handwerkernachrichten

Der Blog für's Handwerk. Nachrichten und Aktuelles. Wer täglich gut informiert sein will, was es rund um das Handwerk und Gewerbe an Neuigkeiten gibt, findet im E-Magazin handwerkernachrichten umfassende Informationen. Berichte aus Kammern, Innungen, Verbänden und Wirtschaft sowie Politik zu Themen die Beruf und Ausbildung betreffen, werden täglich redaktionell aufbereitet. Dazu wird aktuell zu Veranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Schulungen und Fortbildungsmassnahmen berichtet.

Mittwoch, 30. September 2026

Bauwirtschaft und Handwerkskammern vermissen weiter klaren Kurs der Bundesregierung.

Das hessische Handwerk und der hessische Baugewerbeverband trafen sich zum Gespräch. Von links: Dr. Christoph Schetter, Andreas Brieske, Dr. Christoph Gelking, Rolph Limbacher, Dr. Christof Riess, Frank Dittmar, Kai Emmeluth, Jürgen Müller, Rainer von Borstel, Pierre Schlosser und Stefan Füll.



30.09.2026 - Nachdem von der Bundesregierung eine umfassende Wirtschaftswende versprochen wurde, blicken Bauwirtschaft und Handwerkskammern beim gemeinsamen Gespräch in Kassel ernüchtert nach Berlin. Aus Sicht der Bauwirtschaft sind zentrale Reformen bisher ausgeblieben.

Ganz großes Thema ist nach wie vor der Wohnungsbau, der bereits seit einigen Jahren massiv eingebrochen ist. Vizepräsident des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. (VbU), Kai Emmeluth, sagt dazu: „Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Hessen 8.025 Wohnungen genehmigt, was einem Anstieg von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Doch ob diese auch gebaut werden, ist im Moment fraglich. Die Preisentwicklung und neue Regularien sorgen dafür, dass sich das Bauen für viele nicht mehr lohnt. Die hessische Kommission ‚Innovation im Bau‘ versucht, dieser Tendenz etwas entgegenzusetzen. Mehr Spielräume und weniger starre Vorgaben helfen, beim Bauen wieder voranzukommen. Das Maßnahmenpaket II muss deshalb dringend in den Gesetzgebungsprozess. Neben den sozialen Aspekten der Wohnraumbeschaffung kann eine funktionierende Bauwirtschaft gerade in diesen wirtschaftlich schwachen Zeiten auch stabilisierend auf die Binnenkonjunktur wirken. Wer jetzt nicht gegensteuert, riskiert, dass dringend benötigter Wohnraum auf Jahre nicht entsteht.“

Einigkeit bestand darin, dass die Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes, die den hessischen Kommunen zufließen, zielgerichtet eingesetzt werden müssen: „Uns ist wichtig, dass Kreise, Städte und Gemeinden das Geld zum einen für Investitionen und zum anderen in regionaler Vergabe nutzen. So stärken wir regionale Wertschöpfungsketten, statt lediglich Lücken in kommunalen Haushaltslöcher zu schließen" so Frank Dittmar, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern (ARGE).

Zugleich fordern beide Seiten die Kommunen auf, die neuen Möglichkeiten des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) konsequent zu nutzen: „Wir appellieren an die öffentlichen Auftraggeber, die deutlich angehobenen Wertgrenzen bei der Vergabe kommunaler Aufträge tatsächlich im Sinne des hessischen Mittelstands zu nutzen. Wir müssen verhindern, dass zwar die rechtlichen Möglichkeiten erweitert wurden, vor Ort aber aus Personalmangel, Unwissenheit oder Haftungsbedenken ungenutzt bleiben. Die Entscheider in den Vergabestellen bräuchten hier auch eine klare politische Rückendeckung,“ führt Frank Dittmar weiter aus.

Vizepräsident des VbU, Dr. Christoph Schetter, erhofft sich vom neuen HVTG endlich einen Schritt Richtung Entbürokratisierung: „Die Novellierung des HVTG hat das Ziel, öffentliche Aufträge schneller und unbürokratischer für beide Seiten abwickeln zu können. Wir erwarten, dass diese Chance von den öffentlichen Auftraggebern auch genutzt wird und wir endlich von aufwendigen Verwaltungsprozessen wegkommen. Die Prüfverfahren sollten auf ein Mindestmaß begrenzt werden, um nicht noch mehr Nachweispflichten zu schaffen. Wir erhoffen uns von der Regelung, dass die Übernahme öffentlicher Aufträge für hessische Betriebe wieder einfach und attraktiv wird und schwarze Schafe zuverlässig ausgeschlossen werden.“

Ohne einen Kurswechsel, insbesondere auf Bundesebene, droht derzeit nach gemeinsamer Einschätzung ein weiterer Abwärtstrend mit erheblichen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Es braucht keinen weiteren Aktionismus vor Landtagswahlen, sondern einen echten Neustart: Endlich weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, Planungssicherheit und eine klare Perspektive für Investitionen und Fachkräfte. Stattdessen verstärkt die derzeitige Unsicherheit der Bundesregierung den bestehenden Stillstand“, betonen die Präsidien gemeinsam.

Das Bauhandwerk stehe bereit, wieder zum Zugpferd der konjunkturellen Entwicklung zu werden, und das so schnell wie möglich. Die Kapazität der Betriebe, die aktuellen Unsicherheiten und Preissteigerungen aufzufangen, sei allerdings sehr bald erschöpft.




Bildquelle: VBU




Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern

Bierstadter Straße 45, 65189 Wiesbaden

www.handwerk-hessen.de

Geplanter Neubau der Handwerkskammer in Schweinfurt - Bildungscampus nimmt wichtige Hürde.



Einigung erzielt (v. l.): Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken, Ralf Hofmann, Oberbürgermeister Stadt Schweinfurt, Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, Dr. Anna Barbara Keck, Leiterin Finanz- und Wirtschaftsreferat, und Rüdiger Köhler, Leiter Baureferat Stadt Schweinfurt.
Foto: Leana Schleßing/Stadt Schweinfurt

30. September 2026 - Auf einem neuen Bildungscampus möchte die Handwerkskammer für Unterfranken in Schweinfurt künftig die bisherigen Standorte des Bildungszentrums und der Fahrzeugakademie unter einem Dach vereinen. Er soll moderne Werkstätten und flexible Lernumgebungen für die sich ändernden Anforderungen an die berufliche Aus- und Weiterbildung schaffen. Die Planungen für das wichtige Zukunftsprojekt sind nun einen entscheidenden Schritt weiter: die Handwerkskammer hat sich mit der Stadt Schweinfurt über den Kauf eines Grundstücks für den Bildungscampus auf dem Ledward-Areal verständigt.


„Wir freuen uns sehr, dass dieses für die handwerkliche Aus- und Weiterbildung in der Region wichtige Zukunftsprojekt nun diese Hürde genommen hat“, bewertet Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul die nun erfolgten Abstimmungen mit der Stadt Schweinfurt. „Das ist ein Meilenstein in der Stadtentwicklung, den wir gemeinsam erreicht haben. Ich bin sehr dankbar für das große Vertrauen der Handwerkskammer und das sehr gute Ende, dass diese komplexen Verhandlungen genommen haben. In schwierigen und herausfordernden Zeiten ist das ein starkes Signal mit großer Strahlkraft für unsere Stadt“, ergänzt Oberbürgermeister Ralf Hofmann.

Konkret geht es um ein Areal auf dem ehemaligen Ledward-Gelände, wo Bildungszentrum und Fahrzeugakademie, die bisher an zwei eigenen Standorten in Schweinfurt vertreten sind, unter einem Dach als Bildungscampus Schweinfurt zusammengelegt werden sollen. Die Bedingungen des neuen Standorts seien ideal, erläutert Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul: „In unmittelbarer Nähe zur Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt und zu einem Gründerzentrum wird unser Bildungscampus das Areal zu einem Leuchtturm der Bildungs- und Gründerlandschaft machen.“

Die bisherigen Gebäude von Bildungszentrum und Fahrzeugakademie sind in Bauweise und Flexibilität nicht mehr zukunftsfähig. Der Bildungscampus soll beide Einrichtungen vereinen und moderne Rahmenbedingungen für die handwerkliche Aus- und Weiterbildung sichern. „Mit der Einigung, die wir mit der Stadt Schweinfurt nun getroffen haben, haben wir eine gemeinsame Grundlage zur weiteren Abstimmung in den jeweiligen Gremien geschaffen“, so Ludwig Paul. Er sei zuversichtlich, dass der Kauf des Grundstücks noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.


Handwerkskammer für Unterfranken

Rennweger Ring 3 - 97070 Würzburg

 www.hwk-ufr.de


Mit Spaß am Beruf und olympischem Gedanken zu neuen Höchstleistungen im Handwerk




30.09.2026 - Handwerkskammer Mannheim freut sich über 36 Kammersieger bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – Chance zu weiteren Ehren auf Landes- oder Bundesebene

1.372 junge Menschen haben im September ihre Ausbildung bei einem der Handwerksbetriebe in der Region begonnen (Stand: 31.08.2026). Für 843 (nach aktuellem Stand) ging sie im Jahr 2026, je nach Beruf nach zwei, drei oder dreieinhalb Ausbildungsjahren, auch schon wieder zu Ende. Einige von ihnen haben ihre Lehrzeit besonders erfolgreich abgeschlossen. Ihnen gibt die Deutsche Meisterschaft im Handwerk, kurz: DMH, eine Plattform: „Wir freuen uns in diesem Jahr über 36 Kammersiegerinnen und Kammersieger“, sagt Leonard Kopp, Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater der Handwerkskammer MannheimRhein-Neckar-Odenwald. Am 24. November werden sie im Rahmen einer Feierstunde mit Preis und Ehren bedacht. Doch damit nicht genug. Mit dem Kammersieg verbindet sich die Qualifikation für die Teilnahme am Wettbewerb auf Landesebene. Wer sich dort durchsetzt, darf sogar bundesweit um den Titel der Deutschen Meisterschaft im Handwerk ringen.


Dabeisein in alles

Was sich sportlich anhört, ist auch so gemeint. Ganz nach dem Olympischen Gedanken geht es zwar durchaus um Leistung, zugleich aber vor allem um den Austausch mit anderen jungen Handwerkerinnen und Handwerkern, um neue Erfahrungen und um die Möglichkeit, hinzuzulernen. „Dazu ist die DMH das perfekte Format“, so Leonard Kopp. „Sich in jungen Jahren mit anderen zu messen und Berufskolleginnen und -kollegen aus ganz Deutschland kennenlernen zu können, hat schon was. Vor allem, weil es nicht einfach ums Gewinnen, sondern in erster Linie um die Freude am Beruf und um den Spaß geht.“ Der Wettbewerb sei nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildungszeit für die Besten eines Gewerks zudem Würdigung und Wertschätzung.

Auch Nischenberufe vertreten

Die 36 Kammersieger bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald stehen für 36 verschiedene Berufe. 25 Männer und elf Frauen haben sich den obersten Podestplatz in der Region gesichert. Dazu werden 11 zweite und 6 dritte Kammersieger notiert. Während in den vergangenen Jahren hauptsächlich größere Berufsgruppen mit dabei waren, gibt es in diesem Jahr mit dem Beruf des Vergolders oder des Sattlers im Bereich Reitsport auch spezialisierte Berufe, die eher exotischen Charakter haben. Auch ein Brauer und Mälzer ist mit dabei.

Maximalpunktzahlen erreicht

Wer an der DMH teilnehmen möchte, darf nicht älter als 27 Jahre sein und muss mit seinen Prüfungsleistungen überzeugt haben. Das größte Gewicht hat die praktische Note. Mindestens 81 von 100 möglichen Punkten werden gefordert. „Diesmals haben wir einige sehr gute Noten dabei“, freut sich Leonard Kopp. Im Bereich der Orthopädietechnik erreichten gleich zwei Junggesell*innen die Höchstpunktzahl. Auf nur einen Punkt weniger kamen eine Malerin und eine Konditorin. Und es gibt weitere Berufe, bei denen der praktische Abschluss im oberen Neunzigerbereich angesiedelt ist. Beste Voraussetzungen also, um auch auf zweiter Ebene bei den Landeswettbewerben zu überzeugen.

Landesentscheide in Mannheim

Dort wird je nach Beruf unter Umständen noch einmal neu bewertet. Während in einigen Gewerken weiterhin die erreichte Note ausschlaggebend ist, zählt in anderen entweder das Gesellenstück oder eine Arbeitsprobe. Beispiele sind die Maler und Lackierer oder die Fahrzeuglackierer, die am 1. und 2. Oktober den Landesentscheid in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ausfechten. Die Qualifizierten werden dann noch einmal vor Aufgaben gestellt und haben an zwei Tagen Zeit, diese umzusetzen. Eine mehrköpfige Jury bewertet am Ende die Arbeiten und kürt den Landessieger. Bei den Fotografen fällt der Landesentscheid am 15. Oktober ebenfalls in der Bildungsakademie der Kammer in Mannheim. Hierbei bewertet eine dreiköpfige Jury die eingereichten Arbeiten.

Feierstunde im November

Den Titel „Erster Kammersieger“ haben die 36 aus der Region jedenfalls schon sicher. Am 24. November erhalten diese Junggesellinnen und -gesellen dafür Stele und Urkunde nebst Präsent und Bildungsgutschein in Höhe von 100,- Euro aus den Händen von Kammerpräsident Klaus Hofmann überreicht. Wer Erster Landessieger wird, darf sich über einen Scheck von 250,- Euro, Erste Bundessieger sogar über 500,- Euro von der Kammer freuen. Erlebnis und Spaß bringt die Deutsche Meisterschaft im Handwerk obendrein von sich aus mit. Auch eine Ausstrahlung, die auf die Öffentlichkeit wirkt. „Solche positiven Geschichten bleiben in den Köpfen“, sagt Leonard Kopp. „Junge Handwerkerinnen und Handwerker haben diese Anerkennung verdient, ebenso wie das Handwerk an sich.“

Und es gibt weitere, denen eine Würdigung zusteht: engagierte Ausbildungsbetriebe. Die Handwerkskammer nutzt die Feierstunde am 24. November dafür, auch ihnen eine Auszeichnung zu überreichen. Darüber hinaus werden die Ausbildungsbotschafter der Kammer, die ihre Lehre in diesem Jahr beendet haben, verabschiedet.

Bild : © Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Handwerkskammer Mannheim

Rhein-Neckar-Odenwald

B1, 1-2

68159 Mannheim

Web: www.hwk-mannheim.de

Arbeitsmarkt im Herbst - Auftakt fällt schwunglos aus.

 










30.09.2026 - „Im September beginnt am Arbeitsmarkt die Herbstbelebung. Der Auftakt fällt allerdings schwunglos aus. Die wirtschaftliche Verbesserung kommt auf dem Arbeitsmarkt derzeit noch nicht an“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.




Arbeitslosenzahl im September:

-67.000 auf 2.994.000


Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:

+40.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:

-0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent




Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Mit der beginnenden – aber schwunglosen – Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit im September 2026 um 67.000 auf 2.994.000 zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat jedoch um 12.000 gestiegen. Verglichen mit dem September des letzten Jahres liegt sie um 40.000 höher. Die Arbeitslosenquote hat sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte erhöht. Die vom Statistischen Bundesamt nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im August auf 4,3 Prozent.
Die Unterbeschäftigung berücksichtigt neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und die kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt im September gegenüber dem Vormonat um 7.000 gesunken. Mit 3.615.000 war sie um 25.000 höher als vor einem Jahr.


Kurzarbeit
Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschließlich 24. September für 18.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt.
Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Juli 2026 zur Verfügung. Nach vorläufigen hochgerechneten Daten wurde in diesem Monat für 118.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 13.000 weniger als im Vormonat und rund 69.000 weniger als vor einem Jahr. Im längerfristigen Vergleich ist der aktuelle Wert aber weiterhin etwas erhöht.


Erwerbstätigkeit und Beschäftigung
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im August 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 29.000 verringert. Mit 45,58 Millionen Personen ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 236.000 geringer. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von Juni auf Juli 2026 nach Hochrechnungen der BA saisonbereinigt um 12.000 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 34,68 Millionen Beschäftigten um 84.000 niedriger. 7,61 Millionen Personen hatten im Juli 2026 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 50.000 weniger als im Vorjahresmonat. Davon waren 4,09 Millionen ausschließlich und 3,52 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt.



Arbeitskräftenachfrage
Die Arbeitskräftenachfrage bleibt weiter schwach. Im September waren 660.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 30.000 mehr als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – stieg im September 2026 um 1 Punkt auf 104 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um 6 Punkte höher aus.


Geldleistungen bei Arbeitslosigkeit und Hilfebedürftigkeit
1.082.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im September 2026 Arbeitslosengeld, 85.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Grundsicherungsberechtigten belief sich hochgerechnet im September auf 3.704.000. Gegenüber September 2025 war dies ein Rückgang um 145.000 Personen. 6,8 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.


Den ausführlichen Monatsbericht finden Sie im Internet unter https://statistik.arbeitsagentur.de.


Bundesagentur für Arbeit

Regensburger Straße 104
D-90478 Nürnberg






Scharf: „Reformkurs muss weitergehen – Arbeitszeitflexibilisierung muss kommen“




30. September 2026 - Arbeitsmarkt im September 2026 - In Bayern waren im September 330.844 Personen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um rund 6.700 Personen bzw. 2,1 Prozent angestiegen.

Die Herbstprognose führender Wirtschaftsforschungsinstitute sieht eine spürbare Erholung der deutschen Wirtschaft voraus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt soll im laufenden Jahr um 1,3, im kommenden Jahr um 1,1 und im Jahr 2028 um 0,4 Prozent zunehmen. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf sieht darin einen Silberstreif am Horizont: „Es ist wichtig, dass die Konjunktur trotz zuletzt gestiegener Energiepreise infolge des Iran-Krieges wieder anzieht. Der eingeschlagene Reformweg muss konsequent weitergehen – und zwar schnell.“

Scharf hat dabei insbesondere die im Koalitionsvertrag verabredete Flexibilisierung der Arbeitszeit im Blick: „Wir brauchen endlich eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit – so wie es die Europäische Arbeitszeitrichtlinie ermöglicht. Diese Entscheidung ist überfällig. Beschäftigten muss es möglich sein, passend zu ihren individuellen Lebenslagen mit Spielraum flexibler zu arbeiten. Die Betriebe können so auf Auftragsschwankungen optimal reagieren. Der leichte Aufschwung muss unterstützt werden.“ Für die Arbeitsministerin steht dabei außer Frage: „Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten ist für mich nicht verhandelbar. Es geht auch nicht darum, mehr zu arbeiten, sondern flexibler.“

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent behauptet Bayern im Bundesländervergleich seinen Spitzenplatz und liegt sehr weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.

www.stmas.bayern.de

Adresse:

Winzererstraße 9, 80797 München

Entscheidungsträger des Handwerks informierten sich über die Zukunft der beruflichen Bildungsstätten



Die Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammern Freiburg und Konstanz besuchten die Überbetriebliche Ausbildung im Bereich Zahntechnik an der Gewerbe Akademie Freiburg. 



30.08.2026 - Die Vollversammlung – das Entscheidungsgremium jeder Handwerkskammer in Deutschland – besteht aus gewählten Handwerkerinnen und Handwerkern im Ehrenamt, einerseits Arbeitgeber, andererseits Arbeitnehmer. In der Gewerbe Akademie Freiburg kamen nun die Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammern Freiburg und Konstanz einer alten Tradition folgend zusammen und informierten sich über die Zukunft der handwerklichen Bildungsinfrastruktur.

Wie kann sich in Zeiten des demographischen Wandels und einer herausfordernden wirtschaftlichen Lage eine hochwertige überbetriebliche Ausbildung in den handwerklichen Bildungshäusern aufrechterhalten werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung. Neben praktischen Einblicken in die Lehrwerkstätten der Gewerke „Zahntechnik“, „Land- und Baumaschinentechnik“ und „Sanitär-Heizung-Klima“ informierten sich die Ehrenamtsträger über Veränderungen in der handwerklichen Ausbildung und die Modernisierung der Bildungsinfrastruktur. Am Beispiel der Handwerkskammer Freiburg wurde deutlich, dass neue Ansätze gefragt sind.

„Wir können die Bildungsstruktur von heute nicht dauerhaft mit den Voraussetzungen der 1980er Jahre betreiben“, so Annette Rebmann-Schmelzer, Geschäftsführerin der Handwerkskammer Freiburg. „Weniger Teilnehmer, nicht ausreichend ausgelastete Werkstätten, die Gefahr, staatliche Förderfähigkeit zu verlieren sowie erheblicher Investitionsbedarf in den Gebäuden zwingen uns dazu, unsere Strukturen neu zu ordnen.“ Mit der Maxime „Konzentration und Kooperation“ sei man auf einem erfolgreichen Weg, die Bildungsinfrastruktur der Kammer zukunftsfähig aufzustellen.

Dieser Prozess stehe auch in anderen Kammerbezirken an, denn der demografische Wandel führe zu deutlich sinkenden Ausbildungszahlen. Gleichzeitig bestehe an den Bildungsstandorten erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsbedarf.

Neben rund 20 ehrenamtlichen Vollversammlungsmitgliedern der Arbeitnehmerseite nahmen auch Jürgen Höfflin, Leiter der Abteilung Handwerkspolitik des DGB Südbaden, und Silvia Grigun, Leiterin des Handwerkssekretariat des Bundesvorstandes vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), an der Tagung teil. Die aus Berlin angereiste Gewerkschafterin lobte das Veranstaltungsformat: „Es macht Sinn, dass sich die Kolleginnen und Kollegen, welche im Rahmen der handwerklichen Selbstverwaltung über die Zukunft der beruflichen Bildung entscheiden, sich informieren und austauschen.“

Konzentration und Kooperation sind hier auch für Grigun alternativlos: „Die Ausbildungen werden anspruchsvoller, es steckt immer mehr Technik drin. Perspektivisch kann nicht jede Kammer für jedes Gewerk die passende Ausstattung zur Verfügung stellen.“ Die Bündelung von Kompetenzen in Kombination mit azubifreundlichen Unterbringungsangeboten und Örtlichkeiten stelle eine zentrale Aufgabe für alle Handwerkskammern in Deutschland dar.

Foto: HWK FR/Dennis Windrath +++



Handwerkskammer Freiburg

Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.

Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Be­ra­tungs- und Bil­dungs­zent­ren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und - übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.



Handwerkskammer Freiburg
Bismarckallee 6
79098 Freiburg

www.hwk-freiburg.de

Mittwoch, 5. August 2026

Sonntagsbackverbot: Handwerkskammer fordert faire Regeln für Bäckerbetriebe.




Handwerksbäckereien dürfen sonntags nur drei Stunden produzieren, während Backshops unbegrenzt aufbacken dürfen.

05.08.2026 - Die Handwerkskammer Reutlingen schließt sich der Forderung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) an und verlangt von der Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag zugesagte Aufhebung des Sonntagsbackverbots für Bäcker und Konditoren zügig umzusetzen. Handwerksbäckereien dürfen sonntags nur drei Stunden produzieren, während Backshops unbegrenzt aufbacken dürfen. Aus Sicht der Kammer ist die derzeitige Regelung nicht mehr zeitgemäß und führt zu einer spürbaren Ungleichbehandlung handwerklicher Betriebe gegenüber Backstationen, Tankstellen und Filialkonzepten.

„Es ist schwer nachvollziehbar, dass sonntags vielerorts aufgebackene Brötchen verkauft werden dürfen, der klassische Handwerksbäcker aber in seiner eigenen Backstube an enge Grenzen stößt“, sagt Alexander Wälde, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen. „Wenn im Koalitionsvertrag steht, dass das Sonntagsbackverbot aufgehoben werden soll, dann erwarten unsere Betriebe zu Recht, dass diese Zusage auch umgesetzt wird.“ Wälde schließt sich damit der Kritik von ZDH-Präsident Jörg Dittrich an. Dieser hatte deutlich gemacht, dass es nicht um eine grundsätzliche Ausweitung der Sonntagsarbeit gehe, sondern um faire Wettbewerbsbedingungen und praxistaugliche Regeln für das Lebensmittelhandwerk. „Niemand stellt den Schutz des Sonntags infrage“, betont Wälde. „Aber es kann nicht sein, dass handwerkliche Bäckereien gegenüber anderen Anbietern benachteiligt werden. Das sorgt für Unmut in den Betrieben – und dafür habe ich großes Verständnis.“

Diese Kritik teilt auch Jörg Schmid, Bäckermeister und Betriebswirt (HwO) in der Bäckerei Schmid GmbH aus Gomaringen. Sein Betrieb stehe dem Sonntagsbackverbot bereits seit vielen Jahren sehr kritisch gegenüber. Aus seiner Sicht sei die Regelung längst nicht mehr zeitgemäß und führe zu einer ungerechtfertigten Benachteiligung des Bäckerhandwerks. „Es ist kaum nachvollziehbar, warum ausgerechnet Bäckereien an dieser Regelung festhalten müssen, während in anderen Bereichen – beispielsweise in der Gastronomie, an Tankstellen, in Krankenhäusern, an Flughäfen oder in vielen anderen Dienstleistungsbranchen – sonntags ganz selbstverständlich gearbeitet wird“, sagt Schmid. Faire Wettbewerbsbedingungen sähen aus seiner Sicht anders aus. Für seinen eigenen Betrieb hätte eine Aufhebung des Sonntagsbackverbots zwar nur geringe praktische Auswirkungen, da die bestehenden Möglichkeiten bereits heute großzügig ausgeschöpft würden. Dennoch wäre die Abschaffung für Schmid ein wichtiges Signal an das gesamte Handwerk. Sie würde den Betrieben mehr Flexibilität geben, ihre Produktion sinnvoll und bedarfsgerecht zu organisieren.

Dass die Frage in den Betrieben durchaus differenziert gesehen wird, zeigt die Einschätzung von Hubert Berger von der BioBäckerei Berger in Reutlingen. Für ihn hat der Sachverhalt zwei Ebenen. Einerseits könne er den Wunsch nachvollziehen, dass sich der Staat an dieser Stelle stärker zurückhält und es den Bäckereien selbst überlässt, ob sie mit der derzeitigen Drei-Stunden-Regelung beim Sonntagsverkauf auskommen oder länger öffnen möchten. Damit wäre aus seiner Sicht auch eine Gleichstellung mit Tankstellen gewährleistet. Andererseits verweist Berger auf den Schutz des Sonntags: Dessen Aushöhlung dürfe nicht einfach weitergehen, weil am Ende häufig sozial eher schwächere Beschäftigte betroffen seien, die dann arbeiten müssten. Gesellschaftlich sei das keine gute Entwicklung. Für seinen eigenen Betrieb sieht Berger aktuell keinen Änderungsbedarf. „Ich persönlich komme mit der jetzigen Regelung gut zurecht und würde auch nichts ändern“, sagt er. Zugleich sehe er aber, dass sich die Entwicklung kaum aufhalten lasse. In vielen europäischen Nachbarländern gebe es bereits deutlich liberalere Regelungen. „Kurz gesagt: Ich brauche und wünsche keine Änderung, grolle aber auch nicht bei einer Änderung“, so Berger.



Gerade kleinere und mittelständische Bäckereien in der Region stünden unter erheblichem Druck: steigende Kosten, Fachkräftemangel, verändertes Einkaufsverhalten und harter Wettbewerb mit großen Anbietern machten den Betrieben bereits genug zu schaffen. Umso wichtiger sei es, ihnen keine zusätzlichen Hürden aufzubauen, die mit der Realität am Markt kaum noch vereinbar seien. Unsere Bäckerinnen und Bäcker stehen früh auf, bilden aus, sichern Nahversorgung und schaffen Qualität vor Ort“, Kammerpräsident Wälde. „Sie brauchen keine Sondervorteile, sondern faire und verlässliche Rahmenbedingungen. Die Politik sollte den Koalitionsvertrag an dieser Stelle ernst nehmen und endlich handeln.“ Die Handwerkskammer Reutlingen spricht sich deshalb für eine klare gesetzliche Regelung aus, die handwerklichen Bäckereien mehr Spielraum gibt und gleichzeitig den Schutz der Beschäftigten berücksichtigt. Flexibilität und faire Arbeitsbedingungen dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, so Wälde. „Viele Beschäftigte schätzen flexible Modelle, Zuschläge und freie Tage unter der Woche. Entscheidend ist, dass Betriebe und Mitarbeitende gemeinsam praktikable Lösungen finden können.“




Handwerkskammer Reutlingen

Hindenburgstr. 58
72762 Reutlingen

http://www.hwk-reutlingen.de


Starthilfe für Erfinder Handwerkskammer und IHK bieten Hybrid-Erfindersprechtag am 23. September an.



05.08.2026 - Ostfriesland. Die zündende Idee kann manchmal so einfach sein. Doch nur wenn ein Erfinder weiß, wie er sein neues Produkt oder seine neue Dienstleistung vor Nachahmern schützt, kann er diese auch wirtschaftlich verwerten. Vor dieser Frage stand auch Erfinder Martin Faust mit seiner Idee einer Wühlmausfalle. Als Teilnehmer am Erfindersprechtag konnte er für seine Idee das deutsche Patent DE 10 2007 032 008 erwirken. Inzwischen vermarktet er sein Produkt seit vielen Jahren erfolgreich, sein Schutzrecht sichert ihm dabei eine Alleinstellung am Markt.

Für alle, die – ähnlich wie Martin Faust – in dieser Anfangsphase Unterstützung benötigen, bietet die Handwerkskammer für Ostfriesland (HWK) am Mittwoch, 23. September, ab 9 Uhr einen kostenfreien Erfindersprechtag an. Die Beratungstermine können sowohl online als auch in Präsenz wahrgenommen werden. Die vor Ort Beratung findet in der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), Ringstraße 4, in Emden statt. Zielgruppe sind alle Inhaberinnen und Inhaber von Handwerksbetrieben sowie deren Mitarbeitende, aber auch freie Erfinder, deren Idee ins Handwerk passt. In vertraulichen, halbstündigen Einzelgesprächen können Interessierte ihre Entwicklung vorstellen.

Der Erfindersprechtag findet gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) sowie den benachbarten Kammern aus Oldenburg statt. Die Innovationsberater der Kammern sowie ein Patentanwalt geben Auskunft zum Nutzen und zur Anwendung von gewerblichen Schutzrechten. Sie beraten in Sachen Vermarktungspotenziale, rechtliche Rahmenbedingungen und finanzielle Förderprogramme. Dabei geben sie Tipps, wie Erfinder ihre Entwicklungen mit Schutzrechten, beispielsweise mit einem Patent oder einem eingetragenen Design, vor Ideenklau schützen können. Eine weitere Schutzmöglichkeit stellt die sogenannte Marke dar. Beispiele für solche Wiedererkennungsmerkmale sind Firmenlogos, Werbeslogans oder auch spezielle Gestaltungselemente.


Anmeldungen zu der Veranstaltung sind online unter www.hwk-aurich.de/erfinder möglich. Ansprechpartner ist Daniel Bigl, erreichbar unter Telefon 04941 1797-60 oder per Mail an d.bigl@hwk-aurich.de.

Handwerkskammer für Ostfriesland
Straße des Handwerks 2
26603 Aurich

 

Dienstag, 4. August 2026

Handwerkskammer Dortmund schreibt Photo.Award 2026 aus



Fotografien sollen Selbstständigkeit im Handwerk sichtbar machen

04.08.2026 -  Bereits zum vierten Mal ruft die Handwerkskammer Dortmund zur Teilnahme am Photo.Award auf. Unter dem Motto „Selbstständig im Handwerk“ sind Hobby- und Profifotografinnen und -fotografen eingeladen, selbstständige Handwerkerinnen und Handwerker in der Vielfalt ihres Berufs zu porträtieren. Von Gründung und Betriebsübernahme bis zur familieninternen Nachfolge. Gesucht werden Bildbeiträge, die Stolz, Freiheit, Verantwortung, Innovation oder Tradition der Selbstständigkeit im Handwerk sichtbar machen.

Der Wettbewerb ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 8.000 Euro dotiert:

  • 1. Platz: 3.500 Euro
  • 2. Platz: 2.500 Euro
  • 3. Platz: 2.000 Euro

Einsendungen sind bis zum 4. Oktober 2026 möglich.

Anforderungen an die Beiträge
Die Einreichungen sollen mindestens aus einem Einzelbild oder einer Serie von maximal sechs Bildern bestehen. Die Beiträge können das Thema auf künstlerisch-konzeptionelle, illustrative oder journalistisch-dokumentarische Weise beschreiben und interpretieren.

Ausstellung und Preisverleihung
Die besten Fotos werden ab November 2026 durch die Handwerkskammer Dortmund ausgestellt. Die Top 3 werden im Rahmen einer Vernissage im November ausgezeichnet.

Die Teilnahmebedingungen, das Anmeldeformular und weitere Informationen finden sich unter:
hwk-do.de/photoaward

Bildcollage: © Robert Kneschke / Canva / HWK Dortmund

Handwerkskammer Dortmund
Ardeystraße 93
44139 Dortmund
Telefon 0231 5493-0

Handwerkskammer reformiert ihr Bildungsangebot Lernortkooperation mit dem Landkreis Lörrach



 Auszubildende im südbadischen Handwerk erhalten mehrere Wochen im Jahr eine sogenannte „Überbetriebliche Ausbildung“ bei der Handwerkskammer Freiburg. Foto: HWK Freiburg

04.08.2026 - Freiburg/Schopfheim. Die Handwerkskammer Freiburg steht unmittelbar vor einer grundlegenden Reformierung ihres Bildungsangebots im Landkreis Lörrach. Aufgrund sinkender Auslastung, fehlender staatlicher Förderfähigkeit und einem Sanierungsstau drohte die Gewerbe Akademie in Schopfheim sich zu einer finanziellen Belastung für die 16.000 Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer zu entwickeln.

Durch eine Lernortkooperation mit den drei gewerblichen Schulen des Landkreises wurde nun eine kostengünstige, nachhaltige und weiterhin wohnortnahe Lösung gefunden. Vorbehaltlich der Entscheidung des Kreistages gelingt es damit, die mehrwöchige Überbetriebliche Ausbildung für Azubis im Handwerk im Landkreis Lörrach zu halten.

 

Christof Burger, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, zeigte sich hochzufrieden mit der Lösung: „Zusammen mit dem Landkreis Lörrach ist es uns gelungen, die mehrwöchige Überbetriebliche Ausbildung weiterhin in unmittelbarer Nähe zu den rund 450 Ausbildungsbetrieben anzubieten. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Die Ausbildungsberufe Elektroniker/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Tischler/-in, Friseur/-in, Metallbauer/-in sowie Feinwerkmechaniker/-in werden in den drei Beruflichen Schulen des Landkreises Lörrach in bislang nicht genutzten oder freien Räumlichkeiten untergebracht. Lediglich beim Gewerk „Kraftfahrzeugtechnik“ suche man noch eine Lösung.

 

Das neue Modell biete darüber hinaus noch einen Mehrwert. Durch eine „Lernortkooperation“ im Sinne einer sehr engen Zusammenarbeit der beteiligten Parteien in der dualen Ausbildung lassen sich die Vermittlung von Theorie und Praxis in Inhalt, Zeit und Ablauf deutlich sinnvoller verknüpfen. Der Ausbildungsbetrieb vermittle die praktische Arbeit am Arbeitsplatz, die Berufsschule fachtheoretisches Wissen und Allgemeinbildung. In der Überbetriebliche Ausbildung gehe es darum, allen Auszubildenden unabhängig vom Ausbildungsbetrieb praktische Ausbildungsinhalte beizubringen.

 

„Durch die Lernortkooperation verstehen die Azubis den Zusammenhang zwischen Schulstoff und der Arbeit im Betrieb schneller. Inhalte werden zeitlich passend aufeinander abgestimmt, damit Themen parallel oder kurz nacheinander bearbeitet werden.“ Auch könnten sich Lehrer und Ausbilder direkt zum Leistungsstand der Azubis austauschen und über den Einsatz von Lehrmethoden oder die Anpassung von Lehrplänen abstimmen.

 

Ein Erhalt der Gewerbe Akademie in Schopfheim sei trotz Prüfung verschiedenster Vorschläge keine Option mehr: „Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht bei dieser Entscheidung und alle Vorschläge und Überlegungen auch von außen sorgfältig geprüft, aber leider war kein tragfähiges und nachhaltiges Konzept dabei.“ Letztlich sei man nur den 16.000 Mitgliedsbetrieben der Handwerkskammer verpflichtet und sonst niemandem: „Und die Betriebe sind es, welche komplett die Kosten der Überbetrieblichen Ausbildung tragen müssen, falls Zuschüsse von Bund und Land entfallen.“

 

Ein sorgsamer Umgang mit den Pflichtbeiträgen der Betriebe genieße oberste Priorität. Daneben gelte es, die Qualität der Ausbildung zu erhalten, auch in Zeiten des demographischen Wandels, der die Ausbildungszahlen massiv beeinflusst. Auch Geschäftsführerin Annette Rebmann-Schmelzer unterstreicht: „Unser Vorgehen bei unseren Bildungshäusern geschieht stets in Abstimmung mit den Kreishandwerkerschaften und Innungen. Es sind Entscheidungen des gesamten südbadischen Handwerks.“

 

Die Handwerkskammer Freiburg befasse sich seit vielen Jahren mit der Zukunftssicherung ihrer eigenen Bildungsstätten, in denen die mehrwöchige überbetriebliche Ausbildung für Azubis im Handwerk stattfindet.“ Bereits 2023 wurde auf Basis von aufwendigen Machbarkeitsstudien ein Grundsatzbeschluss verabschiedet, der Konzentration und Kooperation in diesem Bildungsbereich vorgibt, wie Kreishandwerksmeister Martin Ranz erklärt: „Wir haben belastbare Aussagen darüber, welches Raumprogramm hier künftig benötigt wird sowie was und wo wir investieren müssen angesichts sinkender Teilnehmerzahlen, leerer Werkstätten, Sanierungsstaus in den Gebäuden und dem Verlust der staatlichen Förderfähigkeit.“

 

Nahezu alle Handwerkskammern in Deutschland stünden vor ähnlichen Herausforderungen. In Baden-Württemberg werde derzeit eine

Strukturanalyse aller handwerklichen Bildungsstätten durchgeführt: „In Südbaden sind wir hier schon einen Schritt voraus“, betont René Gammerdinger, Vize-Präsident Arbeitnehmer. 

 

Für die Vertreter der Handwerkskammer Freiburg steht fest: „Wir werden unseren begonnenen Reformprozess fortsetzen und uns auf unsere zwei Standorte in Freiburg und Offenburg konzentrieren sowie zahlreiche weitere Kooperationen mit Partnern eingehen – im Sinne des gesamten südbadischen Handwerks.“


Weitere Infos zum Thema finden Sie auf: https://www.hwk-freiburg.de/reform-gewerbe-akademie/


Handwerkskammer Freiburg

Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.


Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Be­ra­tungs- und Bil­dungs­zent­ren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und -übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.


Handwerkskammer Freiburg
Bismarckallee 6
79098 Freiburg

www.hwk-freiburg.de

Sonntag, 5. April 2026

Tradition trifft Zukunft: Die Bültjer Holzbootswerft an der Ems ist ein Magnet für junge Nachwuchskräfte.




Betriebsleiter Gerjet Bültjer (r.) zeigt Vizepräsidentin Imke Hennig (l.) die Arbeiten in der Schiffshalle. Im Hintergrund der 15 Meter lange historische Segelkutter „Gebrüder“ von Carolinensiel. Foto: VMWD/C. Zamboni



07.04.2026 - Bootsbaukunst aus Ditzum. Dort werden Boote noch traditionell restauriert und instandgesetzt.
Die H. Bültjer Bootswerft im Fischereidorf Ditzum ist die erste Adresse, wenn es um den traditionellen Holzbootsbau geht. „Es gibt nicht mehr viele Betriebe wie unseren, schon gar nicht in unserer Größenordnung“, erzählt Gerjet Bültjer während des Besuchs von Imke Hennig, Vizepräsidentin der Handwerkskammer für Ostfriesland. Viele Werften an der Ems hätten in den 60er Jahren geschlossen. Die nächste Konkurrenz sei in den Niederlanden, in Dänemark oder Norwegen zu finden

Familienbetrieb setzt auf Nachwuchskräfte

Der 127 Jahre alte Familienbetrieb ist für die Reparatur und Restauration von Binnen- und Seeschiffen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Die Kunden kommen aus den Niederlanden, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Ostfriesland. Entsprechend sieht auch das Einzugsgebiet der Bewerber für Ausbildungsstellen aus. Diese wohnen in München, Köln, Hamburg oder Berlin. Jährlich werden zwei bis drei Azubis eingestellt. Insgesamt erlernen derzeit sechs Nachwuchskräfte den Beruf des Bootsbauers in der Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau. „Sie haben entweder eine Affinität zur Schifffahrt oder wollen mit Holz arbeiten“, erzählt der Bootsbauermeister, der die Werft gemeinsam mit seinem Cousin Andy Bültjer in fünfter Generation führt. Ein Segelschein ist jedoch kein Einstellungskriterium. „Dennoch ist es von Vorteil, wenn der Bewerber weiß, wo Bug und Heck sind“, sagt der Meister.

Regelmäßig werden Landes und Bundessieger ausgezeichnet

In den letzten 20 Jahren hat die Werft mehr als 55 junge Menschen ausgebildet. „Kürzlich hatten wir auch einen promovierten Archäologen, der noch einmal etwas Richtiges lernen wollte“, scherzt der 46-jährige Betriebsleiter. Regelmäßig wird der Werft-Nachwuchs zu Landes- oder Bundessieger in der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk“ (DMH) ausgezeichnet. Vizepräsidentin Imke Hennig durfte dem Betrieb eine Urkunde für den kürzlich ausgelernten Bootsbauer Felix Bruckmann aus Emden überreichen. Er bestand den dritten Platz im Wettkampf auf Bundesebene an der Landesberufsschule in Lübeck-Travemünde. Nach seinem Abschluss zog es ihn weiter. Hennig lobte das Engagement des Holzbootsbau-Spezialisten, das Fachwissen an die nächste Generation weiterzugeben: „Durch die exzellente Ausbildung sichern sie nicht nur ihre eigenen Fachkräfte, sondern bewahren zugleich ein traditionelles Handwerk in einem unserer küstentypischen Gewerke.“



Der Beruf Bootsbauer: Selten, aber gefragt

Der Beruf ist selten, aber nicht vom Aussterben bedroht. „Gute Bootsbauer werden immer gebraucht“, weiß Gerjet Bültjer. Die dreieinhalbjährige Ausbildung umfasst den Neubau, die Reparatur, die Restaurierung sowie den Um- und Ausbau von Booten, Yachten und kleineren Schiffen. Die Azubis besuchen im Blockunterricht die Berufsschule in Brake (Unterweser). Dort werden alle Baumaterialien – hauptsächlich Holz, Kunststoffe und Metalle –behandelt, die auf den Werften aufgrund ihrer Spezialisierung meist nicht zum Berufsalltag gehören.

Holzbootsbau-Spezialist mit Aufträgen gut ausgelastet

Als Meisterbetrieb deckt Bültjer die gesamte Bandbreite des Bootsbauerhandwerks ab. Die Werft verfügt über zwei Hallen und drei Helgen, auf denen Schiffe bis zu 150 Tonnen geslippt werden können. Neben dem Holzboots- und Riggbau werden auch technische Aggregate ausgetauscht oder überholt, elektronische und elektrische Anlagen neu geplant, eingebaut sowie Konservierungs- und Lackierarbeiten ausgeführt. Ein Schwerpunkt der Werfttätigkeiten liegt auf Wartungs-, Reparatur- und Pflegearbeiten von Booten und Schiffen aller Art.

Besonders in den Wintermonaten und im Frühjahr hat das zwischen zehn bis fünfzehn Personen starke Team viel zu tun, wenn die Fischereifahrzeuge, Yachten und Sportboote wieder fit für die Saison gemacht werden. Einige Fischkutter liegen im Hafen für die Instandsetzung bereit. Aktuell wird der 15 Meter lange historische Segelkutter „Gebrüder“ aus Carolinensiel in der Halle neu beplankt. Gleich daneben ist der Traditionssegler „Klaus Störtebeker III“ für die Restaurierung aufgebockt.


Holz als Zukunftskapital der Werft

Vom Vordersteven über die Spanten bis hin zur Beplankung der Außenhaut besteht alles aus dem nachwachsenden Naturstoff Holz: Hauptsächlich Eiche, aber auch Kambala, Mahagoni, Lärche und Teak werden traditionell handwerklich verarbeitet. Es lagert in den Hallen und auf dem Werftgelände, bis es durchgehend trocken ist. „Wir rechnen pro Zentimeter Dicke mit einem Jahr Lagerzeit", erklärt Bültjer. Es ist das Zukunftskapital der Werft: Nirgendwo sonst gibt es so viel abgelagertes, bestes Bauholz wie bei den Bültjers.


Handwerkskammer für Ostfriesland
Straße des Handwerks 2
26603 Aurich

RED CAD jetzt Teil der E-Markenallianz - Vertrag im Rahmen der Light + Building 2026, am Stand der E-Handwerke.



RED CAD unterzeichnete auf der Messe Light + Building 2026 den E-Markenpartnervertrag (v. l. n. r.): Gabi Schermuly-Wunderlich (Geschäftsführerin der ArGe Medien im ZVEH), Olaf von Müller (Vorsitzender der ArGe Medien im ZVEH und ZVEH-Vizepräsident), Sabine Bamberger (RED CAD-Geschäftsführerin), Stefan Ehinger (ZVEH-Präsident) und Alexander Neuhäuser (ZVEH-Hauptgeschäftsführer).

Bild: ZVEH


07.04.2026 - Mit RED CAD unterzeichnete während der Light + Building 2026 ein neuer Software-Anbieter seinen E-Markenpartner-Vertrag. Damit wächst das Bündnis nicht nur weiter. Es trägt auch der zunehmenden Digitalisierung Rechnung. „Geht es darum, Installationen zu planen, kommen schon lange digitale Tools zum Einsatz, die eine Planung in 2D oder 3D ermöglichen. Wir freuen uns daher, mit RED CAD einen Anbieter von CAD-Systemen als neuen E-Markenpartner begrüßen zu dürfen“, so Stefan Ehinger, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Das Unternehmen unterzeichnete den Vertrag im Rahmen der Light + Building 2026, am Stand der E-Handwerke.

RED CAD: keine CAD-Vorkenntnisse erforderlich
Mit dem CAD-System des Schweizer Unternehmens RED CAD können Planer Installationspläne einfach und effizient erstellen. Speziell entwickelt für die Branchen „Elektro“, „Sanitär/Heizung“ und „Brandschutz“ bietet die Software eine benutzerfreundliche Oberfläche, mit der sich Pläne direkt, professionell und unkompliziert auf dem PC zeichnen lassen – und das ganz ohne CAD-Vorkenntnisse. Damit unterstützt RED CAD e-handwerkliche Betriebe bei der Planung, Dokumentation und Visualisierung von Installationen in Wohn- und Gewerbebauten. Mehr als 10.000 Betriebe setzen bereits auf RED CAD.


Sabine Bamberger, Geschäftsführerin der RED CAD Solutions AG: „Als Schweizer Unternehmen schätzen wir die herausragende Qualität der deutschen Elektrohandwerke – eine Qualität, die der ZVEH mit seiner Arbeit gewährleistet. Mit unserer E-Markenpartnerschaft möchten wir diese starke Branche und das Engagement des ZVEH bewusst unterstützen. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“

Mehr zu RED CAD unter www.redcad.ch

Die E-Markenallianz: Das 2008 ins Leben gerufene Qualitätsbündnis umfasst Unternehmen aus Industrie, Großhandel und Versicherungswirtschaft. Aktuell zählt das rasch wachsende Bündnis rund 80 E-Markenpartner. Auf Seiten der Elektrohandwerke nutzen mehr als 8.500 E-Markenbetriebe die Qualitätsmarke als Aushängeschild. Sie verpflichtet sowohl zur Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards als auch zur regelmäßigen Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Die E-Marke ist sogar grenzüberschreitend erfolgreich: Auch in Österreich und Südtirol werden damit Betriebe ausgezeichnet, die sich den hohen Qualitätsstandards verpflichtet fühlen.


Der ZVEH: Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vertritt die Interessen von 48.178 Unternehmen aus den drei Handwerken Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Mit 516.709 Beschäftigten, davon 46.481 Auszubildende, erwirtschaften die Unternehmen einen Jahresumsatz von 84,3 Milliarden Euro. Dem ZVEH als Bundesinnungsverband gehören zwölf Landesverbände mit 313 Innungen an.

Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Lilienthalallee 4
60487 Frankfurt am Main

Freitag, 27. März 2026

Beste Stempel-Jäger sichern sich mit Handwerk ordentlich Budget für die Klassenkasse



Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim und der Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen gewannen beim Wettbewerb „Das Handwerk für deine Klassenkasse“, den die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald auslobte. Präsident Klaus Hofmann (rechts) überreichte die Schecks.


27.03.2026 - Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim und Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen gewinnen Wettbewerb – Scheckübergabe in der Bildungsakademie der Handwerkskammer.

Mit einem Preisgeld von 500,- Euro wurde die Klasse 9a der Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim für ihren Einsatz beim Handwerk belohnt. Die Schülerinnen und Schüler gewannen den Wettbewerb „Das Handwerk für deine Klassenkasse“ und erhielten am Freitag beim Event zur Berufsorientierung „Handwerk im Rampenlicht“ in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald den Scheck überreicht. Platz zwei und damit 250,- Euro sicherte sich die Parallelklasse 9c der Geschwister-Scholl-Realschule. 100,- Euro erhielten die Achtklässler der Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen auf Platz drei.

Erfolgreichste Stempel-Jäger

Ausgetragen wurde der Wettbewerb bei der Mannheimer Ausbildungsmesse Jobs for Future im Februar. Dort hatte sich das Handwerk mit verschiedenen Berufen präsentiert und dies mit Mitmach-Aktionen zum Kennenlernen verbunden. Wer gezielt teilnahm, konnte auf einem Laufzettel bis zu drei Stempel pro Aktion einfahren, die auf das Konto für die Klassenkasse einzahlten. Die Schülerinnen und Schüler der Gewinnerklasse kamen so auf bemerkenswerte 941 Stempelpunkte – eine Spitzenleistung, die ihnen den klaren Sieg bei „Das Handwerk für deine Klassenklasse“ bescherte.

Handwerk greifbar machen

„Es ist uns wichtig, mit der Möglichkeit zum Ausprobieren die Barrieren zu Unbekanntem einzureißen“, erläutert Leonard Kopp, Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, den Hintergrund zum Wettbewerb. Oft sei die praktische Erfahrung der erste Schritt zu einem vertieften Interesse für einen Beruf. „Theorie und Vorstellung allein machen einen Beruf noch nicht greifbar“, sagt er. „Im Handwerk haben wir den Vorteil, dass sich vieles praktisch nachvollziehen und anwenden lässt. Diesen Zugang möchten wir mit Mitmach-Aktionen ermöglichen.“ 

Top-Leistung gelingt im Team

Beim Wettbewerb „Das Handwerk für deine Klassenkasse“ kommt noch ein zweiter Aspekt dazu: nicht nur praxisnahe Berufsorientierung, sondern auch Gemeinschaft fördern. Je mehr Schülerinnen und Schüler einer Klasse mitmachen und zusammen ein Ziel verfolgen, desto größer am Ende der Erfolg. Sogar das Preisgeld zahlt auf dieses Gemeinschaftserlebnis ein: Schon in der Vergangenheit nutzten es viele Preisträger als Zuschuss zu einer Klassenfahrt. 

Weitere Möglichkeiten nutzen

Auf der Jobs for Future hatte das Handwerk 14 Mitmach-Stationen geboten. Und ums Mitmachen ging es auch bei „Handwerk im Rampenlicht“, wo die Preise an die Siegerklassen verliehen wurden. „Nutzt die Möglichkeit, in unsere Werkstätten zu schauen und vielleicht noch mehr Neues zu entdecken“, sagte Kammerpräsident Klaus Hofmann bei der Scheckübergabe. „Handwerk ist so vielfältig, dass jeder sein Talent einbringen und erfolgreich arbeiten kann.“ Die Kammer bietet im Rahmen ihrer regionalen Ausbildungskampagne „Handwerk – Das isses!“ über das Jahr hinweg viele Anknüpfungspunkte, um die Berufsbilder des Handwerks kennenzulernen und mehr über die Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu erfahren. Nächste Stationen sind der Girls’Day am 23. April 2026 in der Bildungsakademie der Handwerkskammer und der Maimarkt vom 25. April bis 5. Mai 2026, wo sich das Handwerk in Halle 1 ebenfalls mit vielen Stationen zum Ausprobieren und Infos Einsammeln präsentiert.

Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Ausbildung im Handwerk ist das Team der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberatung der Handwerkskammer, E-Mail: ausbildungsberatung@hwk-mannheim.de .


Foto:     Handwerkskammer



Handwerkskammer Mannheim

Rhein-Neckar-Odenwald 

B1, 1-2

68159 Mannheim

„Der Staat spart sich auf der einen Seite Sozialleistungen und nimmt auf der anderen Seite Steuern und Abgaben ein.“




27.03.2026 - Zu kurz gedacht. - Im Februar ist das passiert, was die aktuelle Bundesregierung vor nicht allzu langer Zeit noch der alten Ampelregierung vorgeworfen hat. Wie beim abrupten Ende der Kaufprämie für E-Autos Ende 2023 hat das Bundesinnenministerium auch die Förderung von Integrationskursen von heute auf morgen quasi gestoppt. Unter anderem Menschen aus der Ukraine erhalten kein Geld mehr für diese Maßnahme. Nicht nur sie, sondern auch die Volkshochschulen als wichtige Anbieter dieser Kurse wurden vor vollendete Tatsachen gestellt.

Wurde nicht das Ziel ausgerufen, dass Ukrainerinnen und Ukrainer schneller in qualifizierte Arbeit vermittelt werden sollen?
Das gelingt im Handwerk nur mit Deutsch zumindest auf B1-Niveau. Unsere Betriebe leisten sehr viel für die Integration von ausländischen Mitarbeitenden, aber sie können nicht alles stemmen.

Selbstverständlich sind die Kosten für die Integrationskurse hoch und natürlich muss der Staat sparen. Aber in diesem Fall ist das zu kurz gedacht. Denn: Bei einer erfolgreichen Integration in Arbeit kommt ein Vielfaches dieser Ausgaben zurück, schließlich spart der Staat sich auf der einen Seite Sozialleistungen und nimmt auf der anderen Seite Steuern und Sozialabgaben ein.

Es lässt sich natürlich über den berechtigten Personenkreis diskutieren oder darüber, wie hoch die Kosten sein dürfen und ob diese nach Aufnahme einer Arbeit ganz oder teilweise, etwa in Raten, zurückgezahlt werden könnten. Aber von heute auf morgen die Förderung einzustellen und alle Beteiligten vor den Kopf zu stoßen, ist sicherlich nicht der richtige Weg.



Handwerkskammer für Schwaben

Siebentischstraße 52-58

86161 Augsburg

web: www.hwk-schwaben.de


Bewohnerparken: Gesetzgeber hat Handwerk endlich auf dem Schirm.




Hamburg, 27. März 2026 - Der Bundestag hat am 26. März eine Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) verabschiedet. Wichtig für das Hamburger Handwerk ist die Erweiterung der Verordnungsermächtigung für Bewohnerparkzonen auf ansässige Betriebe, für die sich die Handwerkskammer seit Langem einsetzt. – Bislang erhalten Betriebe in Bewohnerparkzonen Parkberechtigungen am eigenen Standort nur über lokale Ausnahmeregelungen. Nun, nach Verabschiedung einer Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes durch den Bundestag am 26. März, wird der Stellplatzbedarf des ansässigen Handwerks erstmals ausdrücklich anerkannt. Auch die Präzisierung der Regelung durch die Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses, die erstmalig auch Gruppen mit gebietsübergreifendem Parkraumbedarf einschließt, erweitert sinnvoll die bislang gängige Praxis. Denn künftig könnten Parkberechtigungen dann auch für nicht ortsansässige Handwerker gelten, die Kunden in Bewohnerparkzonen bedienen.

„Jetzt schlägt die Stunde, die neuen gesetzlichen Spielräume zügig und praxisnah in der Straßenverkehrsordnung auszugestalten und endlich für flächendeckende Rechtssicherheit zu sorgen“, sagt Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann: „Unsere Betriebe warten schon so lange darauf. Sobald der Bund seine Arbeit gemacht hat, liegt es am Hamburger Senat, kurzfristig unbürokratische und einfache Regelungen für die Hamburger Handwerksbetriebe in Bewohnerparkgebieten festzulegen. Wir freuen uns darauf!“

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Die Handwerkskammer Hamburg ist die Stimme des Handwerks in der Hansestadt.

Sie vertritt die Interessen von rund 15.000 Hamburger Handwerksbetrieben mit knapp 106.000 Beschäftigten in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Als Einrichtung der Selbstverwaltung des Hamburger Handwerks übernimmt sie hoheitliche Aufgaben, die ihr als Körperschaft öffentlichen Rechts per Gesetz vom Staat übertragen wurden. Die Handwerkskammer bietet als moderne Dienstleisterin umfassenden Service und Beratung für Betriebe und Existenzgründer. Dies reicht von der Personalberatung Lüüd bis hin zur Fort- und Weiterbildung im eigenen Kompetenzzentrum Elbcampus. In den ehrenamtlichen Gremien der Handwerkskammer engagieren sich gewählte Vertreterinnen und Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. In ihrer Vollversammlung sind alle Gewerbegruppen und handwerksähnlichen Gewerbe repräsentiert. Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan. www.hwk-hamburg.de



Zur Verabschiedung der Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) durch den Deutschen Bundestag am 26. März 2026 erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Mit der Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes schafft der Bundestag die Grundlage für die Digitalisierung von Führerscheinen und die digitale Parkraumkontrolle. Ein wichtiger Fortschritt ist dabei die Erweiterung der Verordnungsermächtigung für Bewohnerparkzonen auf ansässige Betriebe, für die sich das Handwerk seit Langem einsetzt. Bisher konnten Betriebe in Bewohnerparkzonen Parkberechtigungen am eigenen Standort nur über lokale Ausnahmeregelungen erhalten. Die Stellplatzbedürfnisse des ansässigen Handwerks werden im Gesetzesrahmen nun erstmals ausdrücklich anerkannt.

Auch die Präzisierung der Regelung durch die Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses, die erstmals auch Gruppen mit gebietsübergreifendem Parkraumbedarf berücksichtigt, erweitert aus Sicht des Handwerks sinnvoll den bestehenden Rahmen. Damit besteht künftig die Möglichkeit, auch nicht ortsansässige Handwerker oder ambulante Pflegedienste, die Kunden in Bewohnerparkzonen bedienen, in die Parkberechtigung einzubeziehen. Bisher war dies nur in einzelnen Städten über den Handwerkerparkausweis möglich.

Für ihre Arbeiten sind Handwerksbetriebe auf Stellflächen in unmittelbarer Kundennähe angewiesen. Sowohl ansässige als auch auswärtige Betriebe stoßen hier jedoch zunehmend an Grenzen, da wachsender privater Pkw-Verkehr sowie die Stärkung von Radverkehr und ÖPNV die Situation in Städten und Gemeinden weiter verschärfen. Deshalb kommt es jetzt entscheidend darauf an, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten zügig und praxistauglich in der Straßenverkehrsordnung auszugestalten und für flächendeckende Rechtssicherheit zu sorgen. Ergänzend wäre aus Sicht des ZDH die Einführung eines eigenen Verkehrszeichens oder Zusatzschildes für Handwerks- und Versorgungsverkehre ein sinnvoller Folgeschritt. Auf dieser Grundlage können Städte und Kommunen moderne und ausgewogene Verkehrskonzepte entwickeln, die betriebliche Mobilität sichern und das Handwerk als unverzichtbaren Bestandteil lebenswerter Quartiere und der Mobilitätswende stärken.“

Erstmals digitale theoretische Gesellenprüfung im Augenoptikerhandwerk in NRW




27. März 2026 - Zum ersten Mal fand am 26. März 2026 eine theoretische Gesellenprüfung Teil 1 im Augenoptikerhandwerk in NRW in digitaler Form statt.

„Die Entscheidung für eine digitale Prüfung fiel bereits vor zwei Jahren. Wir haben mit einem Lehrjahr begonnen, das die Berufskollegs auf diese Form der Prüfung vorbereiten konnten“, sagt Ute Limberg, Geschäftsführerin Augenoptiker- und Optometristenverband NRW (AOV NRW).

In NRW ist man von der neuen Durchführungsart überzeugt: „Wir begrüßen dieses moderne und effiziente Format. Gerade in der Ausbildung ist uns ein hoher, am neusten Stand des Wissens und der Technik orientierter Standard wichtig.“

Neben Modernität und Effizienz spielt aber auch ein weiterer Punkt eine wichtige Rolle, erklärt Michael Reith, verantwortlich für die Organisation der Gesellenprüfung beim AOV NRW und involviert in die Erstellung der Prüfungsaufgaben durch den Aufgabenerstellungsausschuss: „Nicht für jeden ist Deutsch die Muttersprache, aber auch Muttersprachler tun sich mitunter schwer, Antworten frei zu formulieren. Bei der Prüfung geht es uns nicht darum, Rechtschreibung und Grammatik zu prüfen, es geht um die fachliche Kompetenz. Dafür ist eine digitale Prüfung im Multiple-Choice-Verfahren gut geeignet.“

Erfolgreiche Premiere

Nach intensiver Vorbereitung war es am 26. März so weit. 329 Prüflingen fanden sich zu ihrer theoretischen Teil 1 Prüfung in der Stadthalle in Hagen ein, um in zwei Gruppen (vormittags und mittags) ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

„Hagen ist zentral gelegen in NRW. Bei der Einteilung der Gruppen haben wir darauf geachtet, dass diejenigen mit längerer Anreise in der zweiten Gruppe geprüft wurden, sodass sie stressfrei anreisen konnten. Es standen aber auch Übernachtungsmöglichkeiten im direkt an die Stadthalle grenzenden Hotel zur Verfügung, für diejenigen, die schon einen Tag früher anreisen wollten,“ so Ute Limberg.

Für einen reibungslosen Ablauf wurden im Vorfeld zwei Informationsveranstaltungen angeboten, in denen der Ablauf der Prüfung erläutert wurde. Außerdem stand Interessierten eine Übungsprüfung mit den verschiedenen Fragenmöglichkeiten zur Verfügung. „Die Prüfung war im Multiple-Choice-Verfahren aufgebaut. Für 60 Fragen hatten die Prüflinge 90 Minuten Bearbeitungszeit,“ erklärt Ute Limberg.

Nach der Prüfung fiel nicht nur von den Prüflingen die Anspannung ab: „Wir sind zufrieden. Es gab keine technischen oder organisatorischen Probleme. Kleinigkeiten werden wir anpassen, aber alles in allem hat sich die intensive Arbeit im Vorfeld ausgezahlt und unsere Premiere ist gut gelungen“, resümiert Stefan Domschat vom AOV NRW, mitverantwortlich für die Organisation der Prüfung.

Zahlreiche Ehrenamtsträger aus dem Bereich der Gesellenprüfungsausschüsse sowie Lehrkräfte der Berufskollegs unterstützten bei der Anmeldung und als Aufsicht. Sie alle wollten beim ersten Mal dabei sein. Ihnen gilt ein besonderer Dank.


Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
für die Augenoptikerinnungen NRW
Generationenweg 4, 44225 Dortmund

www.aov-nrw.de



Über den AOV NRW

Der Augenoptiker- und Optometristenverband NRW (AOV NRW) ist die Interessenvertretung des Augenoptikerhandwerks in Nordrhein-Westfalen. Als Landesinnungsverband nimmt der AOV NRW gemeinsam mit den drei ihm angehörenden Mitgliedsinnungen die Gesamtinteressen der nordrhein-westfälischen Innungsaugenoptikbetriebe wahr. Mit seinen rund 1.500 freiwilligen Mitgliedsbetrieben ist der AOV NRW einer der größten deutschen Landesinnungsverbände des Augenoptikerhandwerks. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.aov-nrw.de

EG: BUNDESWIRTSCHAFTSMINISTERIUM KAPITULIERT VOR NETZAUSBAU



Der ZVEH fordert: Die Stromnetze sollten konsequent ausgebaut werden, um die Integration Erneuerbarer Energien zu fördern.

27.03.2026 - Der ZVEH lehnt die bekannt gewordenen Pläne des BMWE zur EEG-Reform sowie zum Netzpaket 2026 entschieden ab. Beides stellt einen Rückschritt für die Energiewende dar und gefährdet den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien.

Besonders kritisch bewertet der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) die geplante Einschränkung beziehungsweise faktische Abschaffung der Förderung für Photovoltaik-Anlagen unter 25 kWp. Gerade diese kleinen Dachanlagen bilden das Rückgrat der Energiewende im Gebäudebereich. Sie ermöglichen privaten Haushalten sowie kleinen und mittleren Betrieben den Einstieg in die Eigenversorgung und tragen wesentlich zur Akzeptanz der Energiewende bei. Wird dieser Bereich aus der Förderung gedrängt, droht ein massiver Einbruch bei der Nachfrage – mit unmittelbaren Folgen für das Elektrohandwerk und den Ausbau Erneuerbarer Energien insgesamt.

Zugleich offenbaren die geplanten Regelungen zum Netzanschluss eine besorgniserregende politische Kapitulation vor den bestehenden Defiziten im Netzausbau. Anstatt den dringend notwendigen Ausbau der Netzinfrastruktur konsequent zu beschleunigen, sollen künftig Netzengpässe verwaltet werden. „Das Bekenntnis der Bundesregierung zu den Energiewendezielen droht zum reinen Lippenbekenntnis zu verkommen, denn aktuell sehen wir nur Druck auf die Erneuerbaren Energien, aber keinen Plan des Energieministeriums, wie die Ziele erreicht und insbesondere die Netzengpässe zuverlässig beseitigt werden“, moniert ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser. Wenn Netzgebiete über Jahre hinweg als „ausgelastet“ gelten und Anschlussansprüche eingeschränkt werden, wird der Ausbau Erneuerbarer Energien faktisch ausgebremst. Die Verlagerung von Risiken auf Anlagenbetreiber sowie zusätzliche finanzielle Belastungen verschärfen diese Entwicklung weiter.

Aus Sicht des ZVEH wird damit der falsche Weg eingeschlagen: Statt verlässlicher Rahmenbedingungen für Investitionen entstehen Unsicherheit und zusätzliche Hürden. Die Energiewende braucht jedoch Planungssicherheit, starke dezentrale Strukturen und einen entschlossenen Netzausbau – keine Einschränkungen für die engagierten Akteure vor Ort.

Der ZVEH fordert daher eine klare Kurskorrektur: Die Förderung kleiner Photovoltaik-Anlagen muss erhalten bleiben; der Netzausbau ist mit höchster Priorität voranzutreiben. Nur so kann die Energiewende erfolgreich, wirtschaftlich und gesellschaftlich getragen umgesetzt werden.

Die e-handwerkliche Organisation hatte schon im Februar 2026 in einem „Offenen Brief“ an die Bundesregierung gewarnt, dass der Ausbau der Netzinfrastruktur eine dringende Aufgabe sei und dass die Verschiebung solcher Lasten in die Zukunft auch den Wirtschaftsstandort Deutschland massiv beschädige.

Quelle: ZVEH

Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Lilienthalallee 4
60487 Frankfurt am Main

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Donnerstag, 26. März 2026

Bäckerhandwerk gegen Zuckersteuer: Differenzierte Ansätze statt pauschaler Maßnahmen.

 


Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks hält die Einführung für nicht zielführend, kontraproduktiv und in Zeiten steigender Energiekosten für schädlich.

26.03.2026. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussionen um die Einführung einer Zuckersteuer positioniert sich das Bäckerhandwerk klar gegen pauschale steuerliche Eingriffe in das Lebensmittelangebot. Aus Sicht der Branche wird damit ein komplexes ernährungs- und gesundheitspolitisches Problem auf eine unzureichende und potenziell kontraproduktive Einzelmaßnahme reduziert. Es drohen Wettbewerbsnachteile und weitere Bürokratie für die Handwerksbetriebe, die aufrund der aktuell steigenden Sprit- und Energiekosten bereits unter erheblichem Druck stehen.

Das Bäckerhandwerk kritisiert zusammen mit anderen Verbänden die Pläne zur Einführung einer Zuckersteuer. Am Freitag wird dazu ein Antrag des Landes Schleswig-Holstein im Bundesrat behandelt.

„Die Einführung einer Zuckersteuer suggeriert einfache Lösungen für ein vielschichtiges Problem. Notwendig sind jedoch differenzierte, langfristig angelegte Strategien, die Eigenverantwortung stärken und echte Verhaltensänderungen ermöglichen“, bringt es Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks auf den Punkt. Eine Zuckersteuer würde dabei insbesondere kleine und mittelständische Betriebe unverhältnismäßig stark belasten. Der mit Verbrauchsteuern verbundene bürokratische Aufwand trifft Handwerksbetriebe aufgrund begrenzter personeller und organisatorischer Ressourcen deutlich härter als große Indutrieunternehmen.

„Dies verschärft bestehende Wettbewerbsnachteile, gefährdet wirtschaftliche Existenzen der Handwerksbetriebe und kann langfristig zu einer Schwächung regionaler Versorgungsstrukturen führen. Im übrigen käme die Einführung einer Zuckersteuer in der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation zur Unzeit. Viele Betriebe befinden sich angesichts aktuell steigender Sprit- und Energiepreise unter Druck und benötigen nicht weitere Belastungen, sondern Entlastungen“, so Berg weiter.

Darüber hinaus sind auch die gesundheitspolitischen Effekte einer Zuckersteuer kritisch zu sehen. Internationale Erfahrungen zeigen, dass zwar der Konsum einzelner besteuerter Produkte zurückgehen kann, jedoch ein nachhaltiger Rückgang der Energieaufnahme und damit die Problematik des zunehmenden Übergewichts in der Bevölkerung nicht reduziert wird.

In Deutschland steht Verbraucherinnen und Verbrauchern ein vielfältiges Lebensmittelangebot zur Verfügung, das unterschiedlichste Ernährungsweisen ermöglicht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen nicht auf einzelne Nährstoffe wie Zucker zurückgeführt werden können, sie sind vielmehr ein komplexes Zusammenspiel aus Energieaufnahme, Bewegungsmangel und weiteren Lebensstilfaktoren. Ein wirksamer Ansatz zur Förderung gesunder Ernährung sollte stattdessen auf Aufklärung, Transparenz und Kooperation setzen. Dazu gehören:
Ausbau von Ernährungsbildung in Schulen und öffentlichen Einrichtungen, Förderung von Bewegung und gesundem Lebensstil


Internet: www.baeckerhandwerk.de


 Foto: Zentralverband


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Betriebsnachfolge im Handwerk eröffnet wertvolle Chancen für die nächste Generation





26.03.2026 - Next Generation Handwerk: Landesprojekt unterstützt Übergaben und bringt Übergeber und Nachfolger im Handwerk gezielt zusammen – Handwerkskammer Mannheim begleitet

Immer mehr Handwerksbetriebe stehen in den kommenden Jahren zur Übergabe an. Für gründungsinteressierte Fachkräfte eröffnet sich damit eine wachsende Auswahl an etablierten Unternehmen. Gleichzeitig suchen zahlreiche Betriebsinhaber geeignete Nachfolger, um ihr Lebenswerk zu sichern. Das landesweite Projekt „Next Generation Handwerk“ der Handwerkskammern in Baden-Württemberg setzt genau hier an und unterstützt beide Seiten mit umfassenden Angeboten. Vor Ort setzt die Handwerkskammer in Mannheim begleitende Akzente mit dem Angebot von Netzwerkveranstaltungen zum Thema und individueller, umfassender Beratung von Übergebern und Übernehmern.

Betriebsnachfolge stärken

„Viele wirtschaftlich stabile Betriebe warten auf engagierte Nachfolger. Die Übernahme bietet hervorragende Perspektiven für eine erfolgreiche Selbstständigkeit“, erklärt Klaus Hofmann, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Ziel sei es, mehr Menschen für diesen Weg zu gewinnen und die Bedeutung der Betriebsnachfolge stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Bundesweit ist die Rede von 125.000 Familienbetrieben, die in den kommenden fünf Jahren einen Nachfolger suchen. Im Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald liegt die Schätzung bei etwa 2.270 Betrieben. „Beim Blick auf die Altersstruktur sehen wir, dass nach aktuellem Stand bei 1.235 regionalen Betrieben die Inhaber im Alter zwischen 61 und 65 Jahren sind, bei 1.035 sind die Inhaber 66 Jahre und älter“, erläutert Kammerpräsident Klaus Hofmann.

Zunehmend externe Lösungen

Die Frage, wer den Betrieb weiterführt, stelle sich also bei vielen und müsse dringend beantwortet werden, damit Firmen weiter Bestand haben und nicht vom Markt verschwinden. Eine Lösung innerhalb der Familie werde dabei immer seltener, so der Kammerpräsident. Das bestätigt auch der Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer in Mannheim, Rolf Koch: „Nur noch etwa die Hälfte der Betriebe wird innerhalb der Familie übergeben“, sagt er. „Externe Nachfolgelösungen gewinnen also zunehmend an Bedeutung.“ Und jede erfolgreiche Übergabe sichere Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.

Kostenfrei und praxisnah

Im Rahmen des vom Land geförderten Nachfolge-Projekts „Next Generation Handwerk“ erhalten Interessierte kostenfreie Beratungen, praxisnahe Seminare sowie Zugang zu gebündelten Informationen rund um die Unternehmensübergabe und -übernahme. Ergänzend entsteht eine Vermittlungsplattform, die Übergeber und potenzielle Nachfolger passgenau zusammenführt. Auch Weiterbildungsangebote wie die Generation-H-Academy vermitteln das notwendige betriebswirtschaftliche und organisatorische Know-how. Die Academies bieten an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Ulm in eigenständige Module gegliederte Inhalte, die flexibel und unabhängig voneinander buchbar sind. Das nächste Modul „Handwerksbetrieb kaufen und Übernahme umsetzen“ findet am 17. und 18. April 2026 in den Bildungsakademien der Handwerkskammer in Karlsruhe sowie am 24. und 25. April 2026 in Stuttgart statt. Informationen zur Generation-H-Academy, den Modulen und Anmeldemöglichkeit auf www.nachfolge-im-handwerk.de/academy.

Matching-Plattform kommt

Mit dem Projekt „Next Generation Handwerk“ wollen die Handwerkskammern Nachfolgeinteressierte aber auch dort erreichen, wo Entscheidungen heute vielfach fallen: online. Seit März 2026 läuft eine landesweite Kommunikationskampagne mit Fokus auf Online-Marketing und Social Media, um mehr Menschen für den Schritt in die Selbstständigkeit über eine Betriebsübernahme zu begeistern. Ein weiterer zentraler Baustein ist der direkte Zugang zu passenden Betrieben: Im Sommer 2026 soll eine Matching-Plattform speziell für das Handwerk in Baden-Württemberg online gehen, um Übergebende und Übernehmende schneller zusammenzubringen.

Begleitung über gesamten Prozess

Die Handwerkskammern selbst begleiten den gesamten Prozess. Auch der Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer in Mannheim hilft mit einem umfassenden, kostenfreien Beratungsangebot von der ersten Orientierung bis zur finalen Übergabe und unterstützt Übernehmer und Übergeber mit betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Expertise. Die Handwerkerinnen und Handwerker profitieren sowohl vom Fachwissen als auch den Erfahrungen der Kammerexperten. „Ein bestehender Betrieb bietet klare Vorteile gegenüber einer Neugründung: gewachsene Strukturen, bestehende Kundenbeziehungen und eine etablierte Marktposition“, weiß Geschäftsbereichsleiter Rolf Koch. Darüber hinaus bietet die Mannheimer Kammer den Betrieben der Region auch Netzwerkveranstaltungen an. Erst in der vergangenen Woche fand ein zweiter statt, bei dem sich Übergeber und Übernehmer austauschen und Fachvorträgen lauschen konnten. „Dies ist für Betroffene nicht nur eine Möglichkeit, ins Gespräch zu finden und sich auszutauschen, sondern auch einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Unterstützungsangebote der Kammern zu erhalten“, so Rolf Koch.

Weitere Informationen sowie Ansprechpartner sind auf der Projekt-Website gebündelt abrufbar: www.nachfolge-im-handwerk.de. Kontakt zu den Beratern der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald per E-Mail: beratung@hwk-mannheim.de.

Das Projekt „Next Generation Handwerk“ wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne „Nachfolge BW“.






Handwerkskammer Mannheim

Rhein-Neckar-Odenwald

B1, 1-2

68159 Mannheim

Web: www.hwk-mannheim.de

Termine für das Handwerk

Schulungen, Weiterbildung, Kurse: _________________________________________________________________________
Online-Veranstaltung am Mittwoch, den 26. August 2026 von 16:00-18:00 Uhr Welche gesetzlichen Vorgaben gelten aktuell für die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg? Welche Fördermöglichkeiten stehen Eigentümer*innen und Planer*innen zur Verfügung? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in dieser Online-Veranstaltung am Mittwoch, den 26. August 2026 von 16:00-18:00 Uhr. Im ersten Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Regelungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Anschließend wird von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) aufgezeigt, wie das GModG und die zusätzlichen Anforderungen des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes ineinandergreifen. Dabei wird erläutert, wie die 15-Prozent-Pflicht für den Einsatz Erneuerbarer Energien gemäß § 17 HamKliSchG greift und welche praktischen Auswirkungen sich daraus für Eigentümer*innen und Planer*innen ergeben. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird über die aktuellen Änderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sowie über die ergänzenden Förderprogramme der IFB Hamburg für die energetische Sanierung informiert. Im Anschluss an die Vorträge sowie während der Veranstaltung besteht ausreichend Gelegenheit, Ihre Fragen an die Referent*innen zu richten. Diese Veranstaltung richtet sich an Handwerker*innen, Planer*innen, private und gewerbliche Gebäudeeigentümer*innen sowie alle Interessierten, die sich über die aktuellen Anforderungen und Fördermöglichkeiten informieren möchten. Diese Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze ist eine Anmeldung erforderlich: Tel. 040-35905-822 oder www.energiebauzentrum.de/veranstaltungen Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Ihr Team des EnergieBauZentrums EnergieBauZentrum ELBCAMPUS - Kompetenzzentrum Handwerkskammer Hamburg Zum Handwerkszentrum 1, 21079 Hamburg Tel.: 040-359 05 822 Internet: www.energiebauzentrum.de

----------------------------------------------------------------- Tischler-Meisterstücke 2026 im Museum für Kunst und Gewerbe Der Abschlussjahrgang der Tischlermeister-Klassen präsentiert vom 15. bis 23. August seine beeindruckenden Prüfungsexponate im MK&G – bei kostenlosem Eintritt
Hamburg, 4. August 2026 – Die Tischler-Meisterabschlussklassen des Elbcampus und der Fachschule für Holztechnik Hamburg zeigen ihre Prüfungsarbeiten nun bereits zum dritten Mal im Museum für Kunst und Gewerbe (MK&G). 52 Exponate stehen für das handwerkliche Können, den gestalterischen Anspruch und den Ideenreichtum des Hamburger Meisternachwuchses – darunter zum Beispiel ein Schreibtisch aus Balken alter Fachwerkhäuser, eine filigrane Vinothek in japanischer Kumiko-Technik, ein Spielekoffer und ein Heimfitnessgerät. Die Ausstellung zeigt, was eine gute Tischlerarbeit zu einem hervorragenden Meisterstück macht. Die Prüfungsanforderungen sind hoch: Von der ersten Skizze über die Fertigungszeichnung und Kalkulation bis zum fertigen Unikat vergehen mehrere Monate. Die reine Fertigungszeit beträgt durchschnittlich 180 Stunden. Fachdozentinnen und -dozenten begleiten den gesamten Prozess von der Planung bis hin zu eventuell nötigen Verleim- und Fräsmodellen. Veranstaltungshinweis Ausstellung Tischler-Meisterstücke vom 15. bis 23. August 2026 Zu den regulären Öffnungszeiten des Museums für Kunst und Gewerbe (MK&G) Steintorplatz, 20099 Hamburg: Samstag, 15.08.: 14 bis 18 Uhr Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr Donnerstag: 10 bis 21 Uhr Montag geschlossen Handwerkskammer Hamburg

__________________________________________ Terminhinweis: IHK-Azubi-Speeddating 2026
Auch 2026 setzen wir unser erfolgreiches IHK-Azubi-Speed-Dating fort – Ihre Chance, zahlreiche vielversprechende Nachwuchstalente persönlich kennenzulernen. Sie bieten für 2026 einen oder mehrere Ausbildungsplätze an? Dann nutzen Sie dieses Format, um in kurzer Zeit mit vielen motivierten Bewerber und Bewerberinnen ins Gespräch zu kommen: direkt, unkompliziert und ohne großen Aufwand. Das Konzept des Azubi-Speeddatings hat sich bewährt: In zehnminütigen Gesprächen erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich bei Ihnen vorzustellen – und Sie gewinnen zugleich einen authentischen ersten Eindruck. Anschließend wird gewechselt und das nächste „Date“ beginnt. So knüpfen Sie in kurzer Zeit zahlreiche wertvolle Kontakte und entdecken mögliche Matches für Ihre Ausbildungsplätze. Zusätzlich können Sie wie gewohnt auch Ihre Praktikumsplätze für Schüler und Schülerinnen sowie Ihre dualen Studiengänge vorstellen. Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026 Uhrzeit: 10:30–14:30 Uhr Ort: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen Anmeldungen sind bis zum 05. Januar 2026 möglich. Die Anzahl der Plätze ist aus räumlichen Gründen begrenzt. Eine Anmeldung garantiert noch keinen Platz. Eine Zu- oder Absage erfolgt Mitte Januar 2026. Hier können Sie sich zum Azubi-Speeddating 2026 anmelden. https://veranstaltung.ihk.ruhr/b?p=azubispeeddating2026meo

4. September 2025 Zeichnung und Druckgrafik – Peter Junghanss Zeichnen heißt Begreifen ... und was man aufzeichnen kann – das hat man begriffen. Vom 11. September bis 14. November 2025 sind im Haus der Architekten, Goetheallee 37 in Dresden Zeichnungen und Druckgrafiken von Peter Junghanß zu sehen. Zur Vernissage am 10. September 2025, 18:00 Uhr mit einer Einführung von Tilman Wendland und Musik von Florian Mayer (Violine) laden wir herzlich ein. Gezeigt werden Arbeiten mit starkem zeichnerischen Ausdruck – vom markanten, dynamischen Strich der Rohrfederzeichnungen bis zu eindrucksvollen Kaltnadelradierungen. Junghanß' Zeichnungen wirken spontan und zugleich präzise – sie leben von der Bewegung der Linie und der Unmittelbarkeit des Moments. Das war nicht immer so bei Peter Junghanß. Die Grafiken aus den 1980er Jahren sind motivisch geprägt und rütteln erkennbar an dem gewalttätigen System der DDR. Auch seine Rohrfederzeichnungen sind von großer Lebendigkeit und zeichnerischer Direktheit. Er entwickelt eine Visuelle Sprache, die sowohl impulsiv als auch strukturiert ist. Die Motive reichen dabei von Architektur- und Landschaftsdarstellungen bis zu charakterstarken Portraitzeichnungen mit einer eigenen Signatur. Die Werke von Peter Junghanß laden ein, sowohl das Konkrete als auch das Flüchtige mit neuen Augen zu sehen. Peter Junghanß wurde 1942 in Leisnig geboren und studierte von 1962 bis 1971 Architektur und Kunst an der Technischen Universität Dresden. 1973 promovierte er zum Dr.-Ing. und war bis 1989 als Künstler und Architekt in Dresden tätig. Von 1992 bis 2007 lehrte er als Professur für Freies Gestalten an der Technischen Hochschule Augsburg. Bereits seit 1976 werden seine Arbeiten in nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Vernissage: am 10. September 2025, 18:00 Uhr Ausstellung: vom 11. September bis 14. November 2025 im Haus der Architekten (Eintritt frei) Öffnungszeiten: Mo–Do 8:30–16:00 Uhr und Fr 8:30–15:00 Uhr oder nach Vereinbarung Mehr: www.aksachsen.org/aktuelles/ausstellungen Architektenkammer Sachsen Haus der Architekten Goetheallee 37 01309 Dresden www.aksachsen.org
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_______________________________________________ Zukunft Handwerk (ZH) Der Weg zur Energiewende für Handwerksbetriebe Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) berät am 12. und 13. März 2025 auf dem Kongress ZUKUNFT HANDWERK in München (Stand EG.38, ICM – International Congress Center Messe München) Handwerksbetriebe über Möglichkeiten, ihre Energieeffizienz zu verbessern. Am Stand der MIE informieren Expertinnen und Experten über das E-Tool für Betriebe und bieten kostenfreie Sprechstunden an, diese können bereits vorab per Mail an mie@zdh.de vereinbart werden. Zusätzlich gibt Marcel Quinten am 13. März von 9:50 Uhr bis 10:15 Uhr im Zukunft Handwerk Forum einen Einblick in die vielfältigen Unterstützungsangebote der MIE.

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Berufsbildungszentrum in Aurich macht fit für die Ausbildereignungsprüfung.
Folgende Kurse werden im BBZ angeboten: Ausbildereignungsprüfung, AdA – Teilzeit 19. August bis 28. November 2025 Durchführung: dienstags, donnerstags und freitags von 18 bis 21.15 Uhr Gebühr: 690,00 Euro (ca. 100 Std.) Ausbildereignungsprüfung, AdA – Vollzeit 17. Februar bis 01. März 2025 05. Mai bis 17. Mai 2025 01. September bis 13. September 2025 03. November bis 15. November 2025 Durchführung: montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags von 8 bis 12.15 Uhr Gebühr: 690,00 Euro (ca. 100 Std.) ___________________________________

18. März 2025 - Experte für Wärmepumpen werden. ----- BBZ in Aurich bietet Lehrgang zur Planung und Errichtung von Wärmepumpenanlagen im März an. Schulung wird gefördert. Anmeldungen sind online unter www.hwk-aurich.de/kurse-und-seminare bis zum 17. Februar möglich. Ansprechpartnerin ist Sandra Janssen, Telefon 04941 1797-70 oder sa.janssen@hwk-aurich.de.

19.02.2025 - Branchentag der saarländischen Baustoffindustrie - werden die heimischen Rohstoffe knapp? IHK Saarland und VBS - Verband der Baustoffindustrie Saarland e. V. Termin: Mittwoch, 19. Februar 2025, 13:00 - 18:00 Uhr Veranstaltungsort: IHK Saarland Anmeldung auf der IHK-Website: www.saarland.ihk.de (Kennzahl 15.18713)

15.01.2025
Braucht eine gute Vorbereitung: Vier Prüfungen auf dem Weg zum Meister im Handwerk Prüfungstermine 2025 sind jetzt auf der Website einzusehen.
Handwerkskammer unterstützt bei Fragen und mit Informationen zum Meistertitel.
In den Gewerken, in denen Prüfungen im Bezirk der Handwerkskammer abgenommen werden, sind die Prüfungstermine auf der Homepage der Handwerkskammer einzusehen. Das Handling ist ganz einfach: gewünschtes Handwerk auswählen und auf der dann verfügbaren gewerkespezifischen Seite unter dem Menüpunkt „Prüfungstermine“ alle wichtigen Daten einsehen.
Informationen auf www.hwk-mannheim.de/handwerksmeister. Bei Fragen rund um den Meistertitel im Handwerk hilft der Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer, Alexander Dirks, Telefon 0621 18002-140, E-Mail: meisterpruefung@hwk-mannheim.de.


09.01.2025
Handwerk trifft Politik vor der Bürgerschaftswahl Die Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Tschentscher (SPD), Katharina Fegebank (Grüne), Dennis Thering (CDU) und weitere Parteienvertreter stellen sich am 16. Januar den Fragen des Hamburger Handwerks – der „Wahl-o-Mat im Live-Format“ soll praktische Entscheidungshilfe für die Stimmabgabe sein.
Auch Hamburgs Handwerkerinnen und Handwerker stimmen am 3. März über die Zusammensetzung der nächsten Bürgerschaft ab. Mit ihrer Wahlveranstaltung „Handwerk trifft Politik“ bietet ihnen die Handwerkskammer ein lebendiges Dialogformat zur fundierten Entscheidungsfindung – ein „Wahl-o-Mat im Live-Format“. Im direkten Austausch mit Fachleuten aller Bürgerschaftsfraktionen und den drei von SPD, GRÜNEN und CDU aufgestellten Bürgermeisterkandidaten soll deutlich werden: Wer vertritt am besten meine Interessen als Handwerker? Wem traue ich am ehesten zu, die richtigen politischen Weichen für einen mittelstandsorientierten Neuanfang zu stellen? Wer hat einen konkreten Plan, meine Herausforderungen und Probleme als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber im urbanen Handwerk gemeinsam zu meistern und zu lösen? Der erste Teil mit zwei moderierten Fachforen gibt Einblick in die Positionen der in der Bürgerschaft vertretenenung Fraktionen. Die Foren-Themen und -Inhalte haben engagierte Kammermitglieder gemeinsam mit der Handwerkskammer in Wahlprüfstein-Workshops erarbeitet. Die Wahlprüfsteine des Hamburger Handwerks finden Sie hier. Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen Bürgermeisterkandidaten und kandidatin Rede und Antwort zu handwerkspolitischen Herausforderungen und stellen sich den Fragen des Publikums.
Bürgerschaftswahl 2025: Handwerk trifft Politik 16. Januar 2025 17 bis 20.30 Uhr Handwerkskammer, Holstenwall 12, 20355 Hamburg
Programm: 17 bis 18 Uhr: Fachforen zu den Themen „Verkehr, Gewerbe, Wirtschaftsförderung“ mit Hansjörg Schmidt (SPD), Zohra Mojadeddi (Grüne), Götz Wiese (CDU), Norbert Hackbusch (Linke), Benjamin Mennerich und Helge Ritscher (beide AfD) sowie „Ausbildung und Fachkräfte" mit Philine Sturzenbecher und Clarissa Herbst (beide SPD), Jennifer Jasberg (Grüne), Birgit Stöver (CDU), David Stoop (Linke) und Marco Schulz (AfD) 18 bis 19 Uhr: Pause mit Imbiss 19 bis 20.30 Uhr: Gespräch mit Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Tschentscher (SPD), Dennis Thering (CDU) und Kandidatin Katharina Fegebank (Grüne) Moderation: Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

07.01.2025 Wie Erfindungen und Ideen aus dem Handwerk zur kommerziellen Nutzung kommen können Handwerkskammer in Mannheim bietet kostenlose Erfinderberatung in Zusammenarbeit mit Patentanwälten – Nächster Termin am 16. Januar 2025 Mit der Erfinderberatung bietet die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ein kostenfreies Angebot für Existenzgründer und das Handwerk der Region an. Die Beratung findet im zweimonatigen Rhythmus in den Räumen der Handwerkskammer in Mannheim, B1, 1-2, statt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 16. Januar 2025, von 15:30 bis 17:30 Uhr anberaumt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bei Carmen Eich-Romero, Telefon 0621 18002-153, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@hwk-mannheim.de. Weitere Informationen bei Aaron Maier, Technologieberatung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Telefon 0621 18002-146, E-Mail: aaron.maier@hwk-mannheim.de. _______________________________________________ IHK Ostbrandenburg bietet in einer Woche 20 Webinare für den Betriebsalltag Mit dem Start ins neue Jahr setzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg neue Akzente in der Wissensvermittlung für Unternehmen: Vom 13. bis 17. Januar 2025 bietet sie erstmals eine kompakte Webinar-Woche an. Unter dem Motto „MEHR WISSEN. Mit der IHK“ können Unternehmer und deren Mitarbeiter aus Industrie, Handel und Dienstleistung ihr Know-how erweitern. Aus den insgesamt 20 einstündigen Webinaren können sie genau die auswählen, die ihnen im Betriebsalltag nutzen. Die Themenvielfalt reicht vom praktischen Umgang mit der E-Rechnung, über das Registrieren von digitalen Ausbildungsverträgen, Unternehmensnachfolge und Azubimarketing bis hin zu Energiespartipps für den Betriebsalltag. Die digitalen Veranstaltungen finden im Stundentakt über Microsoft Teams statt und können einzeln gebucht werden. Die Teilnahme ist unkompliziert, kostenlos und bietet sowohl die Möglichkeit zuzuhören als auch aktiv Fragen zu stellen und sich auszutauschen. „Mit dieser Webinar-Woche möchten wir Unternehmerinnen und Unternehmer dazu ermutigen, mit Schwung ins neue Jahr zu starten und etwas Neues auszuprobieren,“ sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Monique Zweig. „Unser Ziel ist es, praktische Unterstützung und Inspiration für den Unternehmensalltag zu bieten. Kompakt, konkret und kostenlos – das ist unser Angebot an die Wirtschaft.“ Fünf Tage lang stellt die IHK in diesen Online-Seminaren ihr umfassendes Serviceangebot vor und vermittelt praxisnahes Wissen, das Unternehmen unmittelbar nutzen können. Sollten in der kurzen Zeit nicht alle Fragen geklärt werden, besteht die Möglichkeit, individuelle Beratungstermine im Anschluss zu vereinbaren. Mehr unter http://ihk-obb.de/webinarwoche Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder. IHK Ostbrandenburg Puschkinstraße 12b | 15236 Frankfurt (Oder) www.ihk.de/ostbrandenburg ___________________________ Messen 2025: ________________________________________________________ Internationale Messe rund um Teppich- und Bodenbeläge. Ort: Deutsche Messe AG Messegelände 30521 Hannover 0511-89-0 0511-89-326-26 domotex@messe.de ISH ------------------------------------------------- Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung Frankfurt am Main. Ort: Messe Frankfurt GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Germany 049 69 75 75 - 0 049 69 75 75 - 64 33 info@messefrankfurt.com https://www.messefrankfurt.com Messegelände Frankfurt Messegelände Hannover __________________________________ Internationale Möbelmesse Avantgarde Design Centre, Stil- und Bauernmöbel, Wohn- Schlafmöbel, Polstermöbel, Tische und Stühle, EDV-Systeme, Wohnraumleuchten Ort: KölnMesse GmbH Messeplatz 1 50679 Köln 0221-821-0 0221-821-2574 info@koelnmesse.de www.koelnmesse.de Messegelände __________________________ BAU - Internationale Fachmesse für Baustoffe, Bausysteme, Bauerneuerung Baustoffe, Bauchemie, Baukeramik, Bauprofile, Betonbau, Baubeschläge, Fertigbau, Bedachung, Wärmedämmung, Farben, Lacke, Fassadenbaustoffe, Fenster, Türen, Tore, Gerüstbau, Innenausbau,Treppen Ort: Messe München GmbH Messegelände 81823 München 089-949-113 88 089-949-113 89 newsline@messe-muenchen.de www.messe-muenchen.de Neue Messe --------------------------------------------------------- Sonntag, 26. Januar DENKFABRIK | FRISEURHANDWERK 2025 Entdecke die Zukunft des Friseurhandwerks auf der DENKFABRIK | FRISEURHANDWERK 2025 - „Arbeit heute / Arbeit morgen – Zukunft gestalten!“ https://www.eventbrite.de/e/denkfabrik-friseurhandwerk-2025-tickets-1086482019969?aff=oddtdtcreator ------------------------------------------------ Vom 13. bis 17. Januar 2025 öffnet die BAU, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, in München ihre Türen. Vom 13. bis 17. Januar 2025 öffnet die BAU, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, in München ihre Türen. https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/innovation/blog-1/ausblick-auf-die-bau-2025-die-zukunft-des-bauens-aktiv-gestalten/ --------------------------------------------------- Internationale Grüne Woche Berlin Ernährungswirtschaft (Nahrungs- und Genußmittel), Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Erwerbsfischerei, Tierhaltung Ort: Messe Berlin GmbH Messedamm 22 14055 Berlin 030-3038-0 30-3038-2325 central@messe-berlin.de www.messe-berlin.de Messegelände --------------------------------------------------------- boot-Düsseldorf - Internationale Bootsausstellung Messe zum Thema: Boote, Windsurfing, Motoren, Bootsbau, Bootszubehör, Ausrüstungen, Tauchsportartikel, Angelsportartikel, Wasserski, Wassersportartikel, Bekleidung, Rettungsgeräte, Charter, Tourismus URL: Ort: Messe Düsseldorf GmbH Stockumer Kirchstr. 61 40474 Düsseldorf 0211-4560-01 0211-4560-668 info@messe-duesseldorf.de www.messe-duesseldorf.de Messegelände -------------------------------------------------------------- Fensterbau / GlasMetallBau Zwei Messen unter einem Dach - auf diese Weise ergeben sich Synergie-Effekte für Aussteller und Besucher. Ort: Messe Stuttgart International 70192 Stuttgart 711-2589-257 711-2589-560 info@messe-stuttgart.de www.messe-stuttgart.de/fensterbau/ Messegelände ----------------------------------------------------- Internationale Eisenwarenmesse - Welt-Centrum Werkzeug, etc. Werkzeuge, Beschläge, Dekorationsmetallwaren, Schlösser, Schlüssel, Sicherheitseinrichtungen, Eisenwaren, Befestigungstechnik, Innenausbau, Holzbau, Mitnahmemöbel, Heimwerkerbedarf, Baustoffe, Automobilzubehör, Zweiradzubehör, Ladeneinrichtungen, Schaufensterbedarf Ort: KölnMesse GmbH Messeplatz 1 50679 Köln 0221-821-0 0221-821-2574 info@koelnmesse.de www.koelnmesse.de Messegelände --------------------------------------------------------- ISH Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung Frankfurt am Main. Ort: Messe Frankfurt GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Germany 049 69 75 75 - 0 049 69 75 75 - 64 33 info@messefrankfurt.com www.messefrankfurt.com Messegelände Frankfurt ---------------------------------------------------------