die Stimme des Handwerks in der Hansestadt.
Sie vertritt die Interessen von rund 15.000 Hamburger Handwerksbetrieben mit knapp 106.000 Beschäftigten in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Als Einrichtung der Selbstverwaltung des Hamburger Handwerks übernimmt sie hoheitliche Aufgaben, die ihr als Körperschaft öffentlichen Rechts per Gesetz vom Staat übertragen wurden. Die Handwerkskammer bietet als moderne Dienstleisterin umfassenden Service und Beratung für Betriebe und Existenzgründer. Dies reicht von der Personalberatung Lüüd bis hin zur Fort- und Weiterbildung im eigenen Kompetenzzentrum Elbcampus. In den ehrenamtlichen Gremien der Handwerkskammer engagieren sich gewählte Vertreterinnen und Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. In ihrer Vollversammlung sind alle Gewerbegruppen und handwerksähnlichen Gewerbe repräsentiert. Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan. www.hwk-hamburg.de
Zur Verabschiedung der Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) durch den Deutschen Bundestag am 26. März 2026 erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
„Mit der Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes schafft der Bundestag die Grundlage für die Digitalisierung von Führerscheinen und die digitale Parkraumkontrolle. Ein wichtiger Fortschritt ist dabei die Erweiterung der Verordnungsermächtigung für Bewohnerparkzonen auf ansässige Betriebe, für die sich das Handwerk seit Langem einsetzt. Bisher konnten Betriebe in Bewohnerparkzonen Parkberechtigungen am eigenen Standort nur über lokale Ausnahmeregelungen erhalten. Die Stellplatzbedürfnisse des ansässigen Handwerks werden im Gesetzesrahmen nun erstmals ausdrücklich anerkannt.
Auch die Präzisierung der Regelung durch die Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses, die erstmals auch Gruppen mit gebietsübergreifendem Parkraumbedarf berücksichtigt, erweitert aus Sicht des Handwerks sinnvoll den bestehenden Rahmen. Damit besteht künftig die Möglichkeit, auch nicht ortsansässige Handwerker oder ambulante Pflegedienste, die Kunden in Bewohnerparkzonen bedienen, in die Parkberechtigung einzubeziehen. Bisher war dies nur in einzelnen Städten über den Handwerkerparkausweis möglich.
Für ihre Arbeiten sind Handwerksbetriebe auf Stellflächen in unmittelbarer Kundennähe angewiesen. Sowohl ansässige als auch auswärtige Betriebe stoßen hier jedoch zunehmend an Grenzen, da wachsender privater Pkw-Verkehr sowie die Stärkung von Radverkehr und ÖPNV die Situation in Städten und Gemeinden weiter verschärfen. Deshalb kommt es jetzt entscheidend darauf an, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten zügig und praxistauglich in der Straßenverkehrsordnung auszugestalten und für flächendeckende Rechtssicherheit zu sorgen. Ergänzend wäre aus Sicht des ZDH die Einführung eines eigenen Verkehrszeichens oder Zusatzschildes für Handwerks- und Versorgungsverkehre ein sinnvoller Folgeschritt. Auf dieser Grundlage können Städte und Kommunen moderne und ausgewogene Verkehrskonzepte entwickeln, die betriebliche Mobilität sichern und das Handwerk als unverzichtbaren Bestandteil lebenswerter Quartiere und der Mobilitätswende stärken.“
Erstmals digitale theoretische Gesellenprüfung im Augenoptikerhandwerk in NRW
27. März 2026 - Zum ersten Mal fand am 26. März 2026 eine theoretische Gesellenprüfung Teil 1 im Augenoptikerhandwerk in NRW in digitaler Form statt.
„Die Entscheidung für eine digitale Prüfung fiel bereits vor zwei Jahren. Wir haben mit einem Lehrjahr begonnen, das die Berufskollegs auf diese Form der Prüfung vorbereiten konnten“, sagt Ute Limberg, Geschäftsführerin Augenoptiker- und Optometristenverband NRW (AOV NRW).
In NRW ist man von der neuen Durchführungsart überzeugt: „Wir begrüßen dieses moderne und effiziente Format. Gerade in der Ausbildung ist uns ein hoher, am neusten Stand des Wissens und der Technik orientierter Standard wichtig.“
Neben Modernität und Effizienz spielt aber auch ein weiterer Punkt eine wichtige Rolle, erklärt Michael Reith, verantwortlich für die Organisation der Gesellenprüfung beim AOV NRW und involviert in die Erstellung der Prüfungsaufgaben durch den Aufgabenerstellungsausschuss: „Nicht für jeden ist Deutsch die Muttersprache, aber auch Muttersprachler tun sich mitunter schwer, Antworten frei zu formulieren. Bei der Prüfung geht es uns nicht darum, Rechtschreibung und Grammatik zu prüfen, es geht um die fachliche Kompetenz. Dafür ist eine digitale Prüfung im Multiple-Choice-Verfahren gut geeignet.“
Erfolgreiche Premiere
Nach intensiver Vorbereitung war es am 26. März so weit. 329 Prüflingen fanden sich zu ihrer theoretischen Teil 1 Prüfung in der Stadthalle in Hagen ein, um in zwei Gruppen (vormittags und mittags) ihr Wissen unter Beweis zu stellen.
„Hagen ist zentral gelegen in NRW. Bei der Einteilung der Gruppen haben wir darauf geachtet, dass diejenigen mit längerer Anreise in der zweiten Gruppe geprüft wurden, sodass sie stressfrei anreisen konnten. Es standen aber auch Übernachtungsmöglichkeiten im direkt an die Stadthalle grenzenden Hotel zur Verfügung, für diejenigen, die schon einen Tag früher anreisen wollten,“ so Ute Limberg.
Für einen reibungslosen Ablauf wurden im Vorfeld zwei Informationsveranstaltungen angeboten, in denen der Ablauf der Prüfung erläutert wurde. Außerdem stand Interessierten eine Übungsprüfung mit den verschiedenen Fragenmöglichkeiten zur Verfügung. „Die Prüfung war im Multiple-Choice-Verfahren aufgebaut. Für 60 Fragen hatten die Prüflinge 90 Minuten Bearbeitungszeit,“ erklärt Ute Limberg.
Nach der Prüfung fiel nicht nur von den Prüflingen die Anspannung ab: „Wir sind zufrieden. Es gab keine technischen oder organisatorischen Probleme. Kleinigkeiten werden wir anpassen, aber alles in allem hat sich die intensive Arbeit im Vorfeld ausgezahlt und unsere Premiere ist gut gelungen“, resümiert Stefan Domschat vom AOV NRW, mitverantwortlich für die Organisation der Prüfung.
Zahlreiche Ehrenamtsträger aus dem Bereich der Gesellenprüfungsausschüsse sowie Lehrkräfte der Berufskollegs unterstützten bei der Anmeldung und als Aufsicht. Sie alle wollten beim ersten Mal dabei sein. Ihnen gilt ein besonderer Dank.
Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
für die Augenoptikerinnungen NRW
Generationenweg 4, 44225 Dortmund
www.aov-nrw.de
Über den AOV NRW
Der Augenoptiker- und Optometristenverband NRW (AOV NRW) ist die Interessenvertretung des Augenoptikerhandwerks in Nordrhein-Westfalen. Als Landesinnungsverband nimmt der AOV NRW gemeinsam mit den drei ihm angehörenden Mitgliedsinnungen die Gesamtinteressen der nordrhein-westfälischen Innungsaugenoptikbetriebe wahr. Mit seinen rund 1.500 freiwilligen Mitgliedsbetrieben ist der AOV NRW einer der größten deutschen Landesinnungsverbände des Augenoptikerhandwerks. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.aov-nrw.de
EG: BUNDESWIRTSCHAFTSMINISTERIUM KAPITULIERT VOR NETZAUSBAU
Der ZVEH fordert: Die Stromnetze sollten konsequent ausgebaut werden, um die Integration Erneuerbarer Energien zu fördern.
27.03.2026 - Der ZVEH lehnt die bekannt gewordenen Pläne des BMWE zur EEG-Reform sowie zum Netzpaket 2026 entschieden ab. Beides stellt einen Rückschritt für die Energiewende dar und gefährdet den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien.
Besonders kritisch bewertet der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) die geplante Einschränkung beziehungsweise faktische Abschaffung der Förderung für Photovoltaik-Anlagen unter 25 kWp. Gerade diese kleinen Dachanlagen bilden das Rückgrat der Energiewende im Gebäudebereich. Sie ermöglichen privaten Haushalten sowie kleinen und mittleren Betrieben den Einstieg in die Eigenversorgung und tragen wesentlich zur Akzeptanz der Energiewende bei. Wird dieser Bereich aus der Förderung gedrängt, droht ein massiver Einbruch bei der Nachfrage – mit unmittelbaren Folgen für das Elektrohandwerk und den Ausbau Erneuerbarer Energien insgesamt.
Zugleich offenbaren die geplanten Regelungen zum Netzanschluss eine besorgniserregende politische Kapitulation vor den bestehenden Defiziten im Netzausbau. Anstatt den dringend notwendigen Ausbau der Netzinfrastruktur konsequent zu beschleunigen, sollen künftig Netzengpässe verwaltet werden. „Das Bekenntnis der Bundesregierung zu den Energiewendezielen droht zum reinen Lippenbekenntnis zu verkommen, denn aktuell sehen wir nur Druck auf die Erneuerbaren Energien, aber keinen Plan des Energieministeriums, wie die Ziele erreicht und insbesondere die Netzengpässe zuverlässig beseitigt werden“, moniert ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser. Wenn Netzgebiete über Jahre hinweg als „ausgelastet“ gelten und Anschlussansprüche eingeschränkt werden, wird der Ausbau Erneuerbarer Energien faktisch ausgebremst. Die Verlagerung von Risiken auf Anlagenbetreiber sowie zusätzliche finanzielle Belastungen verschärfen diese Entwicklung weiter.
Aus Sicht des ZVEH wird damit der falsche Weg eingeschlagen: Statt verlässlicher Rahmenbedingungen für Investitionen entstehen Unsicherheit und zusätzliche Hürden. Die Energiewende braucht jedoch Planungssicherheit, starke dezentrale Strukturen und einen entschlossenen Netzausbau – keine Einschränkungen für die engagierten Akteure vor Ort.
Der ZVEH fordert daher eine klare Kurskorrektur: Die Förderung kleiner Photovoltaik-Anlagen muss erhalten bleiben; der Netzausbau ist mit höchster Priorität voranzutreiben. Nur so kann die Energiewende erfolgreich, wirtschaftlich und gesellschaftlich getragen umgesetzt werden.
Die e-handwerkliche Organisation hatte schon im Februar 2026 in einem „Offenen Brief“ an die Bundesregierung gewarnt, dass der Ausbau der Netzinfrastruktur eine dringende Aufgabe sei und dass die Verschiebung solcher Lasten in die Zukunft auch den Wirtschaftsstandort Deutschland massiv beschädige.
Quelle: ZVEH
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Lilienthalallee 4
60487 Frankfurt am Main
Donnerstag, 26. März 2026
Bäckerhandwerk gegen Zuckersteuer: Differenzierte Ansätze statt pauschaler Maßnahmen.
| Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks hält die Einführung für nicht zielführend, kontraproduktiv und in Zeiten steigender Energiekosten für schädlich. 26.03.2026. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussionen um die Einführung einer Zuckersteuer positioniert sich das Bäckerhandwerk klar gegen pauschale steuerliche Eingriffe in das Lebensmittelangebot. Aus Sicht der Branche wird damit ein komplexes ernährungs- und gesundheitspolitisches Problem auf eine unzureichende und potenziell kontraproduktive Einzelmaßnahme reduziert. Es drohen Wettbewerbsnachteile und weitere Bürokratie für die Handwerksbetriebe, die aufrund der aktuell steigenden Sprit- und Energiekosten bereits unter erheblichem Druck stehen. Das Bäckerhandwerk kritisiert zusammen mit anderen Verbänden die Pläne zur Einführung einer Zuckersteuer. Am Freitag wird dazu ein Antrag des Landes Schleswig-Holstein im Bundesrat behandelt. „Die Einführung einer Zuckersteuer suggeriert einfache Lösungen für ein vielschichtiges Problem. Notwendig sind jedoch differenzierte, langfristig angelegte Strategien, die Eigenverantwortung stärken und echte Verhaltensänderungen ermöglichen“, bringt es Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks auf den Punkt. Eine Zuckersteuer würde dabei insbesondere kleine und mittelständische Betriebe unverhältnismäßig stark belasten. Der mit Verbrauchsteuern verbundene bürokratische Aufwand trifft Handwerksbetriebe aufgrund begrenzter personeller und organisatorischer Ressourcen deutlich härter als große Indutrieunternehmen. „Dies verschärft bestehende Wettbewerbsnachteile, gefährdet wirtschaftliche Existenzen der Handwerksbetriebe und kann langfristig zu einer Schwächung regionaler Versorgungsstrukturen führen. Im übrigen käme die Einführung einer Zuckersteuer in der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation zur Unzeit. Viele Betriebe befinden sich angesichts aktuell steigender Sprit- und Energiepreise unter Druck und benötigen nicht weitere Belastungen, sondern Entlastungen“, so Berg weiter. Darüber hinaus sind auch die gesundheitspolitischen Effekte einer Zuckersteuer kritisch zu sehen. Internationale Erfahrungen zeigen, dass zwar der Konsum einzelner besteuerter Produkte zurückgehen kann, jedoch ein nachhaltiger Rückgang der Energieaufnahme und damit die Problematik des zunehmenden Übergewichts in der Bevölkerung nicht reduziert wird. In Deutschland steht Verbraucherinnen und Verbrauchern ein vielfältiges Lebensmittelangebot zur Verfügung, das unterschiedlichste Ernährungsweisen ermöglicht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen nicht auf einzelne Nährstoffe wie Zucker zurückgeführt werden können, sie sind vielmehr ein komplexes Zusammenspiel aus Energieaufnahme, Bewegungsmangel und weiteren Lebensstilfaktoren. Ein wirksamer Ansatz zur Förderung gesunder Ernährung sollte stattdessen auf Aufklärung, Transparenz und Kooperation setzen. Dazu gehören: Ausbau von Ernährungsbildung in Schulen und öffentlichen Einrichtungen, Förderung von Bewegung und gesundem Lebensstil Internet: www.baeckerhandwerk.de Foto: Zentralverband |
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Betriebsnachfolge im Handwerk eröffnet wertvolle Chancen für die nächste Generation
26.03.2026 - Next Generation Handwerk: Landesprojekt unterstützt Übergaben und bringt Übergeber und Nachfolger im Handwerk gezielt zusammen – Handwerkskammer Mannheim begleitet
Immer mehr Handwerksbetriebe stehen in den kommenden Jahren zur Übergabe an. Für gründungsinteressierte Fachkräfte eröffnet sich damit eine wachsende Auswahl an etablierten Unternehmen. Gleichzeitig suchen zahlreiche Betriebsinhaber geeignete Nachfolger, um ihr Lebenswerk zu sichern. Das landesweite Projekt „Next Generation Handwerk“ der Handwerkskammern in Baden-Württemberg setzt genau hier an und unterstützt beide Seiten mit umfassenden Angeboten. Vor Ort setzt die Handwerkskammer in Mannheim begleitende Akzente mit dem Angebot von Netzwerkveranstaltungen zum Thema und individueller, umfassender Beratung von Übergebern und Übernehmern.
Betriebsnachfolge stärken
„Viele wirtschaftlich stabile Betriebe warten auf engagierte Nachfolger. Die Übernahme bietet hervorragende Perspektiven für eine erfolgreiche Selbstständigkeit“, erklärt Klaus Hofmann, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Ziel sei es, mehr Menschen für diesen Weg zu gewinnen und die Bedeutung der Betriebsnachfolge stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Bundesweit ist die Rede von 125.000 Familienbetrieben, die in den kommenden fünf Jahren einen Nachfolger suchen. Im Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald liegt die Schätzung bei etwa 2.270 Betrieben. „Beim Blick auf die Altersstruktur sehen wir, dass nach aktuellem Stand bei 1.235 regionalen Betrieben die Inhaber im Alter zwischen 61 und 65 Jahren sind, bei 1.035 sind die Inhaber 66 Jahre und älter“, erläutert Kammerpräsident Klaus Hofmann.
Zunehmend externe Lösungen
Die Frage, wer den Betrieb weiterführt, stelle sich also bei vielen und müsse dringend beantwortet werden, damit Firmen weiter Bestand haben und nicht vom Markt verschwinden. Eine Lösung innerhalb der Familie werde dabei immer seltener, so der Kammerpräsident. Das bestätigt auch der Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer in Mannheim, Rolf Koch: „Nur noch etwa die Hälfte der Betriebe wird innerhalb der Familie übergeben“, sagt er. „Externe Nachfolgelösungen gewinnen also zunehmend an Bedeutung.“ Und jede erfolgreiche Übergabe sichere Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.
Kostenfrei und praxisnah
Im Rahmen des vom Land geförderten Nachfolge-Projekts „Next Generation Handwerk“ erhalten Interessierte kostenfreie Beratungen, praxisnahe Seminare sowie Zugang zu gebündelten Informationen rund um die Unternehmensübergabe und -übernahme. Ergänzend entsteht eine Vermittlungsplattform, die Übergeber und potenzielle Nachfolger passgenau zusammenführt. Auch Weiterbildungsangebote wie die Generation-H-Academy vermitteln das notwendige betriebswirtschaftliche und organisatorische Know-how. Die Academies bieten an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Ulm in eigenständige Module gegliederte Inhalte, die flexibel und unabhängig voneinander buchbar sind. Das nächste Modul „Handwerksbetrieb kaufen und Übernahme umsetzen“ findet am 17. und 18. April 2026 in den Bildungsakademien der Handwerkskammer in Karlsruhe sowie am 24. und 25. April 2026 in Stuttgart statt. Informationen zur Generation-H-Academy, den Modulen und Anmeldemöglichkeit auf www.nachfolge-im-handwerk.de/academy.
Matching-Plattform kommt
Mit dem Projekt „Next Generation Handwerk“ wollen die Handwerkskammern Nachfolgeinteressierte aber auch dort erreichen, wo Entscheidungen heute vielfach fallen: online. Seit März 2026 läuft eine landesweite Kommunikationskampagne mit Fokus auf Online-Marketing und Social Media, um mehr Menschen für den Schritt in die Selbstständigkeit über eine Betriebsübernahme zu begeistern. Ein weiterer zentraler Baustein ist der direkte Zugang zu passenden Betrieben: Im Sommer 2026 soll eine Matching-Plattform speziell für das Handwerk in Baden-Württemberg online gehen, um Übergebende und Übernehmende schneller zusammenzubringen.
Begleitung über gesamten Prozess
Die Handwerkskammern selbst begleiten den gesamten Prozess. Auch der Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer in Mannheim hilft mit einem umfassenden, kostenfreien Beratungsangebot von der ersten Orientierung bis zur finalen Übergabe und unterstützt Übernehmer und Übergeber mit betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Expertise. Die Handwerkerinnen und Handwerker profitieren sowohl vom Fachwissen als auch den Erfahrungen der Kammerexperten. „Ein bestehender Betrieb bietet klare Vorteile gegenüber einer Neugründung: gewachsene Strukturen, bestehende Kundenbeziehungen und eine etablierte Marktposition“, weiß Geschäftsbereichsleiter Rolf Koch. Darüber hinaus bietet die Mannheimer Kammer den Betrieben der Region auch Netzwerkveranstaltungen an. Erst in der vergangenen Woche fand ein zweiter statt, bei dem sich Übergeber und Übernehmer austauschen und Fachvorträgen lauschen konnten. „Dies ist für Betroffene nicht nur eine Möglichkeit, ins Gespräch zu finden und sich auszutauschen, sondern auch einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Unterstützungsangebote der Kammern zu erhalten“, so Rolf Koch.
Weitere Informationen sowie Ansprechpartner sind auf der Projekt-Website gebündelt abrufbar: www.nachfolge-im-handwerk.de. Kontakt zu den Beratern der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald per E-Mail: beratung@hwk-mannheim.de.
Das Projekt „Next Generation Handwerk“ wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne „Nachfolge BW“.
Handwerkskammer Mannheim
Rhein-Neckar-Odenwald
B1, 1-2
68159 Mannheim
Web: www.hwk-mannheim.de
Handwerk mahnt Seriosität in der Reformdebatte an
„Die Koalition muss ihre Kommunikation deutlich hinterfragen, wenn wir den Reformprozess in Deutschland vorantreiben wollen. Es ist ärgerlich und kontraproduktiv, dass jeden Tag ein neuer Testballon in die Luft geht. Erst werden höhere Spitzensteuersätze ins Spiel gebracht, jetzt steht eine Mehrwertsteuererhöhung im Raum. Auch wird bei manchen Vorstößen von Regierungsmitgliedern nicht klar, ob es sich nun um Regierungs- oder Parteilinie handelt.
Das wirkt leider alles sehr unausgegoren und unabgestimmt. Dadurch wird eine grundsätzlich vorhandene Reformbereitschaft in der Bevölkerung torpediert, die wir gerade jetzt mehr denn je benötigen. Dieses Vorgehen sorgt auch für erhebliche Irritationen und Verunsicherung bei Betrieben und Beschäftigten.
Ich kann nur dringend appellieren, in der Reformdebatte auf Seriosität zu setzen. Zusammenhanglose Einzelvorschläge würgen jede sinnvolle Debatte ab. Die deutsche Wirtschaft erwartet, dass die Bundesregierung zeitnah ein abgestimmtes Gesamtkonzept für Reformen vorlegt. Nur auf dieser Basis können wir ernsthaft diskutieren und die Wechselwirkungen beurteilen.
Worauf es in einem solchen Paket zwingend ankommt: die Umsetzung der versprochenen Entlastungsimpulse, das konsequente Nutzen der Sonderschulden für zusätzliche Investitionen, eine Reformagenda für die sozialen Sicherungssysteme sowie eine ehrliche Aufgabenkritik der zunehmend aufgeblähten öffentlichen Hand.“
Zentralverband des Deutschen Handwerks
Anton-Wilhelm-Amo-Straße 20/21
10117 Berlin
Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2026!
Auf der digitalBAU in Köln wurden gestern Nachmittag die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2026 durch die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum ausgezeichnet.
Eschborn, 26. März 2026. Im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ werden seit über 20 Jahren jährlich digitale und praxisnahe Lösungen von Auszubildenden, Studierenden, jungen Fachkräften und Start-ups ausgezeichnet. Auch dieses Jahr zeigt die Vielfalt der Arbeiten, wie die Nachwuchstalente aus der Bauwirtschaft durch die Anwendung digitaler Methoden und Künstlicher Intelligenz die Zukunft der Branche gestalten.
Vor rund 220 Zuschauerinnen und Zuschauern zeichnete Cornelia Lutz, Senior Director Exhibitions, Projektleiterin BAU der Messe München, gemeinsam mit Ingo Reifgerste, Vorstandsvorsitzender des RKW e.V., Vorsitzender des Beirats der RG-Bau sowie geschäftsführender Gesellschafter der Schleiff Bauflächentechnik GmbH & Co. KG die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ aus. Prämiert wurden die besten Arbeiten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Bauprozessmanagement sowie Handwerk und Technik. Darüber hinaus wurden auch in diesem Jahr zwei Sonderpreise vergeben, der „Sonderpreis Start-up“ sowie der Preis der Ed. Züblin AG.
„Die neuen Preisträgerinnen und Preisträger begeistern uns mit außergewöhnlicher Qualität und visionärer Kraft in diesem wegweisenden Wettbewerb. Ihre herausragenden Arbeiten setzen Impulse für Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung und sind ein wichtiger Motor für die Zukunft der Bauwirtschaft“, so Jens Nagel, Geschäftsführer des RKW Kompetenzzentrums.
Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger 2026
Bereich Handwerk und Technik:
Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Deep-learning-basierte Erkennung von Sicherheitsmerkmalen im Gerüstbau - IPAD-on-site-Regelcheck“
Annika Hartz, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Immersives VR-Training für Bewehrungsinspektionen und Multi-User-Interaktion in einer CAVE-Umgebung“
Loreen Zeisberg, Jade Hochschule Oldenburg
Platz 3:
Arbeit mit dem Titel „kursm.app - Dein digitaler Kompetenzspeicher“
Jonas Rosenow und Jochen Ströhle, Bildungszentrum Holzbau Baden-Württemberg
Bereich Bauprozessmanagement:
Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Einsatz von Large-Language-Models mithilfe von Retrieval Augmented Generation (RAG) für die optimierte Verfügbarkeit von Daten im Nachtragsmanagement von Bauprojekten“
Eva Heinlein, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Modellbasierte Ablaufsteuerung im Ausbau – Potenziale der Digitalisierung im Bauprojektmanagement“
Chantal Michelle Ogrodowitz, Hochschule Mainz
Platz 3:
Arbeit mit dem Titel „Bewertung analytischer Planungsmethoden zur Erhöhung der Prognosesicherheit von Rahmenterminplänen bei Bauprojekten“
Svenja Lauble, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Bereich Bauingenieurwesen:
Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Federal Twin Platform - Ganzheitliche Überwachung von Schieneninfrastruktur durch vernetzte digitale Zwillinge, KI und Structural Health Monitoring (FTP4SHM)“
Jascha Len Vent, Technische Universität Darmstadt
Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Automatisierung von Brandschutzinspektionen in Gebäuden durch maschinelles Lernen und BIM-Integration“
Angelina Aziz, Ruhr-Universität Bochum
Platz 3:
Arbeit dem Titel „Automatisierte Methoden zur Erstellung des digitalen Schattens von Industrieanlagen“
Florian Noichl, Technische Universität München
Bereich Architektur:
Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Copilot for constraint-driven generation of architectural design evaluation and suggestions - Copilot für die bedingungsgesteuerte Generierung von Architekturentwurfsbewertungen und -vorschlägen“
Juan David Frank und Alfiia Shakuryanova, Universität Stuttgart
Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Reclaimed Design - An availability-oriented design methodology for reclaimed lumber“
Clara Blum, Laura Marsillo und Gonzalo Muñoz Guerrero, Universität Stuttgart
Platz 3:
Arbeit mit dem Titel „Next Use - Tooling Urban Futures: Datenbasiertes Werkzeug für Nachnutzung von Warenhausimmobilien“
Regine Stammermann, Magnus Huber und Julius Hach, Technische Universität München
Sonderpreis Start-up:
Der Sonderpreis Start-up geht an die Arbeit mit dem Titel „kibaudi - KI-Assistenten zur Beschleunigung von Baugenehmigungen in Bauamts-Sachbearbeitungen“.
Lukas Geirhos und Lidia Grigoriev, kibaudi, Bobingen
Sonderpreis Ed. Züblin AG:
Der Sonderpreis der Ed. Züblin AG geht an die Arbeit mit dem Titel „KI-gestützte Automatisierung der Kostengruppenklassifizierung in BIM-Prozessen“.
Yasmin Ragab, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Mehr Informationen zu den ausgezeichneten Nachwuchstalenten und ihren prämierten Arbeiten enthält die Broschüre zum Wettbewerb 2026. Diese kann direkt über das RKW Kompetenzzentrum abgerufen oder bestellt werden: http://rkw.link/gewinneraufitgebaut26.
Der Wettbewerb des RKW Kompetenzzentrums steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und wurde bereits in 2002 ins Leben gerufen. Er wird von den Sozialpartnerschaften der Bauwirtschaft getragen und von zahlreichen Fördernden und Medienpartnerschaften unterstützt.
Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum führt den Wettbewerb durch und begleitet ihn fachlich. Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.aufitgebaut.de.
Zur Preisträgerbroschüre
Über das RKW Kompetenzzentrum
Das RKW Kompetenzzentrum ist ein neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Es sensibilisiert angehende wie etablierte kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen und unterstützt sie dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auszubauen. Das RKW Kompetenzzentrum leistet damit einen Beitrag zur Stärkung des Gründungsgeschehens und zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Zu den aktuellen Schwerpunktthemen „Gründung“, „Fachkräftesicherung“, „Digitalisierung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum daher praxisnahe und branchenübergreifende Informationen sowie Handlungshilfen an. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das RKW Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den RKW Landesorganisationen in den Bundesländern zusammen.
Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40 A
65760 Eschborn
Handwerkskammern starten „Next Generation Handwerk“
26. März 2026 - Betriebsnachfolge statt Betriebssterben. Rund 50.000 Betriebe in Baden-Württemberg stehen in den nächsten zehn Jahren zur Übergabe an – neues Landesprojekt bringt Übergebende und Nachfolgeinteressierte zusammen und macht fit für die Selbstständigkeit.
In Baden-Württemberg steht das Handwerk vor einer gewaltigen Aufgabe: In den kommenden zehn Jahren müssen rund 50.000 Betriebe eine Nachfolge finden – sonst droht vielen das Aus. Damit aus drohenden Schließungen neue Chancen entstehen, starten die acht baden-württembergischen Handwerkskammern das Landesprojekt „Next Generation Handwerk“. Ziel ist es, mit einer Kommunikationskampagne mehr Menschen für die Übernahme eines bestehenden Betriebs zu gewinnen und sie dann praktisch zu unterstützen: mit kostenfreier Beratung, einer neuen Matching-Plattform und der „Generation-H-Academy“ als Qualifizierungsangebot für angehende Betriebsinhaberinnen und -inhaber. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne „Nachfolge BW“ gefördert.
„Muss ein Betrieb schließen, wird eine großartige Chance vertan, denn die Übernahme einer am Markt etablierten Firma bringt vor allem in der Startphase zahlreiche Vorteile“, erklärt Gabriele Hanisch, Geschäftsführerin Unternehmensservice bei der Handwerkskammer Region Stuttgart und Projektleitung „Next Generation Handwerk“.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen mehr Menschen für die Selbstständigkeit begeistern und für die Betriebsnachfolge im Handwerk gewinnen und ihnen zugleich das Handwerkszeug geben, eine Übernahme professionell, sicher und erfolgreich umzusetzen“, betont Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Deswegen sprechen wir gezielt über Social Media Quereinsteiger oder Beschäftigte in der Industrie an, die sich nach neuen sinnvollen Aufgaben umsehen.“ Denn jede gelungene Nachfolge sichere Betriebe, Arbeitsplätze, Ausbildung und regionale Wertschöpfung – und biete große persönliche Karrierechancen für Übernehmende.
Übernahme als Starthilfe
Dass eine Nachfolge den Start erleichtern kann, wissen Dennis Benesch und Sergej Hilgenberg aus eigener Erfahrung. Sie haben den Betrieb Dürr GmbH Elektroanlagen in Weil der Stadt übernommen – und würden es wieder tun. „Du startest nicht bei null. Du hast bestehende Kunden, laufende Anfragen und funktionierende Strukturen“, sagt Benesch. Gleichzeitig habe er im Prozess gelernt, dass Nachfolge kein Soloprojekt sein muss: „Niemand muss alles allein lösen. Beratung einzufordern ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität.“ Die Handwerkskammer unterstützte unter anderem bei der Strukturierung des Vorhabens und bei betriebswirtschaftlichen Fragen – von der Finanzierung bis zum späteren Check-up.
Was „Next Generation Handwerk“ bietet
Egal ob junge Meisterinnen und Meister, Talente aus dem Quereinstieg oder Frauen: Mit dem Projekt „Next Generation Handwerk“ wollen die Handwerkskammern Nachfolgeinteressierte dort erreichen, wo Entscheidungen heute fallen: online. Seit März 2026 läuft eine landesweite Kommunikationskampagne mit Fokus auf Online-Marketing und Social Media, um mehr Menschen für den Schritt in die Selbstständigkeit über eine Betriebsübernahme zu begeistern.
Ein weiterer zentraler Baustein ist der direkte Zugang zu passenden Betrieben: Im Sommer 2026 soll eine Matching-Plattform speziell für das Handwerk in Baden-Württemberg online gehen, um Übergebende und Übernehmende schneller zusammenzubringen. Begleitet wird der Nachfolgeprozess durch die kostenfreie, neutrale und individuelle Beratung der Handwerkskammern, unter anderem durch geförderte Moderatoren für Betriebsnachfolge sowie betriebswirtschaftliche Beraterinnen und Berater.
Parallel setzt das Projekt auf Qualifizierung: Die neue „Generation-H-Academy“ bietet ein modulares Programm an den Standorten Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Inhalte, Austausch und Vernetzung – damit aus einem Plan eine tragfähige Übernahme wird. „Die Academy schließt genau die Wissenslücken, an denen Nachfolgen in der Praxis oft scheitern und macht fit für den Schritt in die Verantwortung“, so Gabriele Hanisch.
Das nächste Modul „Handwerksbetrieb kaufen & Übernahme umsetzen“ findet am 24. und 25. April 2026 in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart statt. Thematisiert werden unter anderem Übergabevarianten, Zeitplanung und zentrale Schritte bis zur Vertragsgestaltung.
Weitere Informationen unter:
https://www.nachfolge-im-handwerk.de/
https://www.hwk-stuttgart.de/next-generation-handwerk
Handwerkskammer Region Stuttgart
Heilbronner Straße 43
70191 Stuttgart
www.hwk-stuttgart.de
Bildung ist ein Schlüsselthema des Handwerks
Die Frühjahrs-Vollversammlung des Westdeutschen Handwerkskammertages
(WHKT) in Raesfeld stand in diesem Jahr ganz im Zeichen zentraler
bildungspolitischer Herausforderungen. Neben der Verabschiedung zweier
Positionspapiere nutzten die Delegierten die Gelegenheit zum Austausch mit
der nordrhein-westfälischen Ministerin für Schule und Bildung, Dorothee
Feller. Im Mittelpunkt standen die zunehmenden Rückmeldungen aus den
Ausbildungsbetrieben über nachlassende schulische Kompetenzen sowie ein
verändertes Verhalten vieler Ausbildungssuchender. Bildung als ein Schlüsselthema des Handwerks Ministerin Dorothee Feller würdigte den Austausch mit dem Handwerk und
ging auf aktuelle bildungspolitische Maßnahmen ein: »Wir legen in den Schulen
einen klaren Fokus darauf, junge Menschen bestmöglich für die Zeit nach der
Schule vorzubereiten – unter anderem mit der Stärkung von Basiskompetenzen in
Deutsch und Mathematik, mit der Vermittlung sozial-emotionaler Kompetenzen
und mit einer verbesserten Verzahnung von Schule und Beruf. Unsere
Berufskollegs spielen hierbei mit ihrem großen Angebot an Bildungsgängen und
Abschlüssen eine entscheidende Rolle. Die Initiative „fit for life“, die wir
gemeinsam mit Ute von Lojewski, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und
ehemalige Präsidentin der Hochschule Münster, geboren haben und nun nach und
nach erweitern, bringt zudem Expertinnen und Experten aus verschiedenen
Berufen mit Schülerinnen und Schülern zusammen und fördert schon früh das
Verständnis für die Berufswelt. Wir freuen uns darüber, dass diese Initiative
auf immer mehr Interesse stößt und immer mehr Partner gewinnt.« Kooperationsvereinbarung zur App LifeTeachUs: Ehrenamt und Schule
zusammenbringen WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann zur doppelten Wirkung der
Kooperation: »Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem
Herausgeber der App LifeTeachUs können wir gleich zwei Vorteile miteinander
verbinden. Bei steigendem Unterrichtsausfall bekommen die Schulen
stundenweise ehrenamtliches ‚Personal‘, um sich mit lebenspraktischen Themen
zu beschäftigen. Gleichzeitig bietet diese Plattform eine unkomplizierte
Vermittlung von Handwerkerinnen und Handwerkern für den Einsatz in Schulen,
sodass auch dieser wichtige Wirtschaftsbereich in Schule sichtbarer wird. Ein
kleiner lohnenswerter Mosaikstein, um jungen Menschen neben Theorie auch mehr
Praxis zu vermitteln.« Verabschiedete Positionspapiere
Die Positionspapiere sind zu finden unter www.whkt.de/positionen. |
Westdeutscher
Handwerkskammertag | Volmerswerther Straße 79 | 40221 Düsseldorf
Telefon: (0211) 3007-700 | Telefax: (0211) 3007-900 | E-Mail: kontakt@whkt.de | www.whkt.de
Hauptgeschäftsführer: Dr. iur. Florian Hartmann
Handwerk: Erhöhung der Gewerbesteuer ist falsches Signal
26.03.2026 - Stadtratsbeschluss in Halle (Saale) - Die Stadt Halle hat die Erhöhung der Gewerbesteuer von einem Hebesatz von 450 auf einen Satz von 470 beschlossen. Das soll der Stadtkasse 3,6 Millionen Euro Mehreinnahmen einbringen. Das Handwerk hält diesen Ansatz für falsch.
„In einer Zeit, in der die konjunkturelle Lage so schwierig wie seit vielen Jahren nicht mehr ist, wird den Unternehmen eine zusätzliche Kostenbelastung auferlegt“, sagte Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale).
Die Erhöhung wirft bei vielen Betrieben die Frage auf, warum sie weiterhin in Halle investieren und Arbeitsplätze sichern sollen, während benachbarte Kommunen deutlich günstigere Bedingungen bieten. Das gilt ebenso für Unternehmen in der Phase der Betriebsübergabe.
Handwerkskammer Halle (Saale)
06110 Halle (Saale)
Gräfestraße 24
Gegen die Wohnungskrise: Deutschland muss günstiger und dadurch mehr bauen. - Heute – 13.00 bis 16.00 Uhr: Live-Übertragung des Wohnungsbau-Tages
Absturz auf unter 200.000 Neubau-Wohnungen droht –
Mangel an kleinen Wohnungen verschärft Krise enorm
Nichts geht mehr: Wohnungsmarkt eingefroren | 9,9 Mio. in überbelegten Wohnungen
Die rote Linie beim Neubau wird gerissen: Experten erwarten in diesem Jahr einen Absturz auf unter 200.000 neu gebaute Wohnungen. Das ist nicht einmal die Hälfte der Neubauwohnungen, die es geben müsste. Gleichzeitig geht auf dem Wohnungsmarkt nichts mehr: Wer umzieht, hat verloren. Selbst wer in eine deutlich kleinere Wohnung wechseln will, zahlt drauf. Die Folge: Der Wohnungsmarkt ist eingefroren. Diese Bilanz zieht der Wohnungsbau-Tag heute in Berlin. Das Fazit des Branchen-Gipfels: Deutschland steckt beim Wohnen in der Krisenstarre.
Hinter dem Wohnungsbau-Tag stehen sieben führende Verbände und Organisationen der Bau- und Wohnungswirtschaft. Sie drücken bei der Politik aufs Tempo. Nach 325 Tagen schwarz-roter Bundesregierung, abstürzenden Neubauzahlen, wachsender Wohnungsnot und weiter steigenden Mieten stellen sie die Frage: „Worauf wartet Deutschland?“
Antworten darauf gibt eine aktuelle Studie, die heute auf dem Wohnungsbau-Tag vorgestellt wurde. Darin zeigen das Bauforschungsinstitut ARGE aus Kiel und das Berliner Forschungsinstitut RegioKontext Lösungen auf: neue Bau- und Wohnformen. Es geht dabei um Trends auf dem Wohnungsmarkt. Vor allem aber auch um deutlich günstigeres Bauen.
Die Wissenschaftler haben dazu den Baukosten-Check gemacht: So kostet der Quadratmeter Wohnfläche in Großstädten und Metropolregionen im Schnitt aktuell mehr als 4.630 Euro. Rechnet man die Grundstückskosten dazu, dann liegt der Neubau von Wohnungen nach Angaben der Wissenschaftler bei rund 5.400 Euro pro Quadratmeter. „Das bedeutet: Minimum 18 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Und das ist teuer – zu teuer für jeden Durchschnittsverdiener“, sagt Studienleiter Prof. Dietmar Walberg von der ARGE.
Das Kieler Institut gilt als Deutschlands zentrales „Baukosten-Datenzentrum“. Von dort kommt die Nachricht: „Deutschland baut viel zu teuer. Die Baukosten schießen immer weiter durch die Decke. Dabei lassen sich Wohnungen auch wesentlich günstiger bauen“, sagt ARGE-Chef Prof. Dietmar Walberg.
So lägen Wohnungen, die in Schleswig-Holstein zu den Bedingungen der Sozialen Wohnraumförderung aktuell gebaut würden, bei den Baukosten unter 3.500 Euro pro Quadratmeter. „Warum also um ein Drittel teurer bauen – und das auch noch fördern? Die Chance, die der Staat durch günstigeres Bauen hat, liegt auf der Hand: Es lassen sich mehr Wohnungen fördern und damit auch mehr Wohnungen bauen. Und das bei Einhaltung aller Vorschriften“, so Prof. Dietmar Walberg.
Die Lösung liege im „Gebäude-Typ E“ – im einfachen, erleichterten Bauen. „Die Qualität dabei ist ausgesprochen gut – mit robuster Substanz und wenig Instandhaltung. Vor allem aber sind die Mieten bezahlbar. Denn es gibt keine kostspieligen Extras: Auf komplexe und wartungsintensive Technik wird verzichtet. Aber auch bei Ausstattung sollte man einen Gang zurückschalten: Die Zahl der Steckdosen im Kinderzimmer oder Bad lässt sich in den meisten Fällen reduzieren. Das ist nur ein Beispiel, mit dem sich Geld sparen lässt“, so Studienleiter Prof. Walberg.
Der „Gebäude-Typ E“ mache das Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger. Die sieben Verbände und Organisationen, die hinter dem Wohnungsbau-Tag stehen, richten einen dringenden Appell an den Bund und die Länder: Der Staat müsse verstärkt – gerade auch durch seine Förderpolitik – auf einen „Basis-Standard-Wohnungsbau“ setzen und damit die Voraussetzungen für den Bau von deutlich günstigeren und damit mehr Wohnungen schaffen. Einige Bundesländer hätten dies bereits erkannt, andere „hinkten allerdings gewaltig hinterher“, so die Branchen-Verbände.
Außerdem sei für den „Basis-Standard“ bundesweit eine rechtliche Absicherung erforderlich: „Dringend notwendig ist ein ‚Gebäude-Typ-E-Gesetz‘“, sagt Studienautor Michael Halstenberg. Die Bundesregierung sei seit einem Jahr daran, das auf den Weg zu bringen. „Wichtig dabei ist, dass es Erleichterungen und keine neuen Anforderungen gibt, wenn es um die sogenannten Abweichungsvereinbarungen geht. Es darf also nicht komplizierter werden, einfacher zu bauen. Denn Projektentwickler und Bauunternehmer werden nicht einfacher und günstiger bauen, solange ihnen das rechtlich auf die Füße fallen kann. Wenn sie nach Jahren noch Klagen zum Beispiel wegen eines niedrigeren Schallschutzes befürchten müssen und dabei im schlimmsten Fall den Umbau des Hauses riskieren, lassen sie die Finger davon“, so Baurechtsexperte Michael Halstenberg. Deshalb müsse das Bauvertragsrecht dringend ein „Update auf ‚Gebäude-Typ-E-Level‘“ bekommen.
Ein wichtiger Punkt sei auch, die Wohnungsmärkte stärker ins Visier zu nehmen. Dazu die klare Botschaft der Wohnungsbau-Studie: „Der Druck auf dem Wohnungsmarkt wird hoch bleiben. Vielen neuen Haushalten werden gar keine Wohnungen mehr angeboten werden können“, erklärt Arnt von Bodelschwingh vom Forschungsinstitut RegioKontext.
Es gebe zwar weniger Geburten als Sterbefälle. Trotzdem werde der Bedarf an Wohnungen nicht sinken. Im Gegenteil: „Wir haben immer kleinere Haushalte. Das heißt: Ihre Zahl wird selbst bei stagnierender Bevölkerung in den kommenden Jahren weiter nach oben gehen. Und damit steigt auch der Bedarf an Wohnraum weiter an. Es führt kein Weg daran vorbei: Es müssen deutlich mehr neue Wohnungen gebaut werden“, so Studienautor Arnt von Bodelschwingh.
Schon heute ziele der Wohnungsmarkt enorm am tatsächlichen Bedarf vorbei: „Sofern überhaupt Wohnungen angeboten werden, passen sie immer seltener zu dem, was Menschen suchen: Das Matching auf dem Wohnungsmarkt wird immer schwieriger“, sagt Arnt von Bodelschwingh. Erst wenn kleine Haushalte mit aktuell großen Wohnungen diese freimachten, hätten Familien die Chance auf Wohnungen, die sie dringend benötigten. „Aber dafür ist deutlich mehr und passender Neubau notwendig. Nur dann lässt sich das Umzugsgeschehen wieder in Gang setzen“, erklärt Arnt von Bodelschwingh. Er warnt: Ohne Neubau friere der Wohnungsmarkt immer weiter ein.
Schon jetzt lebten 9,9 Millionen Menschen in viel zu kleinen Wohnungen – 1,4 Millionen mehr als noch zu Beginn des Jahrzehnts, so die Wohnungsbau-Studie. Vor allem in den Städten sei Überbelegung ein verbreitetes Problem: Jeder Sechste lebe hier auf zu engem Raum. „Fast jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in einer zu kleinen Wohnung auf. Die Nachteile, die das mit sich bringt, sind enorm: Reizüberflutung und erhöhter Stress beeinträchtigen die psychische Gesundheit von Kindern. Überbelegung kann soziale Kompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung erheblich beeinträchtigen“, so von Bodelschwingh.
Der Leiter des Forschungsinstituts RegioKontext sieht auch durch die Baby-Boomer eine Herausforderung auf den Wohnungsmarkt zukommen: „Immer mehr Ältere gehen in Rente. Deswegen ziehen sie aber nicht um. Wenn durch Zuwanderung mehr Menschen die Jobs der Baby-Boomer übernehmen sollen, müssen auch sie wohnen – und zwar bezahlbar.“
Vor diesem Hintergrund warnt die Studie: „Es werden viel zu wenige Wohnungen gebaut“, so Prof. Dietmar Walberg. Zwar gebe es bei den Baugenehmigungen eine leichte Erholung. Trotzdem schrumpfe der Bauüberhang. Also die Zahl der genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen. Denn deren Genehmigungen liefen aus.
Die sieben Akteure des Wohnungsbau-Tages warnen: „Wohnen ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung – ohne Wohnungen kein Wachstum. Das Wohnen garantiert soziale Stabilität und regionale Wettbewerbsfähigkeit.“ Es sei daher wichtig, dem Wohnungsbau einen Push zu geben. Ad-hoc-Maßnahmen seien zinsgünstige Kredite, eine deutlich einfachere und effektivere Förderung, simplere Auflagen und Vorschriften sowie mehr Digitalisierung bei der Planung und Genehmigung.
Konkret fordert das Verbändebündnis Wohnungsbau, das hinter dem Branchen-Gipfel steht, ein 4-Punkte-Programm:
Ein „Basis-Standard Wohnen“ soll den Neubau von mehr und günstigeren Wohnungen garantieren. Wer alle Vorschriften einhält und dabei trotzdem auf teure Extras verzichtet, der soll dabei auf den Staat zählen können: Neubau nach dem Gebäude-Typ-E-Konzept muss auf rechtlich festen Füßen stehen, fordert das Wohnungsbau-Bündnis.
Im Fokus der Förderung von Bund und Ländern soll die Schaffung von Sozialwohnungen (Zielmarke: 100.000 Wohnungen pro Jahr) und der Neubau von bezahlbaren Wohnungen (Kaltmiete von 8,50 Euro bis 12,50 Euro pro Quadratmeter) stehen. Der Staat soll beim sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau den aktuellen Klimaschutz-Standard (GEG) fördern.
Wohnungsbau auf der Überholspur: Die Branchenverbände fordern eine „Fast Lane“ fürs Bauen von Wohnungen. Das Planen, Genehmigen und Bauen sollen mehr Tempo bekommen. Davon profitieren soll vor allem der Neubau von Wohnungen in angespannten Märkten.
4. Um einen aktuellen Status über die Aktivität des Wohnungsbaus zu bekommen, fordert das Branchen-Bündnis eine monatliche „Bundesstatistik der Baubeginne“. Es sei wichtig, genau zu wissen, für wie viele Wohnungen der Bau neu begonnen habe. Nur wenn der Staat die Neubauaktivität genau kenne, sei er in der Lage, den Wohnungsbau mit politischen Instrumenten aktuell und damit flexibel zu steuern.
Den Wohnungsbau-Tag organisieren einmal im Jahr der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) als Dachverband der Mauerstein-Industrie. Koordiniert wird der Wohnungsbau-Tag vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).
§ Mehr zum 17. Wohnungsbau-Tag 2026:
www.wohnungsbautag.de
§ Heute – 13.00 bis 16.00 Uhr: Live-Übertragung des Wohnungsbau-Tages mit
Polit-Arena „Bauen + Wohnen“:
https://www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de/wohnungsbautage/17-wohnungsbau-tag-2026
Mittwoch, 25. März 2026
Hörakustiker-Handwerk darf sich freuen: Meisterwerk Gesundheit kommt nach Mannheim
Freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit am neuen Standort von Meisterwerk Gesundheit in Mannheim (von links): Joachim Gast, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, Hannah Knoth, Alexander Dirks und Ingrid Flesch vom Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer in Mannheim, Annette Krohmer, fachliche Leitung Hörakustik, und Robert Leitl, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter.
25.03.2026 - Standortwechsel im dritten Quartal des Jahres vorgesehen – Handwerkskammer besuchte die Meistervorbereitungsstätte in Landau – Blick in die gemeinsame Zukunft
Noch in diesem Jahr bekommt die Stadt Mannheim eine angesehene Meistervorbereitungsstätte für Hörakustiker. Wie die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mitteilt, sieht die Meisterwerk Gesundheit GmbH im dritten Quartal des Jahres einen Umzug von Landau nach Mannheim vor. Damit kommt ein etablierter Anbieter von Weiterbildungskursen im Handwerk in die Quadratestadt und füllt die bislang bestehende Lücke im Bereich der Gesundheitshandwerke.
Bei einem Treffen in Landau fanden zwischen dem Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und dem Kursanbieter Abstimmungsgespräche zum bevorstehenden Umzug und zur künftigen Zusammenarbeit statt. „Meisterwerk Gesundheit“, vormals BAK-Bildungszentren, ist seit 24 Jahren ein etablierter Dienstleister für die Hörakustik-Branche. 2001 von Annette Krohmer und Tanja Krauß gegründet, bot das Unternehmen die ersten Meister-Vorbereitungskurse für dieses Handwerk im Südwesten Deutschlands. Gemeinsam mit den Fachkollegen der Augenoptik sind es inzwischen mehr als 5.700 Meisterinnen und Meister, die durch die Vorbereitung in Kursen des Unternehmens erfolgreich den nächsten Karriereschritt gingen.
Großes Schulungsangebot
„Zentraler Punkt der Gespräche war der geplante Standortwechsel der Meisterwerk Gesundheit von Landau in unser Kammergebiet nach Mannheim im dritten Quartal des Jahres“, sagt Alexander Dirks, Leiter des Geschäftsbereichs Meisterprüfung der Handwerkskammer. Am neuen Standort sollen künftig umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich der Hörakustik sowie perspektivisch auch für Augenoptiker stattfinden. Eine in Mannheim bestens erreichbare Immobilie mit über 1.100 Quadratmeter Schulungsfläche sei bereits gefunden und werde aktuell für den Bezug vorbereitet.
Hörakustik starkes Gewerk
Welch große Rolle das Hörakustiker-Handwerk im Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald spielt, zeigte sich erneut bei der Meisterfeier im November in der Quadratestadt. Einmal mehr stellte das Gesundheitshandwerk mit 134 erfolgreichen Meisterabsolventen die größte Gruppe unter den insgesamt 536 Meisterinnen und Meistern des Jahrgangs. Am Tag des Treffens zwischen den Vertretern der Handwerkskammer und der Vorbereitungsstätte in Landau fand übrigens Teil 1, also die praktische Fachprüfung, für die diesjährigen Meisteranwärter statt. Zu den Prüfungsbestandteilen zählten ein halbstündiges Beratungsgespräch, eine Anpassungstätigkeit, die Dokumentation und ein Fachgespräch.
Freude über Zusammenarbeit
„Wir schätzen die stets sehr angenehme Kommunikation sowie den konstruktiven und vertrauensvollen Austausch und stehen der Meisterwerk Gesundheit auch weiterhin gerne mit Rat und Tat zur Seite“, resümiert Alexander Dirks nach dem Besuch in Landau. Robert Leitl und Joachim Gast, die beiden Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter der Meisterwerk Gesundheit, ergänzen: „Wir haben selbst Jahrzehnte in den Gewerken Hörakustik und Augenoptik gearbeitet und kennen sowohl die Anforderungen der Betriebe als auch der Meisteranwärterinnen und Meisteranwärter aus eigener Erfahrung. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mit den höchsten und modernsten Standards arbeitet und gleichzeitig im Sinne der Handwerksbetriebe und der Institution Handwerk agiert.“ Der gemeinsamen Zukunft am Standort Mannheim blicke man mit großer Freude entgegen.
Foto: Meisterwerk Gesundheit
Handwerkskammer Mannheim
Rhein-Neckar-Odenwald
B1, 1-2
68159 Mannheim
Handwerk fordert mehr Ausgabenkontrolle statt Einschränkung der Familienversicherung
Handwerk: Mehr Ausgabenkontrolle nötig.
Das Handwerk sieht die Überlegungen der Bundesregierung zur Einschränkung der Familienversicherung bei Kranken- und Pflegeversicherung kritisch. „Dies läuft auf eine drastische Kostensteigerung für Familien hinaus, die die mittleren und unteren Einkommensgruppen prozentual am stärksten belastet“, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Halle, Thomas Keindorf.
Diese Einkommensgruppen seien im arbeitsintensiven Handwerk häufig vertreten. Anstatt die rasante Kostenentwicklung bei den Gesundheitskosten in Griff zu bekommen, werde immer weiter an der Steuer- und Abgabenschraube gedreht.
Handwerkskammer Halle (Saale)
06110 Halle (Saale)
Gräfestraße 24
Termine für das Handwerk
Terminhinweis: IHK-Azubi-Speeddating 2026
Auch 2026 setzen wir unser erfolgreiches IHK-Azubi-Speed-Dating fort – Ihre Chance, zahlreiche vielversprechende Nachwuchstalente persönlich kennenzulernen. Sie bieten für 2026 einen oder mehrere Ausbildungsplätze an? Dann nutzen Sie dieses Format, um in kurzer Zeit mit vielen motivierten Bewerber und Bewerberinnen ins Gespräch zu kommen: direkt, unkompliziert und ohne großen Aufwand. Das Konzept des Azubi-Speeddatings hat sich bewährt: In zehnminütigen Gesprächen erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich bei Ihnen vorzustellen – und Sie gewinnen zugleich einen authentischen ersten Eindruck. Anschließend wird gewechselt und das nächste „Date“ beginnt. So knüpfen Sie in kurzer Zeit zahlreiche wertvolle Kontakte und entdecken mögliche Matches für Ihre Ausbildungsplätze. Zusätzlich können Sie wie gewohnt auch Ihre Praktikumsplätze für Schüler und Schülerinnen sowie Ihre dualen Studiengänge vorstellen. Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026 Uhrzeit: 10:30–14:30 Uhr Ort: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen Anmeldungen sind bis zum 05. Januar 2026 möglich. Die Anzahl der Plätze ist aus räumlichen Gründen begrenzt. Eine Anmeldung garantiert noch keinen Platz. Eine Zu- oder Absage erfolgt Mitte Januar 2026. Hier können Sie sich zum Azubi-Speeddating 2026 anmelden. https://veranstaltung.ihk.ruhr/b?p=azubispeeddating2026meo
4. September 2025 Zeichnung und Druckgrafik – Peter Junghanss Zeichnen heißt Begreifen ... und was man aufzeichnen kann – das hat man begriffen. Vom 11. September bis 14. November 2025 sind im Haus der Architekten, Goetheallee 37 in Dresden Zeichnungen und Druckgrafiken von Peter Junghanß zu sehen. Zur Vernissage am 10. September 2025, 18:00 Uhr mit einer Einführung von Tilman Wendland und Musik von Florian Mayer (Violine) laden wir herzlich ein. Gezeigt werden Arbeiten mit starkem zeichnerischen Ausdruck – vom markanten, dynamischen Strich der Rohrfederzeichnungen bis zu eindrucksvollen Kaltnadelradierungen. Junghanß' Zeichnungen wirken spontan und zugleich präzise – sie leben von der Bewegung der Linie und der Unmittelbarkeit des Moments. Das war nicht immer so bei Peter Junghanß. Die Grafiken aus den 1980er Jahren sind motivisch geprägt und rütteln erkennbar an dem gewalttätigen System der DDR. Auch seine Rohrfederzeichnungen sind von großer Lebendigkeit und zeichnerischer Direktheit. Er entwickelt eine Visuelle Sprache, die sowohl impulsiv als auch strukturiert ist. Die Motive reichen dabei von Architektur- und Landschaftsdarstellungen bis zu charakterstarken Portraitzeichnungen mit einer eigenen Signatur. Die Werke von Peter Junghanß laden ein, sowohl das Konkrete als auch das Flüchtige mit neuen Augen zu sehen. Peter Junghanß wurde 1942 in Leisnig geboren und studierte von 1962 bis 1971 Architektur und Kunst an der Technischen Universität Dresden. 1973 promovierte er zum Dr.-Ing. und war bis 1989 als Künstler und Architekt in Dresden tätig. Von 1992 bis 2007 lehrte er als Professur für Freies Gestalten an der Technischen Hochschule Augsburg. Bereits seit 1976 werden seine Arbeiten in nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Vernissage: am 10. September 2025, 18:00 Uhr Ausstellung: vom 11. September bis 14. November 2025 im Haus der Architekten (Eintritt frei) Öffnungszeiten: Mo–Do 8:30–16:00 Uhr und Fr 8:30–15:00 Uhr oder nach Vereinbarung Mehr: www.aksachsen.org/aktuelles/ausstellungen Architektenkammer Sachsen Haus der Architekten Goetheallee 37 01309 Dresden www.aksachsen.org
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_______________________________________________ Zukunft Handwerk (ZH) Der Weg zur Energiewende für Handwerksbetriebe Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) berät am 12. und 13. März 2025 auf dem Kongress ZUKUNFT HANDWERK in München (Stand EG.38, ICM – International Congress Center Messe München) Handwerksbetriebe über Möglichkeiten, ihre Energieeffizienz zu verbessern. Am Stand der MIE informieren Expertinnen und Experten über das E-Tool für Betriebe und bieten kostenfreie Sprechstunden an, diese können bereits vorab per Mail an mie@zdh.de vereinbart werden. Zusätzlich gibt Marcel Quinten am 13. März von 9:50 Uhr bis 10:15 Uhr im Zukunft Handwerk Forum einen Einblick in die vielfältigen Unterstützungsangebote der MIE.
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Berufsbildungszentrum in Aurich macht fit für die Ausbildereignungsprüfung.
Folgende Kurse werden im BBZ angeboten: Ausbildereignungsprüfung, AdA – Teilzeit 19. August bis 28. November 2025 Durchführung: dienstags, donnerstags und freitags von 18 bis 21.15 Uhr Gebühr: 690,00 Euro (ca. 100 Std.) Ausbildereignungsprüfung, AdA – Vollzeit 17. Februar bis 01. März 2025 05. Mai bis 17. Mai 2025 01. September bis 13. September 2025 03. November bis 15. November 2025 Durchführung: montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags von 8 bis 12.15 Uhr Gebühr: 690,00 Euro (ca. 100 Std.) ___________________________________
18. März 2025 - Experte für Wärmepumpen werden. ----- BBZ in Aurich bietet Lehrgang zur Planung und Errichtung von Wärmepumpenanlagen im März an. Schulung wird gefördert. Anmeldungen sind online unter www.hwk-aurich.de/kurse-und-seminare bis zum 17. Februar möglich. Ansprechpartnerin ist Sandra Janssen, Telefon 04941 1797-70 oder sa.janssen@hwk-aurich.de.
19.02.2025 - Branchentag der saarländischen Baustoffindustrie - werden die heimischen Rohstoffe knapp? IHK Saarland und VBS - Verband der Baustoffindustrie Saarland e. V. Termin: Mittwoch, 19. Februar 2025, 13:00 - 18:00 Uhr Veranstaltungsort: IHK Saarland Anmeldung auf der IHK-Website: www.saarland.ihk.de (Kennzahl 15.18713)
15.01.2025
Braucht eine gute Vorbereitung: Vier Prüfungen auf dem Weg zum Meister im Handwerk Prüfungstermine 2025 sind jetzt auf der Website einzusehen.
Handwerkskammer unterstützt bei Fragen und mit Informationen zum Meistertitel.
In den Gewerken, in denen Prüfungen im Bezirk der Handwerkskammer abgenommen werden, sind die Prüfungstermine auf der Homepage der Handwerkskammer einzusehen. Das Handling ist ganz einfach: gewünschtes Handwerk auswählen und auf der dann verfügbaren gewerkespezifischen Seite unter dem Menüpunkt „Prüfungstermine“ alle wichtigen Daten einsehen.
Informationen auf www.hwk-mannheim.de/handwerksmeister. Bei Fragen rund um den Meistertitel im Handwerk hilft der Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer, Alexander Dirks, Telefon 0621 18002-140, E-Mail: meisterpruefung@hwk-mannheim.de.
09.01.2025
Handwerk trifft Politik vor der Bürgerschaftswahl Die Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Tschentscher (SPD), Katharina Fegebank (Grüne), Dennis Thering (CDU) und weitere Parteienvertreter stellen sich am 16. Januar den Fragen des Hamburger Handwerks – der „Wahl-o-Mat im Live-Format“ soll praktische Entscheidungshilfe für die Stimmabgabe sein.
Auch Hamburgs Handwerkerinnen und Handwerker stimmen am 3. März über die Zusammensetzung der nächsten Bürgerschaft ab. Mit ihrer Wahlveranstaltung „Handwerk trifft Politik“ bietet ihnen die Handwerkskammer ein lebendiges Dialogformat zur fundierten Entscheidungsfindung – ein „Wahl-o-Mat im Live-Format“. Im direkten Austausch mit Fachleuten aller Bürgerschaftsfraktionen und den drei von SPD, GRÜNEN und CDU aufgestellten Bürgermeisterkandidaten soll deutlich werden: Wer vertritt am besten meine Interessen als Handwerker? Wem traue ich am ehesten zu, die richtigen politischen Weichen für einen mittelstandsorientierten Neuanfang zu stellen? Wer hat einen konkreten Plan, meine Herausforderungen und Probleme als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber im urbanen Handwerk gemeinsam zu meistern und zu lösen? Der erste Teil mit zwei moderierten Fachforen gibt Einblick in die Positionen der in der Bürgerschaft vertretenenung Fraktionen. Die Foren-Themen und -Inhalte haben engagierte Kammermitglieder gemeinsam mit der Handwerkskammer in Wahlprüfstein-Workshops erarbeitet. Die Wahlprüfsteine des Hamburger Handwerks finden Sie hier. Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen Bürgermeisterkandidaten und kandidatin Rede und Antwort zu handwerkspolitischen Herausforderungen und stellen sich den Fragen des Publikums.
Bürgerschaftswahl 2025: Handwerk trifft Politik 16. Januar 2025 17 bis 20.30 Uhr Handwerkskammer, Holstenwall 12, 20355 Hamburg
Programm: 17 bis 18 Uhr: Fachforen zu den Themen „Verkehr, Gewerbe, Wirtschaftsförderung“ mit Hansjörg Schmidt (SPD), Zohra Mojadeddi (Grüne), Götz Wiese (CDU), Norbert Hackbusch (Linke), Benjamin Mennerich und Helge Ritscher (beide AfD) sowie „Ausbildung und Fachkräfte" mit Philine Sturzenbecher und Clarissa Herbst (beide SPD), Jennifer Jasberg (Grüne), Birgit Stöver (CDU), David Stoop (Linke) und Marco Schulz (AfD) 18 bis 19 Uhr: Pause mit Imbiss 19 bis 20.30 Uhr: Gespräch mit Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Tschentscher (SPD), Dennis Thering (CDU) und Kandidatin Katharina Fegebank (Grüne) Moderation: Matthias Iken, Hamburger Abendblatt
07.01.2025 Wie Erfindungen und Ideen aus dem Handwerk zur kommerziellen Nutzung kommen können Handwerkskammer in Mannheim bietet kostenlose Erfinderberatung in Zusammenarbeit mit Patentanwälten – Nächster Termin am 16. Januar 2025 Mit der Erfinderberatung bietet die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ein kostenfreies Angebot für Existenzgründer und das Handwerk der Region an. Die Beratung findet im zweimonatigen Rhythmus in den Räumen der Handwerkskammer in Mannheim, B1, 1-2, statt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 16. Januar 2025, von 15:30 bis 17:30 Uhr anberaumt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bei Carmen Eich-Romero, Telefon 0621 18002-153, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@hwk-mannheim.de. Weitere Informationen bei Aaron Maier, Technologieberatung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Telefon 0621 18002-146, E-Mail: aaron.maier@hwk-mannheim.de. _______________________________________________ IHK Ostbrandenburg bietet in einer Woche 20 Webinare für den Betriebsalltag Mit dem Start ins neue Jahr setzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg neue Akzente in der Wissensvermittlung für Unternehmen: Vom 13. bis 17. Januar 2025 bietet sie erstmals eine kompakte Webinar-Woche an. Unter dem Motto „MEHR WISSEN. Mit der IHK“ können Unternehmer und deren Mitarbeiter aus Industrie, Handel und Dienstleistung ihr Know-how erweitern. Aus den insgesamt 20 einstündigen Webinaren können sie genau die auswählen, die ihnen im Betriebsalltag nutzen. Die Themenvielfalt reicht vom praktischen Umgang mit der E-Rechnung, über das Registrieren von digitalen Ausbildungsverträgen, Unternehmensnachfolge und Azubimarketing bis hin zu Energiespartipps für den Betriebsalltag. Die digitalen Veranstaltungen finden im Stundentakt über Microsoft Teams statt und können einzeln gebucht werden. Die Teilnahme ist unkompliziert, kostenlos und bietet sowohl die Möglichkeit zuzuhören als auch aktiv Fragen zu stellen und sich auszutauschen. „Mit dieser Webinar-Woche möchten wir Unternehmerinnen und Unternehmer dazu ermutigen, mit Schwung ins neue Jahr zu starten und etwas Neues auszuprobieren,“ sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Monique Zweig. „Unser Ziel ist es, praktische Unterstützung und Inspiration für den Unternehmensalltag zu bieten. Kompakt, konkret und kostenlos – das ist unser Angebot an die Wirtschaft.“ Fünf Tage lang stellt die IHK in diesen Online-Seminaren ihr umfassendes Serviceangebot vor und vermittelt praxisnahes Wissen, das Unternehmen unmittelbar nutzen können. Sollten in der kurzen Zeit nicht alle Fragen geklärt werden, besteht die Möglichkeit, individuelle Beratungstermine im Anschluss zu vereinbaren. Mehr unter http://ihk-obb.de/webinarwoche Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder. IHK Ostbrandenburg Puschkinstraße 12b | 15236 Frankfurt (Oder) www.ihk.de/ostbrandenburg ___________________________ Messen 2025: ________________________________________________________ Internationale Messe rund um Teppich- und Bodenbeläge. Ort: Deutsche Messe AG Messegelände 30521 Hannover 0511-89-0 0511-89-326-26 domotex@messe.de ISH ------------------------------------------------- Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung Frankfurt am Main. Ort: Messe Frankfurt GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Germany 049 69 75 75 - 0 049 69 75 75 - 64 33 info@messefrankfurt.com https://www.messefrankfurt.com Messegelände Frankfurt Messegelände Hannover __________________________________ Internationale Möbelmesse Avantgarde Design Centre, Stil- und Bauernmöbel, Wohn- Schlafmöbel, Polstermöbel, Tische und Stühle, EDV-Systeme, Wohnraumleuchten Ort: KölnMesse GmbH Messeplatz 1 50679 Köln 0221-821-0 0221-821-2574 info@koelnmesse.de www.koelnmesse.de Messegelände __________________________ BAU - Internationale Fachmesse für Baustoffe, Bausysteme, Bauerneuerung Baustoffe, Bauchemie, Baukeramik, Bauprofile, Betonbau, Baubeschläge, Fertigbau, Bedachung, Wärmedämmung, Farben, Lacke, Fassadenbaustoffe, Fenster, Türen, Tore, Gerüstbau, Innenausbau,Treppen Ort: Messe München GmbH Messegelände 81823 München 089-949-113 88 089-949-113 89 newsline@messe-muenchen.de www.messe-muenchen.de Neue Messe --------------------------------------------------------- Sonntag, 26. Januar DENKFABRIK | FRISEURHANDWERK 2025 Entdecke die Zukunft des Friseurhandwerks auf der DENKFABRIK | FRISEURHANDWERK 2025 - „Arbeit heute / Arbeit morgen – Zukunft gestalten!“ https://www.eventbrite.de/e/denkfabrik-friseurhandwerk-2025-tickets-1086482019969?aff=oddtdtcreator ------------------------------------------------ Vom 13. bis 17. Januar 2025 öffnet die BAU, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, in München ihre Türen. Vom 13. bis 17. Januar 2025 öffnet die BAU, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, in München ihre Türen. https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/innovation/blog-1/ausblick-auf-die-bau-2025-die-zukunft-des-bauens-aktiv-gestalten/ --------------------------------------------------- Internationale Grüne Woche Berlin Ernährungswirtschaft (Nahrungs- und Genußmittel), Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Erwerbsfischerei, Tierhaltung Ort: Messe Berlin GmbH Messedamm 22 14055 Berlin 030-3038-0 30-3038-2325 central@messe-berlin.de www.messe-berlin.de Messegelände --------------------------------------------------------- boot-Düsseldorf - Internationale Bootsausstellung Messe zum Thema: Boote, Windsurfing, Motoren, Bootsbau, Bootszubehör, Ausrüstungen, Tauchsportartikel, Angelsportartikel, Wasserski, Wassersportartikel, Bekleidung, Rettungsgeräte, Charter, Tourismus URL: Ort: Messe Düsseldorf GmbH Stockumer Kirchstr. 61 40474 Düsseldorf 0211-4560-01 0211-4560-668 info@messe-duesseldorf.de www.messe-duesseldorf.de Messegelände -------------------------------------------------------------- Fensterbau / GlasMetallBau Zwei Messen unter einem Dach - auf diese Weise ergeben sich Synergie-Effekte für Aussteller und Besucher. Ort: Messe Stuttgart International 70192 Stuttgart 711-2589-257 711-2589-560 info@messe-stuttgart.de www.messe-stuttgart.de/fensterbau/ Messegelände ----------------------------------------------------- Internationale Eisenwarenmesse - Welt-Centrum Werkzeug, etc. Werkzeuge, Beschläge, Dekorationsmetallwaren, Schlösser, Schlüssel, Sicherheitseinrichtungen, Eisenwaren, Befestigungstechnik, Innenausbau, Holzbau, Mitnahmemöbel, Heimwerkerbedarf, Baustoffe, Automobilzubehör, Zweiradzubehör, Ladeneinrichtungen, Schaufensterbedarf Ort: KölnMesse GmbH Messeplatz 1 50679 Köln 0221-821-0 0221-821-2574 info@koelnmesse.de www.koelnmesse.de Messegelände --------------------------------------------------------- ISH Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung Frankfurt am Main. Ort: Messe Frankfurt GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Germany 049 69 75 75 - 0 049 69 75 75 - 64 33 info@messefrankfurt.com www.messefrankfurt.com Messegelände Frankfurt ---------------------------------------------------------










