handwerkernachrichten

Der Blog für's Handwerk. Nachrichten und Aktuelles. Wer täglich gut informiert sein will, was es rund um das Handwerk und Gewerbe an Neuigkeiten gibt, findet im E-Magazin handwerkernachrichten umfassende Informationen. Berichte aus Kammern, Innungen, Verbänden und Wirtschaft sowie Politik zu Themen die Beruf und Ausbildung betreffen, werden täglich redaktionell aufbereitet. Dazu wird aktuell zu Veranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Schulungen und Fortbildungsmassnahmen berichtet.

Donnerstag, 26. März 2026

Bäckerhandwerk gegen Zuckersteuer: Differenzierte Ansätze statt pauschaler Maßnahmen.

 


Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks hält die Einführung für nicht zielführend, kontraproduktiv und in Zeiten steigender Energiekosten für schädlich.

26.03.2026. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussionen um die Einführung einer Zuckersteuer positioniert sich das Bäckerhandwerk klar gegen pauschale steuerliche Eingriffe in das Lebensmittelangebot. Aus Sicht der Branche wird damit ein komplexes ernährungs- und gesundheitspolitisches Problem auf eine unzureichende und potenziell kontraproduktive Einzelmaßnahme reduziert. Es drohen Wettbewerbsnachteile und weitere Bürokratie für die Handwerksbetriebe, die aufrund der aktuell steigenden Sprit- und Energiekosten bereits unter erheblichem Druck stehen.

Das Bäckerhandwerk kritisiert zusammen mit anderen Verbänden die Pläne zur Einführung einer Zuckersteuer. Am Freitag wird dazu ein Antrag des Landes Schleswig-Holstein im Bundesrat behandelt.

„Die Einführung einer Zuckersteuer suggeriert einfache Lösungen für ein vielschichtiges Problem. Notwendig sind jedoch differenzierte, langfristig angelegte Strategien, die Eigenverantwortung stärken und echte Verhaltensänderungen ermöglichen“, bringt es Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks auf den Punkt. Eine Zuckersteuer würde dabei insbesondere kleine und mittelständische Betriebe unverhältnismäßig stark belasten. Der mit Verbrauchsteuern verbundene bürokratische Aufwand trifft Handwerksbetriebe aufgrund begrenzter personeller und organisatorischer Ressourcen deutlich härter als große Indutrieunternehmen.

„Dies verschärft bestehende Wettbewerbsnachteile, gefährdet wirtschaftliche Existenzen der Handwerksbetriebe und kann langfristig zu einer Schwächung regionaler Versorgungsstrukturen führen. Im übrigen käme die Einführung einer Zuckersteuer in der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation zur Unzeit. Viele Betriebe befinden sich angesichts aktuell steigender Sprit- und Energiepreise unter Druck und benötigen nicht weitere Belastungen, sondern Entlastungen“, so Berg weiter.

Darüber hinaus sind auch die gesundheitspolitischen Effekte einer Zuckersteuer kritisch zu sehen. Internationale Erfahrungen zeigen, dass zwar der Konsum einzelner besteuerter Produkte zurückgehen kann, jedoch ein nachhaltiger Rückgang der Energieaufnahme und damit die Problematik des zunehmenden Übergewichts in der Bevölkerung nicht reduziert wird.

In Deutschland steht Verbraucherinnen und Verbrauchern ein vielfältiges Lebensmittelangebot zur Verfügung, das unterschiedlichste Ernährungsweisen ermöglicht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen nicht auf einzelne Nährstoffe wie Zucker zurückgeführt werden können, sie sind vielmehr ein komplexes Zusammenspiel aus Energieaufnahme, Bewegungsmangel und weiteren Lebensstilfaktoren. Ein wirksamer Ansatz zur Förderung gesunder Ernährung sollte stattdessen auf Aufklärung, Transparenz und Kooperation setzen. Dazu gehören:
Ausbau von Ernährungsbildung in Schulen und öffentlichen Einrichtungen, Förderung von Bewegung und gesundem Lebensstil


Internet: www.baeckerhandwerk.de


 Foto: Zentralverband


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Betriebsnachfolge im Handwerk eröffnet wertvolle Chancen für die nächste Generation





26.03.2026 - Next Generation Handwerk: Landesprojekt unterstützt Übergaben und bringt Übergeber und Nachfolger im Handwerk gezielt zusammen – Handwerkskammer Mannheim begleitet

Immer mehr Handwerksbetriebe stehen in den kommenden Jahren zur Übergabe an. Für gründungsinteressierte Fachkräfte eröffnet sich damit eine wachsende Auswahl an etablierten Unternehmen. Gleichzeitig suchen zahlreiche Betriebsinhaber geeignete Nachfolger, um ihr Lebenswerk zu sichern. Das landesweite Projekt „Next Generation Handwerk“ der Handwerkskammern in Baden-Württemberg setzt genau hier an und unterstützt beide Seiten mit umfassenden Angeboten. Vor Ort setzt die Handwerkskammer in Mannheim begleitende Akzente mit dem Angebot von Netzwerkveranstaltungen zum Thema und individueller, umfassender Beratung von Übergebern und Übernehmern.

Betriebsnachfolge stärken

„Viele wirtschaftlich stabile Betriebe warten auf engagierte Nachfolger. Die Übernahme bietet hervorragende Perspektiven für eine erfolgreiche Selbstständigkeit“, erklärt Klaus Hofmann, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Ziel sei es, mehr Menschen für diesen Weg zu gewinnen und die Bedeutung der Betriebsnachfolge stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Bundesweit ist die Rede von 125.000 Familienbetrieben, die in den kommenden fünf Jahren einen Nachfolger suchen. Im Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald liegt die Schätzung bei etwa 2.270 Betrieben. „Beim Blick auf die Altersstruktur sehen wir, dass nach aktuellem Stand bei 1.235 regionalen Betrieben die Inhaber im Alter zwischen 61 und 65 Jahren sind, bei 1.035 sind die Inhaber 66 Jahre und älter“, erläutert Kammerpräsident Klaus Hofmann.

Zunehmend externe Lösungen

Die Frage, wer den Betrieb weiterführt, stelle sich also bei vielen und müsse dringend beantwortet werden, damit Firmen weiter Bestand haben und nicht vom Markt verschwinden. Eine Lösung innerhalb der Familie werde dabei immer seltener, so der Kammerpräsident. Das bestätigt auch der Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer in Mannheim, Rolf Koch: „Nur noch etwa die Hälfte der Betriebe wird innerhalb der Familie übergeben“, sagt er. „Externe Nachfolgelösungen gewinnen also zunehmend an Bedeutung.“ Und jede erfolgreiche Übergabe sichere Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.

Kostenfrei und praxisnah

Im Rahmen des vom Land geförderten Nachfolge-Projekts „Next Generation Handwerk“ erhalten Interessierte kostenfreie Beratungen, praxisnahe Seminare sowie Zugang zu gebündelten Informationen rund um die Unternehmensübergabe und -übernahme. Ergänzend entsteht eine Vermittlungsplattform, die Übergeber und potenzielle Nachfolger passgenau zusammenführt. Auch Weiterbildungsangebote wie die Generation-H-Academy vermitteln das notwendige betriebswirtschaftliche und organisatorische Know-how. Die Academies bieten an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Ulm in eigenständige Module gegliederte Inhalte, die flexibel und unabhängig voneinander buchbar sind. Das nächste Modul „Handwerksbetrieb kaufen und Übernahme umsetzen“ findet am 17. und 18. April 2026 in den Bildungsakademien der Handwerkskammer in Karlsruhe sowie am 24. und 25. April 2026 in Stuttgart statt. Informationen zur Generation-H-Academy, den Modulen und Anmeldemöglichkeit auf www.nachfolge-im-handwerk.de/academy.

Matching-Plattform kommt

Mit dem Projekt „Next Generation Handwerk“ wollen die Handwerkskammern Nachfolgeinteressierte aber auch dort erreichen, wo Entscheidungen heute vielfach fallen: online. Seit März 2026 läuft eine landesweite Kommunikationskampagne mit Fokus auf Online-Marketing und Social Media, um mehr Menschen für den Schritt in die Selbstständigkeit über eine Betriebsübernahme zu begeistern. Ein weiterer zentraler Baustein ist der direkte Zugang zu passenden Betrieben: Im Sommer 2026 soll eine Matching-Plattform speziell für das Handwerk in Baden-Württemberg online gehen, um Übergebende und Übernehmende schneller zusammenzubringen.

Begleitung über gesamten Prozess

Die Handwerkskammern selbst begleiten den gesamten Prozess. Auch der Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer in Mannheim hilft mit einem umfassenden, kostenfreien Beratungsangebot von der ersten Orientierung bis zur finalen Übergabe und unterstützt Übernehmer und Übergeber mit betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Expertise. Die Handwerkerinnen und Handwerker profitieren sowohl vom Fachwissen als auch den Erfahrungen der Kammerexperten. „Ein bestehender Betrieb bietet klare Vorteile gegenüber einer Neugründung: gewachsene Strukturen, bestehende Kundenbeziehungen und eine etablierte Marktposition“, weiß Geschäftsbereichsleiter Rolf Koch. Darüber hinaus bietet die Mannheimer Kammer den Betrieben der Region auch Netzwerkveranstaltungen an. Erst in der vergangenen Woche fand ein zweiter statt, bei dem sich Übergeber und Übernehmer austauschen und Fachvorträgen lauschen konnten. „Dies ist für Betroffene nicht nur eine Möglichkeit, ins Gespräch zu finden und sich auszutauschen, sondern auch einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Unterstützungsangebote der Kammern zu erhalten“, so Rolf Koch.

Weitere Informationen sowie Ansprechpartner sind auf der Projekt-Website gebündelt abrufbar: www.nachfolge-im-handwerk.de. Kontakt zu den Beratern der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald per E-Mail: beratung@hwk-mannheim.de.

Das Projekt „Next Generation Handwerk“ wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne „Nachfolge BW“.






Handwerkskammer Mannheim

Rhein-Neckar-Odenwald

B1, 1-2

68159 Mannheim

Web: www.hwk-mannheim.de

Handwerk mahnt Seriosität in der Reformdebatte an




Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), erklärt zu den immer neuen Einzelvorstößen aus Koalitionskreisen:

„Die Koalition muss ihre Kommunikation deutlich hinterfragen, wenn wir den Reformprozess in Deutschland vorantreiben wollen. Es ist ärgerlich und kontraproduktiv, dass jeden Tag ein neuer Testballon in die Luft geht. Erst werden höhere Spitzensteuersätze ins Spiel gebracht, jetzt steht eine Mehrwertsteuererhöhung im Raum. Auch wird bei manchen Vorstößen von Regierungsmitgliedern nicht klar, ob es sich nun um Regierungs- oder Parteilinie handelt.

Das wirkt leider alles sehr unausgegoren und unabgestimmt. Dadurch wird eine grundsätzlich vorhandene Reformbereitschaft in der Bevölkerung torpediert, die wir gerade jetzt mehr denn je benötigen. Dieses Vorgehen sorgt auch für erhebliche Irritationen und Verunsicherung bei Betrieben und Beschäftigten.

Ich kann nur dringend appellieren, in der Reformdebatte auf Seriosität zu setzen. Zusammenhanglose Einzelvorschläge würgen jede sinnvolle Debatte ab. Die deutsche Wirtschaft erwartet, dass die Bundesregierung zeitnah ein abgestimmtes Gesamtkonzept für Reformen vorlegt. Nur auf dieser Basis können wir ernsthaft diskutieren und die Wechselwirkungen beurteilen.

Worauf es in einem solchen Paket zwingend ankommt: die Umsetzung der versprochenen Entlastungsimpulse, das konsequente Nutzen der Sonderschulden für zusätzliche Investitionen, eine Reformagenda für die sozialen Sicherungssysteme sowie eine ehrliche Aufgabenkritik der zunehmend aufgeblähten öffentlichen Hand.“



Zentralverband des Deutschen Handwerks

Anton-Wilhelm-Amo-Straße 20/21
10117 Berlin

Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2026!





Auf der digitalBAU in Köln wurden gestern Nachmittag die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2026 durch die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum ausgezeichnet.

Eschborn, 26. März 2026. Im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ werden seit über 20 Jahren jährlich digitale und praxisnahe Lösungen von Auszubildenden, Studierenden, jungen Fachkräften und Start-ups ausgezeichnet. Auch dieses Jahr zeigt die Vielfalt der Arbeiten, wie die Nachwuchstalente aus der Bauwirtschaft durch die Anwendung digitaler Methoden und Künstlicher Intelligenz die Zukunft der Branche gestalten.

Vor rund 220 Zuschauerinnen und Zuschauern zeichnete Cornelia Lutz, Senior Director Exhibitions, Projektleiterin BAU der Messe München, gemeinsam mit Ingo Reifgerste, Vorstandsvorsitzender des RKW e.V., Vorsitzender des Beirats der RG-Bau sowie geschäftsführender Gesellschafter der Schleiff Bauflächentechnik GmbH & Co. KG die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ aus. Prämiert wurden die besten Arbeiten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Bauprozessmanagement sowie Handwerk und Technik. Darüber hinaus wurden auch in diesem Jahr zwei Sonderpreise vergeben, der „Sonderpreis Start-up“ sowie der Preis der Ed. Züblin AG.

„Die neuen Preisträgerinnen und Preisträger begeistern uns mit außergewöhnlicher Qualität und visionärer Kraft in diesem wegweisenden Wettbewerb. Ihre herausragenden Arbeiten setzen Impulse für Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung und sind ein wichtiger Motor für die Zukunft der Bauwirtschaft“, so Jens Nagel, Geschäftsführer des RKW Kompetenzzentrums.

Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger 2026

Bereich Handwerk und Technik:

Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Deep-learning-basierte Erkennung von Sicherheitsmerkmalen im Gerüstbau - IPAD-on-site-Regelcheck“
Annika Hartz, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Immersives VR-Training für Bewehrungsinspektionen und Multi-User-Interaktion in einer CAVE-Umgebung“
Loreen Zeisberg, Jade Hochschule Oldenburg

Platz 3:
Arbeit mit dem Titel „kursm.app - Dein digitaler Kompetenzspeicher“
Jonas Rosenow und Jochen Ströhle, Bildungszentrum Holzbau Baden-Württemberg

Bereich Bauprozessmanagement:

Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Einsatz von Large-Language-Models mithilfe von Retrieval Augmented Generation (RAG) für die optimierte Verfügbarkeit von Daten im Nachtragsmanagement von Bauprojekten“
Eva Heinlein, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Modellbasierte Ablaufsteuerung im Ausbau – Potenziale der Digitalisierung im Bauprojektmanagement“
Chantal Michelle Ogrodowitz, Hochschule Mainz

Platz 3:
Arbeit mit dem Titel „Bewertung analytischer Planungsmethoden zur Erhöhung der Prognosesicherheit von Rahmenterminplänen bei Bauprojekten“
Svenja Lauble, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Bereich Bauingenieurwesen:

Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Federal Twin Platform - Ganzheitliche Überwachung von Schieneninfrastruktur durch vernetzte digitale Zwillinge, KI und Structural Health Monitoring (FTP4SHM)“
Jascha Len Vent, Technische Universität Darmstadt

Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Automatisierung von Brandschutzinspektionen in Gebäuden durch maschinelles Lernen und BIM-Integration“
Angelina Aziz, Ruhr-Universität Bochum

Platz 3:
Arbeit dem Titel „Automatisierte Methoden zur Erstellung des digitalen Schattens von Industrieanlagen“
Florian Noichl, Technische Universität München

Bereich Architektur:

Platz 1:
Arbeit mit dem Titel „Copilot for constraint-driven generation of architectural design evaluation and suggestions - Copilot für die bedingungsgesteuerte Generierung von Architekturentwurfsbewertungen und -vorschlägen“
Juan David Frank und Alfiia Shakuryanova, Universität Stuttgart

Platz 2:
Arbeit mit dem Titel „Reclaimed Design - An availability-oriented design methodology for reclaimed lumber“
Clara Blum, Laura Marsillo und Gonzalo Muñoz Guerrero, Universität Stuttgart

Platz 3:
Arbeit mit dem Titel „Next Use - Tooling Urban Futures: Datenbasiertes Werkzeug für Nachnutzung von Warenhausimmobilien“
Regine Stammermann, Magnus Huber und Julius Hach, Technische Universität München

Sonderpreis Start-up:
Der Sonderpreis Start-up geht an die Arbeit mit dem Titel „kibaudi - KI-Assistenten zur Beschleunigung von Baugenehmigungen in Bauamts-Sachbearbeitungen“.
Lukas Geirhos und Lidia Grigoriev, kibaudi, Bobingen

Sonderpreis Ed. Züblin AG:
Der Sonderpreis der Ed. Züblin AG geht an die Arbeit mit dem Titel „KI-gestützte Automatisierung der Kostengruppenklassifizierung in BIM-Prozessen“.
Yasmin Ragab, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Mehr Informationen zu den ausgezeichneten Nachwuchstalenten und ihren prämierten Arbeiten enthält die Broschüre zum Wettbewerb 2026. Diese kann direkt über das RKW Kompetenzzentrum abgerufen oder bestellt werden: http://rkw.link/gewinneraufitgebaut26.

Der Wettbewerb des RKW Kompetenzzentrums steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und wurde bereits in 2002 ins Leben gerufen. Er wird von den Sozialpartnerschaften der Bauwirtschaft getragen und von zahlreichen Fördernden und Medienpartnerschaften unterstützt.

Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum führt den Wettbewerb durch und begleitet ihn fachlich. Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.aufitgebaut.de.

Zur Preisträgerbroschüre

Über das RKW Kompetenzzentrum
Das RKW Kompetenzzentrum ist ein neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Es sensibilisiert angehende wie etablierte kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen und unterstützt sie dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auszubauen. Das RKW Kompetenzzentrum leistet damit einen Beitrag zur Stärkung des Gründungsgeschehens und zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Zu den aktuellen Schwerpunktthemen „Gründung“, „Fachkräftesicherung“, „Digitalisierung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum daher praxisnahe und branchenübergreifende Informationen sowie Handlungshilfen an. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das RKW Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den RKW Landesorganisationen in den Bundesländern zusammen.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de

RKW Kompetenzzentrum

Düsseldorfer Str. 40 A
65760 Eschborn

Handwerkskammern starten „Next Generation Handwerk“




26. März 2026 - Betriebsnachfolge statt Betriebssterben. Rund 50.000 Betriebe in Baden-Württemberg stehen in den nächsten zehn Jahren zur Übergabe an – neues Landesprojekt bringt Übergebende und Nachfolgeinteressierte zusammen und macht fit für die Selbstständigkeit.

In Baden-Württemberg steht das Handwerk vor einer gewaltigen Aufgabe: In den kommenden zehn Jahren müssen rund 50.000 Betriebe eine Nachfolge finden – sonst droht vielen das Aus. Damit aus drohenden Schließungen neue Chancen entstehen, starten die acht baden-württembergischen Handwerkskammern das Landesprojekt „Next Generation Handwerk“. Ziel ist es, mit einer Kommunikationskampagne mehr Menschen für die Übernahme eines bestehenden Betriebs zu gewinnen und sie dann praktisch zu unterstützen: mit kostenfreier Beratung, einer neuen Matching-Plattform und der „Generation-H-Academy“ als Qualifizierungsangebot für angehende Betriebsinhaberinnen und -inhaber. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne „Nachfolge BW“ gefördert.


„Muss ein Betrieb schließen, wird eine großartige Chance vertan, denn die Übernahme einer am Markt etablierten Firma bringt vor allem in der Startphase zahlreiche Vorteile“, erklärt Gabriele Hanisch, Geschäftsführerin Unternehmensservice bei der Handwerkskammer Region Stuttgart und Projektleitung „Next Generation Handwerk“.


„Unser Ziel ist klar: Wir wollen mehr Menschen für die Selbstständigkeit begeistern und für die Betriebsnachfolge im Handwerk gewinnen und ihnen zugleich das Handwerkszeug geben, eine Übernahme professionell, sicher und erfolgreich umzusetzen“, betont Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Deswegen sprechen wir gezielt über Social Media Quereinsteiger oder Beschäftigte in der Industrie an, die sich nach neuen sinnvollen Aufgaben umsehen.“ Denn jede gelungene Nachfolge sichere Betriebe, Arbeitsplätze, Ausbildung und regionale Wertschöpfung – und biete große persönliche Karrierechancen für Übernehmende.


Übernahme als Starthilfe


Dass eine Nachfolge den Start erleichtern kann, wissen Dennis Benesch und Sergej Hilgenberg aus eigener Erfahrung. Sie haben den Betrieb Dürr GmbH Elektroanlagen in Weil der Stadt übernommen – und würden es wieder tun. „Du startest nicht bei null. Du hast bestehende Kunden, laufende Anfragen und funktionierende Strukturen“, sagt Benesch. Gleichzeitig habe er im Prozess gelernt, dass Nachfolge kein Soloprojekt sein muss: „Niemand muss alles allein lösen. Beratung einzufordern ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität.“ Die Handwerkskammer unterstützte unter anderem bei der Strukturierung des Vorhabens und bei betriebswirtschaftlichen Fragen – von der Finanzierung bis zum späteren Check-up.



Was „Next Generation Handwerk“ bietet



Egal ob junge Meisterinnen und Meister, Talente aus dem Quereinstieg oder Frauen: Mit dem Projekt „Next Generation Handwerk“ wollen die Handwerkskammern Nachfolgeinteressierte dort erreichen, wo Entscheidungen heute fallen: online. Seit März 2026 läuft eine landesweite Kommunikationskampagne mit Fokus auf Online-Marketing und Social Media, um mehr Menschen für den Schritt in die Selbstständigkeit über eine Betriebsübernahme zu begeistern.



Ein weiterer zentraler Baustein ist der direkte Zugang zu passenden Betrieben: Im Sommer 2026 soll eine Matching-Plattform speziell für das Handwerk in Baden-Württemberg online gehen, um Übergebende und Übernehmende schneller zusammenzubringen. Begleitet wird der Nachfolgeprozess durch die kostenfreie, neutrale und individuelle Beratung der Handwerkskammern, unter anderem durch geförderte Moderatoren für Betriebsnachfolge sowie betriebswirtschaftliche Beraterinnen und Berater.



Parallel setzt das Projekt auf Qualifizierung: Die neue „Generation-H-Academy“ bietet ein modulares Programm an den Standorten Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Inhalte, Austausch und Vernetzung – damit aus einem Plan eine tragfähige Übernahme wird. „Die Academy schließt genau die Wissenslücken, an denen Nachfolgen in der Praxis oft scheitern und macht fit für den Schritt in die Verantwortung“, so Gabriele Hanisch.



Das nächste Modul „Handwerksbetrieb kaufen & Übernahme umsetzen“ findet am 24. und 25. April 2026 in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart statt. Thematisiert werden unter anderem Übergabevarianten, Zeitplanung und zentrale Schritte bis zur Vertragsgestaltung.



Weitere Informationen unter:

https://www.nachfolge-im-handwerk.de/

https://www.hwk-stuttgart.de/next-generation-handwerk





Handwerkskammer Region Stuttgart

Heilbronner Straße 43

70191 Stuttgart

www.hwk-stuttgart.de

 

Bildung ist ein Schlüsselthema des Handwerks

 

Jochen Renfordt, WHKT-Vizepräsident, Ludwig Thiede, Herausgeber der App LifeTeachUs, Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, Berthold Schröder, WHKT-Präsident, Dr. Florian Hartmann, WHKT-Hauptgeschäftsführer, Alexander Hengst, WHKT-Vizepräsident (v. l. n. r.) | Foto: WHKT/RG

Jochen Renfordt, WHKT-Vizepräsident, Ludwig Thiede, Herausgeber der App LifeTeachUs, Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, Berthold Schröder, WHKT-Präsident, Dr. Florian Hartmann, WHKT-Hauptgeschäftsführer, Alexander Hengst, WHKT-Vizepräsident (v. l. n. r.) | Foto: WHKT/RG

Die Frühjahrs-Vollversammlung des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT) in Raesfeld stand in diesem Jahr ganz im Zeichen zentraler bildungspolitischer Herausforderungen. Neben der Verabschiedung zweier Positionspapiere nutzten die Delegierten die Gelegenheit zum Austausch mit der nordrhein-westfälischen Ministerin für Schule und Bildung, Dorothee Feller. Im Mittelpunkt standen die zunehmenden Rückmeldungen aus den Ausbildungsbetrieben über nachlassende schulische Kompetenzen sowie ein verändertes Verhalten vieler Ausbildungssuchender.

Bildung als ein Schlüsselthema des Handwerks
WHKT-Präsident Berthold Schröder betont die Bedeutung einer starken schulischen Basis für die duale Bildung: »Bildungsthemen waren erneut ein sehr wichtiger Teil unserer WHKT-Vollversammlung. Wir brauchen Strategien, um deutlich bessere Allgemeinbildung am Ende der Schulzeit zu erreichen und NRW zu den TOP Berufsbildungsländern in Deutschland zu machen. In den ersten zehn Schuljahren kommt es nicht nur auf die klassischen Kulturtechniken an, sondern auch auf mehr Anwendungs- und Praxisbezug, um die junge Generation auf die Zukunft vorzubereiten.«

Ministerin Dorothee Feller würdigte den Austausch mit dem Handwerk und ging auf aktuelle bildungspolitische Maßnahmen ein: »Wir legen in den Schulen einen klaren Fokus darauf, junge Menschen bestmöglich für die Zeit nach der Schule vorzubereiten – unter anderem mit der Stärkung von Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik, mit der Vermittlung sozial-emotionaler Kompetenzen und mit einer verbesserten Verzahnung von Schule und Beruf. Unsere Berufskollegs spielen hierbei mit ihrem großen Angebot an Bildungsgängen und Abschlüssen eine entscheidende Rolle. Die Initiative „fit for life“, die wir gemeinsam mit Ute von Lojewski, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und ehemalige Präsidentin der Hochschule Münster, geboren haben und nun nach und nach erweitern, bringt zudem Expertinnen und Experten aus verschiedenen Berufen mit Schülerinnen und Schülern zusammen und fördert schon früh das Verständnis für die Berufswelt. Wir freuen uns darüber, dass diese Initiative auf immer mehr Interesse stößt und immer mehr Partner gewinnt.«

Kooperationsvereinbarung zur App LifeTeachUs: Ehrenamt und Schule zusammenbringen
Ein weiterer Schwerpunkt der Vollversammlung war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem WHKT und dem Herausgeber der App LifeTeachUs. Die Plattform bringt ehrenamtlich Engagierte und Schulen zusammen, um Unterrichtsausfälle abzufedern und lebenspraktische Inhalte stärker in den Schulalltag zu integrieren.

WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann zur doppelten Wirkung der Kooperation: »Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Herausgeber der App LifeTeachUs können wir gleich zwei Vorteile miteinander verbinden. Bei steigendem Unterrichtsausfall bekommen die Schulen stundenweise ehrenamtliches ‚Personal‘, um sich mit lebenspraktischen Themen zu beschäftigen. Gleichzeitig bietet diese Plattform eine unkomplizierte Vermittlung von Handwerkerinnen und Handwerkern für den Einsatz in Schulen, sodass auch dieser wichtige Wirtschaftsbereich in Schule sichtbarer wird. Ein kleiner lohnenswerter Mosaikstein, um jungen Menschen neben Theorie auch mehr Praxis zu vermitteln.«

Verabschiedete Positionspapiere
Die Vollversammlung verabschiedete zwei zentrale Papiere, die die strategische Ausrichtung der Handwerkskammern in NRW unterstreichen:

  • NRW muss Berufsbildungsland Nummer 1 werden. Eine mittel- bis langfristige Perspektive.
  • Modell eines flexiblen Mutterschaftsausgleichs für Selbständige.

Die Positionspapiere sind zu finden unter www.whkt.de/positionen.


Westdeutscher Handwerkskammertag | Volmerswerther Straße 79 | 40221 Düsseldorf
Telefon: (0211) 3007-700 | Telefax: (0211) 3007-900 | E-Mail: kontakt@whkt.de | www.whkt.de
Hauptgeschäftsführer: Dr. iur. Florian Hartmann

Handwerk: Erhöhung der Gewerbesteuer ist falsches Signal




26.03.2026 - Stadtratsbeschluss in Halle (Saale) - Die Stadt Halle hat die Erhöhung der Gewerbesteuer von einem Hebesatz von 450 auf einen Satz von 470 beschlossen. Das soll der Stadtkasse 3,6 Millionen Euro Mehreinnahmen einbringen. Das Handwerk hält diesen Ansatz für falsch.

„In einer Zeit, in der die konjunkturelle Lage so schwierig wie seit vielen Jahren nicht mehr ist, wird den Unternehmen eine zusätzliche Kostenbelastung auferlegt“, sagte Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale).

Die Erhöhung wirft bei vielen Betrieben die Frage auf, warum sie weiterhin in Halle investieren und Arbeitsplätze sichern sollen, während benachbarte Kommunen deutlich günstigere Bedingungen bieten. Das gilt ebenso für Unternehmen in der Phase der Betriebsübergabe.



Handwerkskammer Halle (Saale)
06110 Halle (Saale)
Gräfestraße 24

Gegen die Wohnungskrise: Deutschland muss günstiger und dadurch mehr bauen. - Heute – 13.00 bis 16.00 Uhr: Live-Übertragung des Wohnungsbau-Tages




Absturz auf unter 200.000 Neubau-Wohnungen droht –

Mangel an kleinen Wohnungen verschärft Krise enorm

Nichts geht mehr: Wohnungsmarkt eingefroren | 9,9 Mio. in überbelegten Wohnungen



Die rote Linie beim Neubau wird gerissen: Experten erwarten in diesem Jahr einen Absturz auf unter 200.000 neu gebaute Wohnungen. Das ist nicht einmal die Hälfte der Neubauwohnungen, die es geben müsste. Gleichzeitig geht auf dem Wohnungsmarkt nichts mehr: Wer umzieht, hat verloren. Selbst wer in eine deutlich kleinere Wohnung wechseln will, zahlt drauf. Die Folge: Der Wohnungsmarkt ist eingefroren. Diese Bilanz zieht der Wohnungsbau-Tag heute in Berlin. Das Fazit des Branchen-Gipfels: Deutschland steckt beim Wohnen in der Krisenstarre.



Hinter dem Wohnungsbau-Tag stehen sieben führende Verbände und Organisationen der Bau- und Wohnungswirtschaft. Sie drücken bei der Politik aufs Tempo. Nach 325 Tagen schwarz-roter Bundesregierung, abstürzenden Neubauzahlen, wachsender Wohnungsnot und weiter steigenden Mieten stellen sie die Frage: „Worauf wartet Deutschland?“



Antworten darauf gibt eine aktuelle Studie, die heute auf dem Wohnungsbau-Tag vorgestellt wurde. Darin zeigen das Bauforschungsinstitut ARGE aus Kiel und das Berliner Forschungsinstitut RegioKontext Lösungen auf: neue Bau- und Wohnformen. Es geht dabei um Trends auf dem Wohnungsmarkt. Vor allem aber auch um deutlich günstigeres Bauen.



Die Wissenschaftler haben dazu den Baukosten-Check gemacht: So kostet der Quadratmeter Wohnfläche in Großstädten und Metropolregionen im Schnitt aktuell mehr als 4.630 Euro. Rechnet man die Grundstückskosten dazu, dann liegt der Neubau von Wohnungen nach Angaben der Wissenschaftler bei rund 5.400 Euro pro Quadratmeter. „Das bedeutet: Minimum 18 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Und das ist teuer – zu teuer für jeden Durchschnittsverdiener“, sagt Studienleiter Prof. Dietmar Walberg von der ARGE.



Das Kieler Institut gilt als Deutschlands zentrales „Baukosten-Datenzentrum“. Von dort kommt die Nachricht: „Deutschland baut viel zu teuer. Die Baukosten schießen immer weiter durch die Decke. Dabei lassen sich Wohnungen auch wesentlich günstiger bauen“, sagt ARGE-Chef Prof. Dietmar Walberg.



So lägen Wohnungen, die in Schleswig-Holstein zu den Bedingungen der Sozialen Wohnraumförderung aktuell gebaut würden, bei den Baukosten unter 3.500 Euro pro Quadratmeter. „Warum also um ein Drittel teurer bauen – und das auch noch fördern? Die Chance, die der Staat durch günstigeres Bauen hat, liegt auf der Hand: Es lassen sich mehr Wohnungen fördern und damit auch mehr Wohnungen bauen. Und das bei Einhaltung aller Vorschriften“, so Prof. Dietmar Walberg.



Die Lösung liege im „Gebäude-Typ E“ – im einfachen, erleichterten Bauen. „Die Qualität dabei ist ausgesprochen gut – mit robuster Substanz und wenig Instandhaltung. Vor allem aber sind die Mieten bezahlbar. Denn es gibt keine kostspieligen Extras: Auf komplexe und wartungsintensive Technik wird verzichtet. Aber auch bei Ausstattung sollte man einen Gang zurückschalten: Die Zahl der Steckdosen im Kinderzimmer oder Bad lässt sich in den meisten Fällen reduzieren. Das ist nur ein Beispiel, mit dem sich Geld sparen lässt“, so Studienleiter Prof. Walberg.



Der „Gebäude-Typ E“ mache das Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger. Die sieben Verbände und Organisationen, die hinter dem Wohnungsbau-Tag stehen, richten einen dringenden Appell an den Bund und die Länder: Der Staat müsse verstärkt – gerade auch durch seine Förderpolitik – auf einen „Basis-Standard-Wohnungsbau“ setzen und damit die Voraussetzungen für den Bau von deutlich günstigeren und damit mehr Wohnungen schaffen. Einige Bundesländer hätten dies bereits erkannt, andere „hinkten allerdings gewaltig hinterher“, so die Branchen-Verbände.



Außerdem sei für den „Basis-Standard“ bundesweit eine rechtliche Absicherung erforderlich: „Dringend notwendig ist ein ‚Gebäude-Typ-E-Gesetz‘“, sagt Studienautor Michael Halstenberg. Die Bundesregierung sei seit einem Jahr daran, das auf den Weg zu bringen. „Wichtig dabei ist, dass es Erleichterungen und keine neuen Anforderungen gibt, wenn es um die sogenannten Abweichungsvereinbarungen geht. Es darf also nicht komplizierter werden, einfacher zu bauen. Denn Projektentwickler und Bauunternehmer werden nicht einfacher und günstiger bauen, solange ihnen das rechtlich auf die Füße fallen kann. Wenn sie nach Jahren noch Klagen zum Beispiel wegen eines niedrigeren Schallschutzes befürchten müssen und dabei im schlimmsten Fall den Umbau des Hauses riskieren, lassen sie die Finger davon“, so Baurechtsexperte Michael Halstenberg. Deshalb müsse das Bauvertragsrecht dringend ein „Update auf ‚Gebäude-Typ-E-Level‘“ bekommen.



Ein wichtiger Punkt sei auch, die Wohnungsmärkte stärker ins Visier zu nehmen. Dazu die klare Botschaft der Wohnungsbau-Studie: „Der Druck auf dem Wohnungsmarkt wird hoch bleiben. Vielen neuen Haushalten werden gar keine Wohnungen mehr angeboten werden können“, erklärt Arnt von Bodelschwingh vom Forschungsinstitut RegioKontext.



Es gebe zwar weniger Geburten als Sterbefälle. Trotzdem werde der Bedarf an Wohnungen nicht sinken. Im Gegenteil: „Wir haben immer kleinere Haushalte. Das heißt: Ihre Zahl wird selbst bei stagnierender Bevölkerung in den kommenden Jahren weiter nach oben gehen. Und damit steigt auch der Bedarf an Wohnraum weiter an. Es führt kein Weg daran vorbei: Es müssen deutlich mehr neue Wohnungen gebaut werden“, so Studienautor Arnt von Bodelschwingh.



Schon heute ziele der Wohnungsmarkt enorm am tatsächlichen Bedarf vorbei: „Sofern überhaupt Wohnungen angeboten werden, passen sie immer seltener zu dem, was Menschen suchen: Das Matching auf dem Wohnungsmarkt wird immer schwieriger“, sagt Arnt von Bodelschwingh. Erst wenn kleine Haushalte mit aktuell großen Wohnungen diese freimachten, hätten Familien die Chance auf Wohnungen, die sie dringend benötigten. „Aber dafür ist deutlich mehr und passender Neubau notwendig. Nur dann lässt sich das Umzugsgeschehen wieder in Gang setzen“, erklärt Arnt von Bodelschwingh. Er warnt: Ohne Neubau friere der Wohnungsmarkt immer weiter ein.



Schon jetzt lebten 9,9 Millionen Menschen in viel zu kleinen Wohnungen – 1,4 Millionen mehr als noch zu Beginn des Jahrzehnts, so die Wohnungsbau-Studie. Vor allem in den Städten sei Überbelegung ein verbreitetes Problem: Jeder Sechste lebe hier auf zu engem Raum. „Fast jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in einer zu kleinen Wohnung auf. Die Nachteile, die das mit sich bringt, sind enorm: Reizüberflutung und erhöhter Stress beeinträchtigen die psychische Gesundheit von Kindern. Überbelegung kann soziale Kompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung erheblich beeinträchtigen“, so von Bodelschwingh.



Der Leiter des Forschungsinstituts RegioKontext sieht auch durch die Baby-Boomer eine Herausforderung auf den Wohnungsmarkt zukommen: „Immer mehr Ältere gehen in Rente. Deswegen ziehen sie aber nicht um. Wenn durch Zuwanderung mehr Menschen die Jobs der Baby-Boomer übernehmen sollen, müssen auch sie wohnen – und zwar bezahlbar.“



Vor diesem Hintergrund warnt die Studie: „Es werden viel zu wenige Wohnungen gebaut“, so Prof. Dietmar Walberg. Zwar gebe es bei den Baugenehmigungen eine leichte Erholung. Trotzdem schrumpfe der Bauüberhang. Also die Zahl der genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen. Denn deren Genehmigungen liefen aus.



Die sieben Akteure des Wohnungsbau-Tages warnen: „Wohnen ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung – ohne Wohnungen kein Wachstum. Das Wohnen garantiert soziale Stabilität und regionale Wettbewerbsfähigkeit.“ Es sei daher wichtig, dem Wohnungsbau einen Push zu geben. Ad-hoc-Maßnahmen seien zinsgünstige Kredite, eine deutlich einfachere und effektivere Förderung, simplere Auflagen und Vorschriften sowie mehr Digitalisierung bei der Planung und Genehmigung.





Konkret fordert das Verbändebündnis Wohnungsbau, das hinter dem Branchen-Gipfel steht, ein 4-Punkte-Programm:


Ein „Basis-Standard Wohnen“ soll den Neubau von mehr und günstigeren Wohnungen garantieren. Wer alle Vorschriften einhält und dabei trotzdem auf teure Extras verzichtet, der soll dabei auf den Staat zählen können: Neubau nach dem Gebäude-Typ-E-Konzept muss auf rechtlich festen Füßen stehen, fordert das Wohnungsbau-Bündnis.


Im Fokus der Förderung von Bund und Ländern soll die Schaffung von Sozialwohnungen (Zielmarke: 100.000 Wohnungen pro Jahr) und der Neubau von bezahlbaren Wohnungen (Kaltmiete von 8,50 Euro bis 12,50 Euro pro Quadratmeter) stehen. Der Staat soll beim sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau den aktuellen Klimaschutz-Standard (GEG) fördern.


Wohnungsbau auf der Überholspur: Die Branchenverbände fordern eine „Fast Lane“ fürs Bauen von Wohnungen. Das Planen, Genehmigen und Bauen sollen mehr Tempo bekommen. Davon profitieren soll vor allem der Neubau von Wohnungen in angespannten Märkten.



4. Um einen aktuellen Status über die Aktivität des Wohnungsbaus zu bekommen, fordert das Branchen-Bündnis eine monatliche „Bundesstatistik der Baubeginne“. Es sei wichtig, genau zu wissen, für wie viele Wohnungen der Bau neu begonnen habe. Nur wenn der Staat die Neubauaktivität genau kenne, sei er in der Lage, den Wohnungsbau mit politischen Instrumenten aktuell und damit flexibel zu steuern.



Den Wohnungsbau-Tag organisieren einmal im Jahr der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) als Dachverband der Mauerstein-Industrie. Koordiniert wird der Wohnungsbau-Tag vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).



§ Mehr zum 17. Wohnungsbau-Tag 2026:


www.wohnungsbautag.de



§ Heute – 13.00 bis 16.00 Uhr: Live-Übertragung des Wohnungsbau-Tages mit
Polit-Arena „Bauen + Wohnen“:


https://www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de/wohnungsbautage/17-wohnungsbau-tag-2026

Mittwoch, 25. März 2026

Hörakustiker-Handwerk darf sich freuen: Meisterwerk Gesundheit kommt nach Mannheim




Freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit am neuen Standort von Meisterwerk Gesundheit in Mannheim (von links): Joachim Gast, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, Hannah Knoth, Alexander Dirks und Ingrid Flesch vom Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer in Mannheim, Annette Krohmer, fachliche Leitung Hörakustik, und Robert Leitl, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter.

25.03.2026 - Standortwechsel im dritten Quartal des Jahres vorgesehen – Handwerkskammer besuchte die Meistervorbereitungsstätte in Landau – Blick in die gemeinsame Zukunft

Noch in diesem Jahr bekommt die Stadt Mannheim eine angesehene Meistervorbereitungsstätte für Hörakustiker. Wie die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mitteilt, sieht die Meisterwerk Gesundheit GmbH im dritten Quartal des Jahres einen Umzug von Landau nach Mannheim vor. Damit kommt ein etablierter Anbieter von Weiterbildungskursen im Handwerk in die Quadratestadt und füllt die bislang bestehende Lücke im Bereich der Gesundheitshandwerke.

Bei einem Treffen in Landau fanden zwischen dem Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und dem Kursanbieter Abstimmungsgespräche zum bevorstehenden Umzug und zur künftigen Zusammenarbeit statt. „Meisterwerk Gesundheit“, vormals BAK-Bildungszentren, ist seit 24 Jahren ein etablierter Dienstleister für die Hörakustik-Branche. 2001 von Annette Krohmer und Tanja Krauß gegründet, bot das Unternehmen die ersten Meister-Vorbereitungskurse für dieses Handwerk im Südwesten Deutschlands. Gemeinsam mit den Fachkollegen der Augenoptik sind es inzwischen mehr als 5.700 Meisterinnen und Meister, die durch die Vorbereitung in Kursen des Unternehmens erfolgreich den nächsten Karriereschritt gingen.

Großes Schulungsangebot


„Zentraler Punkt der Gespräche war der geplante Standortwechsel der Meisterwerk Gesundheit von Landau in unser Kammergebiet nach Mannheim im dritten Quartal des Jahres“, sagt Alexander Dirks, Leiter des Geschäftsbereichs Meisterprüfung der Handwerkskammer. Am neuen Standort sollen künftig umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich der Hörakustik sowie perspektivisch auch für Augenoptiker stattfinden. Eine in Mannheim bestens erreichbare Immobilie mit über 1.100 Quadratmeter Schulungsfläche sei bereits gefunden und werde aktuell für den Bezug vorbereitet.



Hörakustik starkes Gewerk



Welch große Rolle das Hörakustiker-Handwerk im Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald spielt, zeigte sich erneut bei der Meisterfeier im November in der Quadratestadt. Einmal mehr stellte das Gesundheitshandwerk mit 134 erfolgreichen Meisterabsolventen die größte Gruppe unter den insgesamt 536 Meisterinnen und Meistern des Jahrgangs. Am Tag des Treffens zwischen den Vertretern der Handwerkskammer und der Vorbereitungsstätte in Landau fand übrigens Teil 1, also die praktische Fachprüfung, für die diesjährigen Meisteranwärter statt. Zu den Prüfungsbestandteilen zählten ein halbstündiges Beratungsgespräch, eine Anpassungstätigkeit, die Dokumentation und ein Fachgespräch.



Freude über Zusammenarbeit



„Wir schätzen die stets sehr angenehme Kommunikation sowie den konstruktiven und vertrauensvollen Austausch und stehen der Meisterwerk Gesundheit auch weiterhin gerne mit Rat und Tat zur Seite“, resümiert Alexander Dirks nach dem Besuch in Landau. Robert Leitl und Joachim Gast, die beiden Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter der Meisterwerk Gesundheit, ergänzen: „Wir haben selbst Jahrzehnte in den Gewerken Hörakustik und Augenoptik gearbeitet und kennen sowohl die Anforderungen der Betriebe als auch der Meisteranwärterinnen und Meisteranwärter aus eigener Erfahrung. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mit den höchsten und modernsten Standards arbeitet und gleichzeitig im Sinne der Handwerksbetriebe und der Institution Handwerk agiert.“ Der gemeinsamen Zukunft am Standort Mannheim blicke man mit großer Freude entgegen.



Foto: Meisterwerk Gesundheit








Handwerkskammer Mannheim

Rhein-Neckar-Odenwald

B1, 1-2

68159 Mannheim
,

Handwerk fordert mehr Ausgabenkontrolle statt Einschränkung der Familienversicherung



Handwerk: Mehr Ausgabenkontrolle nötig.


Das Handwerk sieht die Überlegungen der Bundesregierung zur Einschränkung der Familienversicherung bei Kranken- und Pflegeversicherung kritisch. „Dies läuft auf eine drastische Kostensteigerung für Familien hinaus, die die mittleren und unteren Einkommensgruppen prozentual am stärksten belastet“, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Halle, Thomas Keindorf.

Diese Einkommensgruppen seien im arbeitsintensiven Handwerk häufig vertreten. Anstatt die rasante Kostenentwicklung bei den Gesundheitskosten in Griff zu bekommen, werde immer weiter an der Steuer- und Abgabenschraube gedreht.






Handwerkskammer Halle (Saale)
06110 Halle (Saale)
Gräfestraße 24

Recht auf Reparatur - Bundesregierung hält beim Gold-Plating Wort.



Das Bundeskabinett hat am 25. März 2026 seinen Gesetzentwurf zur Umsetzung der europäischen Recht-auf-Reparatur-Richtlinie beschlossen. Hierzu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Die Bundesregierung beweist beim Recht auf Reparatur Praxisnähe und stellt sicher, dass die europäischen Vorgaben nicht zu Lasten von Handwerksbetrieben und Mittelstand verschärft werden. Konsequent wird etwa auf eine gesetzliche Verlängerung der Verjährung von Mängelansprüchen im Falle einer Reparatur gebrauchter Waren verzichtet. Positiv ist zudem die Einführung des Europäischen Reparaturinformationsformulars als freiwillige Option. Dies schafft unternehmerische Flexibilität anstatt gesetzlicher Bevormundung. Damit hält die Bundesregierung Wort und verzichtet auf Gold-Plating sowie unverhältnismäßige Haftungsverschärfungen.

Im anstehenden parlamentarischen Verfahren gilt es nun, den pragmatischen Ansatz fortzuführen und rechtssichere Mustertexte zur Erfüllung neuer Informationspflichten zur Verfügung zu stellen.“






Zentralverband des Deutschen Handwerks

Anton-Wilhelm-Amo-Straße 20/21
10117 Berlin


Termine für das Handwerk

Schulungen, Weiterbildung, Kurse: _________________________________________________________________________
Terminhinweis: IHK-Azubi-Speeddating 2026
Auch 2026 setzen wir unser erfolgreiches IHK-Azubi-Speed-Dating fort – Ihre Chance, zahlreiche vielversprechende Nachwuchstalente persönlich kennenzulernen. Sie bieten für 2026 einen oder mehrere Ausbildungsplätze an? Dann nutzen Sie dieses Format, um in kurzer Zeit mit vielen motivierten Bewerber und Bewerberinnen ins Gespräch zu kommen: direkt, unkompliziert und ohne großen Aufwand. Das Konzept des Azubi-Speeddatings hat sich bewährt: In zehnminütigen Gesprächen erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich bei Ihnen vorzustellen – und Sie gewinnen zugleich einen authentischen ersten Eindruck. Anschließend wird gewechselt und das nächste „Date“ beginnt. So knüpfen Sie in kurzer Zeit zahlreiche wertvolle Kontakte und entdecken mögliche Matches für Ihre Ausbildungsplätze. Zusätzlich können Sie wie gewohnt auch Ihre Praktikumsplätze für Schüler und Schülerinnen sowie Ihre dualen Studiengänge vorstellen. Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026 Uhrzeit: 10:30–14:30 Uhr Ort: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen Anmeldungen sind bis zum 05. Januar 2026 möglich. Die Anzahl der Plätze ist aus räumlichen Gründen begrenzt. Eine Anmeldung garantiert noch keinen Platz. Eine Zu- oder Absage erfolgt Mitte Januar 2026. Hier können Sie sich zum Azubi-Speeddating 2026 anmelden. https://veranstaltung.ihk.ruhr/b?p=azubispeeddating2026meo

4. September 2025 Zeichnung und Druckgrafik – Peter Junghanss Zeichnen heißt Begreifen ... und was man aufzeichnen kann – das hat man begriffen. Vom 11. September bis 14. November 2025 sind im Haus der Architekten, Goetheallee 37 in Dresden Zeichnungen und Druckgrafiken von Peter Junghanß zu sehen. Zur Vernissage am 10. September 2025, 18:00 Uhr mit einer Einführung von Tilman Wendland und Musik von Florian Mayer (Violine) laden wir herzlich ein. Gezeigt werden Arbeiten mit starkem zeichnerischen Ausdruck – vom markanten, dynamischen Strich der Rohrfederzeichnungen bis zu eindrucksvollen Kaltnadelradierungen. Junghanß' Zeichnungen wirken spontan und zugleich präzise – sie leben von der Bewegung der Linie und der Unmittelbarkeit des Moments. Das war nicht immer so bei Peter Junghanß. Die Grafiken aus den 1980er Jahren sind motivisch geprägt und rütteln erkennbar an dem gewalttätigen System der DDR. Auch seine Rohrfederzeichnungen sind von großer Lebendigkeit und zeichnerischer Direktheit. Er entwickelt eine Visuelle Sprache, die sowohl impulsiv als auch strukturiert ist. Die Motive reichen dabei von Architektur- und Landschaftsdarstellungen bis zu charakterstarken Portraitzeichnungen mit einer eigenen Signatur. Die Werke von Peter Junghanß laden ein, sowohl das Konkrete als auch das Flüchtige mit neuen Augen zu sehen. Peter Junghanß wurde 1942 in Leisnig geboren und studierte von 1962 bis 1971 Architektur und Kunst an der Technischen Universität Dresden. 1973 promovierte er zum Dr.-Ing. und war bis 1989 als Künstler und Architekt in Dresden tätig. Von 1992 bis 2007 lehrte er als Professur für Freies Gestalten an der Technischen Hochschule Augsburg. Bereits seit 1976 werden seine Arbeiten in nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Vernissage: am 10. September 2025, 18:00 Uhr Ausstellung: vom 11. September bis 14. November 2025 im Haus der Architekten (Eintritt frei) Öffnungszeiten: Mo–Do 8:30–16:00 Uhr und Fr 8:30–15:00 Uhr oder nach Vereinbarung Mehr: www.aksachsen.org/aktuelles/ausstellungen Architektenkammer Sachsen Haus der Architekten Goetheallee 37 01309 Dresden www.aksachsen.org
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_______________________________________________ Zukunft Handwerk (ZH) Der Weg zur Energiewende für Handwerksbetriebe Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) berät am 12. und 13. März 2025 auf dem Kongress ZUKUNFT HANDWERK in München (Stand EG.38, ICM – International Congress Center Messe München) Handwerksbetriebe über Möglichkeiten, ihre Energieeffizienz zu verbessern. Am Stand der MIE informieren Expertinnen und Experten über das E-Tool für Betriebe und bieten kostenfreie Sprechstunden an, diese können bereits vorab per Mail an mie@zdh.de vereinbart werden. Zusätzlich gibt Marcel Quinten am 13. März von 9:50 Uhr bis 10:15 Uhr im Zukunft Handwerk Forum einen Einblick in die vielfältigen Unterstützungsangebote der MIE.

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Berufsbildungszentrum in Aurich macht fit für die Ausbildereignungsprüfung.
Folgende Kurse werden im BBZ angeboten: Ausbildereignungsprüfung, AdA – Teilzeit 19. August bis 28. November 2025 Durchführung: dienstags, donnerstags und freitags von 18 bis 21.15 Uhr Gebühr: 690,00 Euro (ca. 100 Std.) Ausbildereignungsprüfung, AdA – Vollzeit 17. Februar bis 01. März 2025 05. Mai bis 17. Mai 2025 01. September bis 13. September 2025 03. November bis 15. November 2025 Durchführung: montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags von 8 bis 12.15 Uhr Gebühr: 690,00 Euro (ca. 100 Std.) ___________________________________

18. März 2025 - Experte für Wärmepumpen werden. ----- BBZ in Aurich bietet Lehrgang zur Planung und Errichtung von Wärmepumpenanlagen im März an. Schulung wird gefördert. Anmeldungen sind online unter www.hwk-aurich.de/kurse-und-seminare bis zum 17. Februar möglich. Ansprechpartnerin ist Sandra Janssen, Telefon 04941 1797-70 oder sa.janssen@hwk-aurich.de.

19.02.2025 - Branchentag der saarländischen Baustoffindustrie - werden die heimischen Rohstoffe knapp? IHK Saarland und VBS - Verband der Baustoffindustrie Saarland e. V. Termin: Mittwoch, 19. Februar 2025, 13:00 - 18:00 Uhr Veranstaltungsort: IHK Saarland Anmeldung auf der IHK-Website: www.saarland.ihk.de (Kennzahl 15.18713)

15.01.2025
Braucht eine gute Vorbereitung: Vier Prüfungen auf dem Weg zum Meister im Handwerk Prüfungstermine 2025 sind jetzt auf der Website einzusehen.
Handwerkskammer unterstützt bei Fragen und mit Informationen zum Meistertitel.
In den Gewerken, in denen Prüfungen im Bezirk der Handwerkskammer abgenommen werden, sind die Prüfungstermine auf der Homepage der Handwerkskammer einzusehen. Das Handling ist ganz einfach: gewünschtes Handwerk auswählen und auf der dann verfügbaren gewerkespezifischen Seite unter dem Menüpunkt „Prüfungstermine“ alle wichtigen Daten einsehen.
Informationen auf www.hwk-mannheim.de/handwerksmeister. Bei Fragen rund um den Meistertitel im Handwerk hilft der Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer, Alexander Dirks, Telefon 0621 18002-140, E-Mail: meisterpruefung@hwk-mannheim.de.


09.01.2025
Handwerk trifft Politik vor der Bürgerschaftswahl Die Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Tschentscher (SPD), Katharina Fegebank (Grüne), Dennis Thering (CDU) und weitere Parteienvertreter stellen sich am 16. Januar den Fragen des Hamburger Handwerks – der „Wahl-o-Mat im Live-Format“ soll praktische Entscheidungshilfe für die Stimmabgabe sein.
Auch Hamburgs Handwerkerinnen und Handwerker stimmen am 3. März über die Zusammensetzung der nächsten Bürgerschaft ab. Mit ihrer Wahlveranstaltung „Handwerk trifft Politik“ bietet ihnen die Handwerkskammer ein lebendiges Dialogformat zur fundierten Entscheidungsfindung – ein „Wahl-o-Mat im Live-Format“. Im direkten Austausch mit Fachleuten aller Bürgerschaftsfraktionen und den drei von SPD, GRÜNEN und CDU aufgestellten Bürgermeisterkandidaten soll deutlich werden: Wer vertritt am besten meine Interessen als Handwerker? Wem traue ich am ehesten zu, die richtigen politischen Weichen für einen mittelstandsorientierten Neuanfang zu stellen? Wer hat einen konkreten Plan, meine Herausforderungen und Probleme als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber im urbanen Handwerk gemeinsam zu meistern und zu lösen? Der erste Teil mit zwei moderierten Fachforen gibt Einblick in die Positionen der in der Bürgerschaft vertretenenung Fraktionen. Die Foren-Themen und -Inhalte haben engagierte Kammermitglieder gemeinsam mit der Handwerkskammer in Wahlprüfstein-Workshops erarbeitet. Die Wahlprüfsteine des Hamburger Handwerks finden Sie hier. Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen Bürgermeisterkandidaten und kandidatin Rede und Antwort zu handwerkspolitischen Herausforderungen und stellen sich den Fragen des Publikums.
Bürgerschaftswahl 2025: Handwerk trifft Politik 16. Januar 2025 17 bis 20.30 Uhr Handwerkskammer, Holstenwall 12, 20355 Hamburg
Programm: 17 bis 18 Uhr: Fachforen zu den Themen „Verkehr, Gewerbe, Wirtschaftsförderung“ mit Hansjörg Schmidt (SPD), Zohra Mojadeddi (Grüne), Götz Wiese (CDU), Norbert Hackbusch (Linke), Benjamin Mennerich und Helge Ritscher (beide AfD) sowie „Ausbildung und Fachkräfte" mit Philine Sturzenbecher und Clarissa Herbst (beide SPD), Jennifer Jasberg (Grüne), Birgit Stöver (CDU), David Stoop (Linke) und Marco Schulz (AfD) 18 bis 19 Uhr: Pause mit Imbiss 19 bis 20.30 Uhr: Gespräch mit Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Tschentscher (SPD), Dennis Thering (CDU) und Kandidatin Katharina Fegebank (Grüne) Moderation: Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

07.01.2025 Wie Erfindungen und Ideen aus dem Handwerk zur kommerziellen Nutzung kommen können Handwerkskammer in Mannheim bietet kostenlose Erfinderberatung in Zusammenarbeit mit Patentanwälten – Nächster Termin am 16. Januar 2025 Mit der Erfinderberatung bietet die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ein kostenfreies Angebot für Existenzgründer und das Handwerk der Region an. Die Beratung findet im zweimonatigen Rhythmus in den Räumen der Handwerkskammer in Mannheim, B1, 1-2, statt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 16. Januar 2025, von 15:30 bis 17:30 Uhr anberaumt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bei Carmen Eich-Romero, Telefon 0621 18002-153, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@hwk-mannheim.de. Weitere Informationen bei Aaron Maier, Technologieberatung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Telefon 0621 18002-146, E-Mail: aaron.maier@hwk-mannheim.de. _______________________________________________ IHK Ostbrandenburg bietet in einer Woche 20 Webinare für den Betriebsalltag Mit dem Start ins neue Jahr setzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg neue Akzente in der Wissensvermittlung für Unternehmen: Vom 13. bis 17. Januar 2025 bietet sie erstmals eine kompakte Webinar-Woche an. Unter dem Motto „MEHR WISSEN. Mit der IHK“ können Unternehmer und deren Mitarbeiter aus Industrie, Handel und Dienstleistung ihr Know-how erweitern. Aus den insgesamt 20 einstündigen Webinaren können sie genau die auswählen, die ihnen im Betriebsalltag nutzen. Die Themenvielfalt reicht vom praktischen Umgang mit der E-Rechnung, über das Registrieren von digitalen Ausbildungsverträgen, Unternehmensnachfolge und Azubimarketing bis hin zu Energiespartipps für den Betriebsalltag. Die digitalen Veranstaltungen finden im Stundentakt über Microsoft Teams statt und können einzeln gebucht werden. Die Teilnahme ist unkompliziert, kostenlos und bietet sowohl die Möglichkeit zuzuhören als auch aktiv Fragen zu stellen und sich auszutauschen. „Mit dieser Webinar-Woche möchten wir Unternehmerinnen und Unternehmer dazu ermutigen, mit Schwung ins neue Jahr zu starten und etwas Neues auszuprobieren,“ sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Monique Zweig. „Unser Ziel ist es, praktische Unterstützung und Inspiration für den Unternehmensalltag zu bieten. Kompakt, konkret und kostenlos – das ist unser Angebot an die Wirtschaft.“ Fünf Tage lang stellt die IHK in diesen Online-Seminaren ihr umfassendes Serviceangebot vor und vermittelt praxisnahes Wissen, das Unternehmen unmittelbar nutzen können. Sollten in der kurzen Zeit nicht alle Fragen geklärt werden, besteht die Möglichkeit, individuelle Beratungstermine im Anschluss zu vereinbaren. Mehr unter http://ihk-obb.de/webinarwoche Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder. IHK Ostbrandenburg Puschkinstraße 12b | 15236 Frankfurt (Oder) www.ihk.de/ostbrandenburg ___________________________ Messen 2025: ________________________________________________________ Internationale Messe rund um Teppich- und Bodenbeläge. Ort: Deutsche Messe AG Messegelände 30521 Hannover 0511-89-0 0511-89-326-26 domotex@messe.de ISH ------------------------------------------------- Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung Frankfurt am Main. Ort: Messe Frankfurt GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Germany 049 69 75 75 - 0 049 69 75 75 - 64 33 info@messefrankfurt.com https://www.messefrankfurt.com Messegelände Frankfurt Messegelände Hannover __________________________________ Internationale Möbelmesse Avantgarde Design Centre, Stil- und Bauernmöbel, Wohn- Schlafmöbel, Polstermöbel, Tische und Stühle, EDV-Systeme, Wohnraumleuchten Ort: KölnMesse GmbH Messeplatz 1 50679 Köln 0221-821-0 0221-821-2574 info@koelnmesse.de www.koelnmesse.de Messegelände __________________________ BAU - Internationale Fachmesse für Baustoffe, Bausysteme, Bauerneuerung Baustoffe, Bauchemie, Baukeramik, Bauprofile, Betonbau, Baubeschläge, Fertigbau, Bedachung, Wärmedämmung, Farben, Lacke, Fassadenbaustoffe, Fenster, Türen, Tore, Gerüstbau, Innenausbau,Treppen Ort: Messe München GmbH Messegelände 81823 München 089-949-113 88 089-949-113 89 newsline@messe-muenchen.de www.messe-muenchen.de Neue Messe --------------------------------------------------------- Sonntag, 26. Januar DENKFABRIK | FRISEURHANDWERK 2025 Entdecke die Zukunft des Friseurhandwerks auf der DENKFABRIK | FRISEURHANDWERK 2025 - „Arbeit heute / Arbeit morgen – Zukunft gestalten!“ https://www.eventbrite.de/e/denkfabrik-friseurhandwerk-2025-tickets-1086482019969?aff=oddtdtcreator ------------------------------------------------ Vom 13. bis 17. Januar 2025 öffnet die BAU, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, in München ihre Türen. Vom 13. bis 17. Januar 2025 öffnet die BAU, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, in München ihre Türen. https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/innovation/blog-1/ausblick-auf-die-bau-2025-die-zukunft-des-bauens-aktiv-gestalten/ --------------------------------------------------- Internationale Grüne Woche Berlin Ernährungswirtschaft (Nahrungs- und Genußmittel), Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Erwerbsfischerei, Tierhaltung Ort: Messe Berlin GmbH Messedamm 22 14055 Berlin 030-3038-0 30-3038-2325 central@messe-berlin.de www.messe-berlin.de Messegelände --------------------------------------------------------- boot-Düsseldorf - Internationale Bootsausstellung Messe zum Thema: Boote, Windsurfing, Motoren, Bootsbau, Bootszubehör, Ausrüstungen, Tauchsportartikel, Angelsportartikel, Wasserski, Wassersportartikel, Bekleidung, Rettungsgeräte, Charter, Tourismus URL: Ort: Messe Düsseldorf GmbH Stockumer Kirchstr. 61 40474 Düsseldorf 0211-4560-01 0211-4560-668 info@messe-duesseldorf.de www.messe-duesseldorf.de Messegelände -------------------------------------------------------------- Fensterbau / GlasMetallBau Zwei Messen unter einem Dach - auf diese Weise ergeben sich Synergie-Effekte für Aussteller und Besucher. Ort: Messe Stuttgart International 70192 Stuttgart 711-2589-257 711-2589-560 info@messe-stuttgart.de www.messe-stuttgart.de/fensterbau/ Messegelände ----------------------------------------------------- Internationale Eisenwarenmesse - Welt-Centrum Werkzeug, etc. Werkzeuge, Beschläge, Dekorationsmetallwaren, Schlösser, Schlüssel, Sicherheitseinrichtungen, Eisenwaren, Befestigungstechnik, Innenausbau, Holzbau, Mitnahmemöbel, Heimwerkerbedarf, Baustoffe, Automobilzubehör, Zweiradzubehör, Ladeneinrichtungen, Schaufensterbedarf Ort: KölnMesse GmbH Messeplatz 1 50679 Köln 0221-821-0 0221-821-2574 info@koelnmesse.de www.koelnmesse.de Messegelände --------------------------------------------------------- ISH Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung Frankfurt am Main. Ort: Messe Frankfurt GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Germany 049 69 75 75 - 0 049 69 75 75 - 64 33 info@messefrankfurt.com www.messefrankfurt.com Messegelände Frankfurt ---------------------------------------------------------